Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1565662
FMD 
FMF. 
2286 
2289. 
827 
und ein Relief von Blumen und Lanbwerk in weissem Email mit 
schwarzer Höhung umgibt sie. Rechts unten steht das Zeichen in 
schwarzer Farbe. Vgl. L. de Laborde: Les Emuuic etc. p. 341.  
2286. Unbekannter Kupferstechcr, über welchen wir keine nähere 
F M D Auskunft geben können, als der Verfasser des Catulogue 
 '  de M. Paignon-Diijonval No. 982. Da wird ein Blatt be- 
schrieben, welches ein liegendes Weib von Früchten und Gemüsen um- 
geben vorstellt, wahrscheinlich in allegorischer Auffassung den Herbst. 
Vor dieser Figur ist ein mit Weinlaub bekranzter Satyr. Die Zeichnung 
ist von Francesco Primaticcio, und unter F. M. D. soll der Stecher 
seinen Namen angedeutet haben. Wir haben dieses Blatt nicht gesehen, 
und können nicht einmal die Zeit der Entstehung bestimmen. 
2287- Peter ä Merioa, genannt Merecinus, Miricenys und 
F M Myricinis, ist im ersten Bande N0. 959 eingeführt, und 
' mit Bezugnahme auf jenen Artikel bemerken wir daher nur, 
dass das gegebene Zeichen auf Kupferstichen dieses Meisters vorkomme. 
Eines derselben stellt Diana und Aktaon nach F. Floris vor. Unten 
im Rande: Fingilur Actaeon etc, rechts das Zeichen und die Adresse: 
Cork emcuut, kl. qu. fol. Ein zweites Blatt, ebenfalls nach der Zeichnung 
von Fr. Floris, zeigt Susanna im Bade. Unten steht: Ewimiae Cam'- 
tatis am, qu. fül- 
2288. Franz van Mieris soll nach Heller, Monogn-Lexic. S. 133, 
F M  Gemälde mit den Buchstaben F. M. F. bezeichnet haben. 
-  - Wir kennen kein Bild mit denselben. Unten kommt aber 
ein aus FM R bestehendes Zeichen vor, welches dem F. v. Mieris bei- 
gelegt wird.- 
2289. Francesco Mazzola Fecit bedeuten wohl diese Buchstaben 
F M F auf einem Holzschnitte, welcher die hl. Jungfrau mit dem 
' ' ' Kinde in den Armen vorstellt. Sie sitzt in halber Figur 
F- M-F- von der Seite genommen, und halt Blumen in der rechten 
Hand, während sie mit der linken nach dem schlafenden kleinen Jo- 
hannes deutet. Letzterer legt den Kopf auf beide Hände, und links 
unten neben dem Jesuskinde stehen die Buchstaben F. M. F. Oval in 
die Breite, H. 6 Z. 2 L. Br. 8 Z. 7 L. Bartsch beschreibt dieselbe 
Composition unter den Holzschnitten anonymer Meister III. N0. 12, 
und legt die Zeichnung dem Parmigiano, d. i. dem F. Mazzola bei. 
Es ist auch kein Zweifel, dass die Initialen F. M. F. sich auf ihn be- 
ziehen, der fragliche Holzschnitt ist aber wohl nicht von Parmigiano, 
und auch nicht von Antonio da. Trento, obwohl Vasari diesem Meister 
ein Blatt in Helldunkel mit der Madonna zuschreibt , leider ohne ge- 
nauere Angabe. Marchese Malaspina di Sannazaro II. p. 123 schreibt 
aber einen mit F. M. F._ bezeichneten, gleich grossen Holzschnitt mit 
der Madonna muthmasslich dem Antonio da Trento zu, und sagt, dass 
in einiger Entfernung der hl: Joseph schlafe, so dass es sich allenfalls 
um eine Ruhe der hl. Familie auf der Flucht handeln könnte. Allein 
der Marchese nahm sicher den schlafenden Johannes für den heiligen 
Joseph, und wenn nach seiner Angabe die Initialen rechts unten stehen, 
so wollte er es wohl nur rechts vom Kinde verstehen, während sie 
Zanetti (Gabinet Cicognara p. 69 N0. 86) links vom Beschauer bestimmt. 
Von Antonio da Trento ist wahrscheinlich das von Bartsch beschrie- 
bene Blatt mit der gleichen Composition von zwei Platten, welches 
ohne Zeichen, und um 4 Linien höher ist. 
Dieselbe Bedeutung haben auch die Buchstaben F M F. auf einem 
sehr seltenen radirten Blatte, welches die Grablegung Christi durch
        

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