Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1565590
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FLP 
2262 
2264. 
Leichenfeier dieses Philosophen liest man: Giovanni Flor. fec. Auch 
das Bildniss des Erzbischofs Camillo Borgbese von Siena ist mit dem 
Namen bezeichnet. Dazu gehört das Wappen der Borghesi welches 
fäldazäixgballlegorischen "Figuren getragen wird. Ferner findet man 
Abbreviattilr erldiergdlgalaatäbln, ldhdlädegn smi? Öathälstuiäng delhpttlgen 
  1 
den Seltenheiten, gr. 8. rr a e ge Dr zu 
2262. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte 
AFAEA geil tö. llahähtirilderts illlll Sachsen gelebt haben dürfte. Man 
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Bildnisse des Musikers Gio. Battista Pildlelellil, agvelchz-Sdn in Digngden .3; 
Churfürsten August von Sachsen stand. Ueber dem von vier Genien 
ämgälwänenlogxlarlselasstglit): Ssom DEO nouon ET enonm 1583, und um 
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NVENSIS DVCIS A0 ELECTORIS snxoman 0110m ivrvsiäi)ljxgiglgslil;flsis  
{am klältüffäl gagouche sind vier lateinische Verse. Höhe 4 Z. 7 L. 
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2263- Unbekannter Kunstsammler, welcher in der zweiten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts in Holland gelebt haben könnte. 
T llälanhnnrlet seiln Zeichc-zfmdabeä "m1? die Hälftä grdslxäer, 
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i ' ' auf Holz eingebrannt. Den Namen eines Künstlers 
l möchten wir darunter nicht vermuthen, da die Form 
des Zeichens eher für einen Sammler oder für einen 
b-"ii Kunsthandler spricht. Wir entnahmen es einem Ge- 
. mälde mit der heiligen Magdalena, welche in bunter 
Kleidung mit eingewirkten Blumen in einer felsigen 
Landschaft sitzt. Sie halt das Cruciiix mit der rechten 
Hand empor, und legt die linke auf ein oifenes Buch. 
Zu ihren Füssen steht_eine bemalte Yase von Stein, 
und links oben erscheinen drei" musicirende Engel. 
 Die Luft 1st blau nach Art der alteren hollandischen 
Meister. Um ihr Haupt geht eine flammende Gold- 
glorie. Der Maler war bereits dem Manierismns ver- 
fallen, besass aber grosse technische Fertigkeit. Das 
erwähnte Gemälde kam zu München im Kunsthaudel 
vor, und stammt wahrscheinlich aus einer zerstreuten Sammlung, da 
sich in Holland auch noch andere Gemälde mit diesem Zeichen finden sollen. 
2264- Friedrich Mosbrugger, Genre- und Landschaftsmaler, geb. 
zu Constanz 1804, gest. zu St. Petersburg den 17. Ok- 
tober 1830. Sohn des grossherzoglieh badischen Hof- 
malers Wendelin Mosbrugger, beurkundete er frühzeitig 
ein entschiedenes Talent zur Auffassung von heiteren und humoristischen 
Scenen des ihn umgebenden Lebens. Im Jahre 1824 begab sich Mos- 
lbrugger zur "weiteren Ausbildung nach München, und 1827 trat er die 
Reise nach Italien an. Schon seine früheren Gemälde fanden auf der 
Kunstausstelluiig in München entschiedenen Beifall, noch mehr zogen 
aber seine italienischen Bilder an, da. das eigenthümliche Leben und 
Treiben jenes Volkes bis dahin nur selten so geistreich aufgefasst 
wurde. In Italien machte der Künstler auch zahlreiche landschaftliche 
Studien, nach welchen er etliche grössere Bilder in Oel ausführte. 
Mosbrugger war aber Volksmaler im eigentlichen Sinne, und man be- 
dauerte den frühen Tod des genialen Künstlers. Der noch gegenwärtig 
in Paris lebende berühmte Maler Winterhalter hat das Bild des Im-
        

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