Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1565167
2140 
2142. 
777 
18) MargarethaaFirmian, Gemahlin des Obigen, 1529. Mit der Chiffre. 
19) Balthasar a Fruntslaerg, 1529. Mit der Chiffre. 
20) Hulderich a Fruntsperg, Deutschordeils-Ritter, 1529. Mit 
der Chiffre. 
21) Anna Gräiin von Lodron, Gemahlin des Georg von Fruntsperg 
(1529  Mit der Chiffre.  
22) Ulrich Frick, Canonieus in Backnang, 1529. Mit der Chiffre. 
23) Otto Heinrich, Pfalzgraf, und Susanne, Herzogin von Bayern, 1529. 
Ohne Chiffre.  
24) Bosse von der Schulenborch, einseitiger Medaillen von 1530. 
Mit der Chiffre.  Es gibt neue Abgüsse in weichem Metall. 
25) Lasla a Prag, Bare de Winthag, 1530. Mit der Chiffre. 
26) Matthäus Schwartz von Augsburg, 1530. Mit der Chiffre. 
27) Wolfgang Graf zu Montfort und Rethenfels, 1530. Ohne Chiifre. 
28) Joachim I., Churfürst von Brandenburg, 1530. Mit dem Buch" 
staben H. 
29) Franciscus Weiser von Augsburg. Einseitiger Medaillen von 1531. 
Mit der Chiffre. 
30) Bartolomäus Lother, Subdiacon von Augsburg, 1531. Mit dem 
Zeichen. 
31) Johann Albrecht, Markgraf von Brandenburg, 1531. Ohne Chiffre. 
32) Jost Veter, 1532. Auf dem Revers die Schrift: Do Kaiser Carli 
ist mit dem gantz. remischlieieh wider den Tirkeez gezogen. Mit der Chiffre. 
33) Philipp Melanchton, 1543. Mit der Chiifre. 
34) Martin Bucerus, 1543  Ohne Chiffre.  
2140. Friedrich van Hulsen, auch Hnlsius genannt, Zeichner 
und Kupferstecher, geboren zu Middelburg in Seeland gegen 
 1580, war der Sohn des Mathematikers Levinus Hulsius von 
Gent, welcher 1590 nach Nürnberg zog, und 1602 in Frankfurt a. M. 
sich niederliess, wo er 1605 oder 1606 starb. Levinus hatte auch eine 
Druckerei daselbst, in deren Besitz noch 1612 seine Wittwe war. Friedrich 
Hulsius war ebenfalls in Frankfurt thätig, und führte das Verlagsge- 
schäft seiner Mutter fort. Seine Blätter sind zahlreich, und bestehen 
meistens in Bildnissen , allegorischen Vorstellungen, Titelkupfern und 
Vignetten. Das obige Zeichen kommt selten vor, da er öfter das F in 
H setzte, wie unter H F zu ersehen ist. Man findet es auf einem Blatte 
mit zwei wilden Männern ohne Kopf in Begleitung eines Weibes mit 
Kopf. Diese Curiositat ist in folgendem Werke : Die fünfte kurze unmderbare 
Beschreibung des Goldreiehcn Königreichs Guianae in America oder newm 
Welt etc. so neulich ano. 1594, 1595 und 1596 von  Walthero 
Ralech, einem Englischen Ritter, besucht worden etc. Frankfurt, bei der 
Wittwe des Levin Hulsius 1612. 4. Nach Brulliot, App. I. N0. 219, 
ündet. man das gegebene Zeichen auch noch auf anderen Blättern in 
Büchern. F. vall Hülsen War noch 1655 thatig, wenn er nicht etwa 
einen gleichnamigen Sohn hatte. Unter den Initialen F. II. werden wir 
auf diesen Meister zurückkommen.  
2141. Franeois Huby, Buchdrucker in Paris , bediente sich einer 
in Holz geschnitsnen Adressvignette, welche einen nach links 
H laufenden Mann 0m Einhorn verfolgt zeigt. Oben auf dem .von 
einer Hand gehaltenen Täfelchen steht: ERIPIAM EVM ET GLORIFIGABO 
EVM. H. 1 Z. 6 L. Br. 2 Z. Huby war in der ersten Hälfte des 
17. Jahrhunderts thätig. 
2142. Hang Furtenbaeh nennt man jetzt häuiig einen Formschneider 
ö D oder Zeichner, welcher fur die Offizln des Buehdruckers 
l l I Joh. Grünmger in Strassburg arbeitete. Wir erwähnen
        

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