Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1565922
2345. 
853 
Denkmünze mit dem Bildnisse des Papstes Paul III. und dem Prospekte 
von Rom hat die Bezeichnung: I. FEDE. FARM. Jene mit F. P. könnte 
auch von Franciscus Pratensis herrühren. 
Medaille auf Papst Pius V. mit Christus am Steuerruder 1566- 
F. Mazio hat diese Denkmünze für seine 1824 veranstaltete Folge von 
päpstlichen Medaillen nachgeschnitten. 
Medaille mit dem Brustbilde des Papstes Gregor XIII. auf die 
Vernichtung der Hugenotten 1572. Mit F. P. Im Revers ein Schlacht- 
feld. Diese Medaille kommt auch ohne die Buchstaben F. P. vor. Die 
vielen Denkmünzen mit dem Bildnisse dieses Papstes werden grössten- 
theils von Federico und Lorenzo da. Parma herrühren, die wenigsten 
sind aber bezeichnet. 
Medaille mit dem Brustbilde des Cardinal Alessandro Farnese, und 
der Facade der Jesuitenkirche in Rom 1568. Unter dem Bildnisse 
stehen die Buchstaben F. P.  
Medaille mit der Umschrift: Fedcricus Eps. Prenest. S. R. E. Cardin. 
Auf dem Revers ist die Kirche der heil. Catharina vorgestellt. Mit 
F. P. und der Jahrzahl 1561. 
Francesco dal Prato, der bereits oben erwähnte Künstler, welcher 
nach Schlickeysen ebenfalls F. P. zeichnete, ist umniger bekannt, als 
F. Bonzagna da Parma. Ilasari schreibt ihm im Leben des Baccio Ban- 
dinelli eine Schaumünze mit dem Bildnisse des Papstes Clemens VI. 
(1523-1534), und der Geisslung Christi zu. Bandinelli machte damit 
dem Papste ein Geschenk. Eine andere, diesem Künstler zugeschriebene 
Medaille gibt das Brnstbild des Herzogs Alessandro I. von Florenz, 
mit einem Nashorn auf dem Revers, und der Legende: NON. BVELVO. 
sm. vnncsn. Weder die eine noch die andere dieser Schaumünzen ist 
unsers Wissens bezeichnet. Francesco del Prato könnte auch eine 
FPHFF bezeichnete, aber uns unbekannte Medaille mit dem Bildnisse 
eines italienischen Fürsten gefertiget haben. Die gegebenen Buchstaben 
sind in" einem Täfelchen, und bedeuten vermuthlich den Künstler. Man 
könnte Franciseus Pratensis Hieronymi Filius Fecit lesen. In den Winkeln 
des schmalen Tafelchens steht BO_ In., wodurch wir auf Baccio Ban- 
dinelli geführt werden könnten. Der Sohn des Goldschmiedes und Ni- 
elloarbeiters Girolammda Prato, trat Francesco um 1520 als junger 
Künstler auf. Er war ebenfalls Goldschmied, fertigte aber als solcher 
auch eingelegte Arbeiten in Holz und Metall. Er ist wahrscheinlich 
nicht Eine Person mit dem Maler dieses Namens, dessen Gremalde der 
Vermählung Mariä. im Dome zu Breseia folgende Inschrift trägt: Fran- 
cisci de Prato Caravajcnsis Opus 1547. Vielleicht starb dieser Maler 
1562, nicht der Goldschmied und Tauschirarbeiter Francesco dal Prato. 
Francesco Prinli, Rector und Provisor in Cattaro, liess von 1562 
bis 1563 Münzstempel mit F. P. signiren. 
Franceseo Pasqualigo, Münzaufseher in Venedig 1741, zeichnete 
in gleicher Weise. 
Francesco Putinati, Stelnpelschneider, geb. zu Mailand 1775, "ist 
durch treffliche Medaillen bekannt, deren wir im Kißtler-Lexicon XII. 
S. 120 erwähnt haben. Nach Schlickeysen zeichnete er F. P., doch 
wahrscheinlich nur im seltenen Falle. Putinati war Ober-Graveur an 
der k. k. Münze in Mailand, und starb um 1845. 
2345. Felix Philippotpaux, Zeichnef und Maler in Paris, gehört 
zu den tüchtxgsten französlschen Künstlern der neueren 
F P Schule. Er malt Scenen aus der Gesclnchte des Mittel-
        

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