Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1565058
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2116 
2119. 
mit breiten Herzblättern hervorkommen. Alles auf schwarzem Grunde. 
Davon bemerkt Bartsch nichts, es wird sich aber nur um seine N0. 19 
handeln. Unten in der Mitte stehen die Buchstaben F G. Höhen- 
durchschuitt der an den Ecken abgerundeten Platte. H. 3 Z. 7 L. 
Br. 1 Z. 3 L. 
8) Ein Fries mit Laubwerk aäf schwarzem Grunde und mit drei 
Medaillons von welchen jene rec ts und links nur halb ausgedrückt 
sind zum Dupliren. In dem mittlern Medaillen ist die Büste eines 
Kaisers mit der Lorbeerkrone. Ohne Zeichen. H. 10 L. Br. 5Z. 1L. 
Dieses Blatt kennt Bartsch nicht. Wir fanden es im Cabinet zu München 
vor, es muss aber zweierlei Abdrücke, oder eine Wiederholung geben. 
Im Catalog Reynard II. Nro. 123 ist nämlich angegeben, dass unten 
in der Mitte die Buchstaben F G stehen.  
9) Ein kleiner Fries mit Blätterwerk. Unten ein Würfel mit FG. 
H. 9 L. 1313m 1 Z. 9 L. Dieses Blatt nennt Frenzel im Catalog Stern- 
berg II. o. 1210. 
10) Vignette mit einem Manne im Harnisch und mit dem Helme 
auf dem Kopfe. Ein solches mit FG bezeichnetes Blatt linden wir als 
Supplement zu Bartsch angegeben, aber nicht genau beschrieben. 
11) Muster zu einem Messerhefte mit F G. Ein solches Blatt zeigt 
Brulliot I. N0. 1836 ohne Bestimmung des Masses an. 
2116- Unbekannter Formschneider, welcher um die Mitte des 
F G 16. Jahrhunderts in Frankreich thätig war. In dem Werke: 
' Illustrations de l' ancicnnc imprimerie Troyenne en 210 gravures 
sur bois du XV. etc. um, publiees pur V. L. Troyes, Varlot 1850, 4, 
ist ein neuer Abdruck einer Platte mit der Darstellung 1m Tempel, 
auf welchem die Buchstaben F G vorkommen. Die alten Exemplare 
scheinen äusserst selten su seyn. 
2117- Friedrich von Gärtner, der berühmte Architekt, behauptet 
F G oben unter dem Monogramme F G in Cursiven N0. 2108 eine 
 ausführliche Stelle, und es ist Such auf das Werk hingewiesen, 
in welchem Lithographien mit FG vor ommen nämlich die römischen 
Bauverzierungen nach der Antike die. München 1824, gr. fol. 
2118. Filippo Gherhardi, Maler von Lucca (1634-1704), lieferte 
F G Zeichnungen zum Stiche. Jakob Barri radirte nach einer sol- 
' ' chen von 1667 die Stratonice am Krankenlager des Antiochus, 
qu. fol. Ein anderes Blatt dieses Meisters stellt den Kaiser Augustus 
in Ara Coeli vor, wie ihm die Sibylle das Bild der heil. Jungfrau 
zeigt, qu. fol. GherardPs Mitarbeit-er war Giovanni Ooli, und daher 
steht auf Blättern nach ihren Compositionen G. C. F. G. luevhesi inv. 
2119- Franz Anton Grue bezeichnete nach Brulliot II. N0. 818 radirte 
Landschaften und kleine Marinen in Everdingems Weise 
F a f  
 ' mit den Initialen FGf. Sie machen eine Folge von 10-12 
Blättern aus. H. 2 Z. Br. 3 Z. 7 L. Brulliot, und nach ihm Heller, 
hält den Verfelrtigier für einen französischen Künstler, weiss aber keinen 
weiteren Besc ei  
F. A. Grue stammt aus der Familie des Fraucesco Saverio Grue 
von Castelli, in welcher das Geheimniss des Luca della Robbia zur 
Bearbeitung der Massa und der Farben bei Herstellung von Werken 
in Majolica erblich war. Die Majolica diCastelli war g berühdmg dass 
die Erzeugnisse der Manufactur der Grue jenen von isa un esaro 
vorgezogen wurden. Besonders schön sind die Werke desF. S. Grue, 
welcher gegen Ende des 17. Jahrhunderts das Geheimniss der Ver- 
goldung von Friesen und Ornamenten erfand. Seine Brüder, seine
        

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