Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1565645
2278 
2279. 
825 
2) Ansicht der Trümmer bei Mühlberg in Thüringen. F. M. 1784. 
u. 4. 
q 3) Fluss- und Stadtansicht in van Goyen's Manier. F. M. 1778. 
Dediä d ma tnis chöre Märe au jour de. sa naissance ce äieme de Mars, 
par Son fils träs obäissant, F.. Münter, qu. 8. 
4) Landschaft mit Hütten am Wasser in Everdingenls Manier, 
aber Copie nach Dietrich. F. M. 1777. qu. 8. 
5) Stadtgemäuer mit Thurm in Th. Wyckis Manier, Copie nach 
Dietrich. F. M. sc., qu. 8. 
2278- Der unbekannte Maler F. M. lieferte die Zeichnung zu 
F M Pinw dem Bildnisse des Herzogs Johann Galeazzo Viscoiiti von 
   Mailand, welches Anbert für Ußurope illustre. Paris 1 7 55, 
gr. 4, gestochen hat. Das Vorbild gab eine Medaille mit dem Bildnisse 
Viscontfs, und somit kann höchstens von einer Zeichnung die Rede 
seyn. Dasselbe Portrait kommt auch in Abbe Velly's Histoire de France. 
Paris 1770, 4, vor. 
2279. Medailleure, welche Stempel mit den Initialen F. M. zeich- 
F M neten. Vergl. Schlickeyseii, Abkürzungen auf Münzen und Me- 
  daillen 8m, S. 110.  
Friedrich Marl, Stempelschneider in Berlin von 1700-1743, war 
Schüler von R. Faltz, und stand in Diensten des Königs Friedrich I. 
von Preussen. Die Initialen F. M. stehen auf einer Medaille, welche 
die Akademie der Künste 1701 zum Andenken an den vier und vier- 
zigsten Geburtstag des genannten Königs prägen liess. Der Medaillen 
von Gold, welchen die Societat der Wissenschaften bei Gelegenheit 
desselben Ereignisses überreichte, trägt den Namen des Künstlers. 
Auf anderen Gepragen steht der Buchstabe M. 
Franz Marteau, Stempelschneider in Paris um 1720  1730, soll 
ebenfalls F. M. gezeichnet haben. 
Friedrich Maul, Graveur und Münzmeister in Düsseldorf von 1738 
bis 1741, zeichnete Münzstempel mit den Initialen seines Namens. 
Eine Medaille mit F. M. ist uns nicht bekannt. 
 Franz Matzeiikopf 8011., Medailleur, stand um 1738- 1754 in 
Diensten des Fürstbischofs von Salzburg, und schnitt die Stempel zu 
den salzburgischen Münzen. Auf solchen kommen die Initialen F. M. 
vor. Wir ünden sie auch _auf einem Medaillen mit dem Bildnisse des 
Bischofs Sigmund von Schrattenbach zum Andenken an seine 1753 er- 
folgte Wahl. Dieser Medaillen wird von dem älteren F. Matzenkopi" 
herrühren. Von 1755-1796 war sein gleichnamiger Sohn bischöflicher 
Münzgraveur, welcher ebenfalls F. M. zeichnete. Es kommen aber von 
beiden auch Gepräge mit _FMK_. und F. _MK. vor. Matzenkopf der Sohn 
zeichnete auf solche Weise eine Medaille mit_dem Bildnisse des ge- 
nannten Bischofs S. von Schrattenbach. Es existiren aber zwei ver- 
schiedene Medaillen, die eine mit der Jahrzahl 1756 und der Signatur 
Iuatzgnkopfs, Drei andere, mit F. MK. bezeichnete Medaillen, sind zum 
Andenken des Feldmarschalls Laudon gefertiget, jede mit dem Bild- 
nisse desselben. Auf dem Revers der einen ist ein liegender Löwe 
1790, auf jenem der zweiten ein Palmbauin, mit der Legende: Alter 
Ab Integro Seclorum Nascitur _0rdo. Die dritte Medaille ist auf Laudou's 
Tod gefertiget, und daher im Revers dessen Mausoleum vorgestellt. 
Der jüngere Matzenkopf schnitt auch den Stempel zu dem seltenen, 
sogenannten Löwenthaler des Erzbischofs,Hi_eronymus_ (Colloredo) von 
Salzburg Auf der Vorderseite ist das Bildiiiss des Bischofs, das ähn- 
lichste von allen. Der Künstler zeichnete darauf F. MK.
        

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