Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1565254
786 
2149. 
Copie nach Enea Vico's Blatt von 1550, B. N0. 255. H. 10 Z. 3 L. 
Br. 6 Z. 9 L. 
2) Derselbe Kaiser, halbe Figur in verziertem Oval: mvvs CA- 
nonvs v. CAESAR nve. PP. Unten in der Mitte F. H., 4. 
3) Die Königin Eleonora von Frankreich, Schwester des Kaisers 
Carl V. (T 1558). Halbe Figur in Oval mit der Umschrift: D. HELE- 
ONORA. REGINA. cnnom. v. CAES. sonon. FRANCISCI. I. PRIDEM GALLOR. 
REGINA. Unter dem Ovale FH. H. 7 Z. 5 L. Br. 5 Z. 11 L. ' 
4) Oarl  König von Frankreich, (T 1574). Ganze Figur in 
Einfassung mit Umschrift. Unten stehen die Buchstaben F. H. Höhe 
6 Z. 4 L. Breite  Z. 
5) Heinrich II., König von Frankreich , (1- 1559). Kniestiick in 
Einfassung. Mit F. H. und der Adresse: Hans Liefrinck excud" 4. 
6) Carl Infant von Spanien, der Sohn des Königs Philipp II., 
ganze Figur vor dem Tische, auf welchem der Helm liegt. Links im 
Grunde ist ein Vorhang, und rechts oben das spanische Wappen. Im 
Rande: Carolus D. G. Hisp. Infans. Philippi II. Regis Filius. Links 
unten F. H., rechts die Adresse des Hans Liefrinek. H. 10 Z. 11 L. 
mit der ornamentirten Einfassung, Br. 7 Z. 3 L. Dieses seltene Blatt 
muss vor 1568 gestochen seyn, da in diesem Jahre Don Carlos ent- 
hauptet wurde. 
7) Philipp II., König von Spanien. Mit der Schrift: Philippus II. 
Angl.(?) Bez. Unten stehen die Initialen F. H. 1555, und die Adresse: 
II. Cock ewm. fol. Dieses Blatt kommt selten vor. 
Ueber das Bildniss seiner Gemahlin, der katholischen Maria von 
England, siehe unten den Artikel des F. Hogenberg, welchem dieses 
Blatt zugeschrieben wird. 
8) Die Büsten der römischen Kaiser und Kaiserinnen, nach antiken 
Vorbildern. Folge von 12 Blättern mit lateinischen Versen im Rande, 
und den Initialen F. H. H. 6 Z. 4 L. Br. 5 Z. 6 L. 
9) Die hl. Familie mit Johannes und Elisabeth in einer Landschaft. 
Nach Theodor Barentsen, kl. fol. Wir wissen nicht, 0b dieses seltene 
Blatt mit F. H. bezeichnet ist. Es wird aber dem Friedrich Hulsius 
zugeschrieben. 
10) Christus von Pilatus dem Volke vorgestellt. Links unten in der 
Ecke F. H. , und in der Mitte PB. . 12. Dieses Blatt ist nach der 
Zeichnung des Peter van der Borcht für B. Ariae Montani Humanae 
Salutis Mon-umenta 1571 gestochen. Die biblischen Vorstellungen dieses 
Werkes sind von J. H. Wierx und unserm Meister. Letzterer wird 
auch noch andere Blätter mit FH. bezeichnet haben. 
H) Apollo und die singenden Musen auf dem Parness. Musamm 
Inventa. Unten in der Mitte: Franciseus Floris inuentor. F. H. fecit. 
Rechts auf einer Tafel: Hier. Cock eanmdebat 1565. Seltenes Haupt- 
blatt, gr. qu. fol. 
Brulliot II. N0. 824 nennt einen späteren Abdruck mit der Adresse 
des Julius Goltzius. 
12) Ein in der Küche sitzender Mann, im Begriffe die Laute zu 
stimmen. Rechts tritt ein altes Weib mit einer Laute heran, welches 
aber der Mann zurückweiset. Durch die rechts geöffnete Thüre kommt 
ein zweites Weib mit einem Kinde an der Hand, und trägt ebenfalls 
eine Laute. Im Rande steht: Meester Jan Slecht hoot  und an einem 
kleinen Steine bemerkt man die Buchstaben F. H. Die Composition 
dieses Blattes scheint von Peter Breughel dem Alten zu seyn. Höhe 
10 Z. 5 L. mit dem Rande, Breite 15 Z. 7 L.
        

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