Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564836
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FEN 
FEV. 
2057 
2063. 
 liest man nach der gefälligen Mittheil- 
2051 Fengngel 1657 nng des HBITIIÄHGIIÜBI aufkleinexi Land- 
schaften mit historischer Staffage in der Weise des G. van den Eekhout. 
Ueber diesen Meister, dessen Namensorthographie Bedenken erregt, 
ünden wir keine weitere Nachricht. 
2Ü58. Jacobo Pißßini, Kupferstecher von Venedig, welcher 1617 
geboren wurde soll nach Brulliot II. N0. 809 kleine Andachts- 
Fa P' bilcler mit Fe.  signirt haben". Man muss daher Fecit Piccini 
lesen. Auf anderen Blättern dieses Meisters stehen die Initialen IP. 
2Ü59. Ulülldiß Ferrandini, Kupferstecher, arbeitete in der zweiten 
Ferand 8c Häilfte des 18. Jahrhunderts in Paris, und. auch einige 
  Zelt 111 Tonlon. Er stach Landschaften, Mannen und An- 
sichten von Städten nach Claude Gelee, Fontaine, J. Vernet, S. R. Vialy, 
D. Teniers u. A. Auf einigen Blättern steht der abgekürzte Name. 
Ferrandim starb um 1790. 
   steht auf einem von Wenzel 
 FWCL FWCL fiL Pmß Hollar gestochenen weiblichen 
Bildnisse in Oval. Die Dame hat gelocktes Haar, Ohrringe, ein Perlen- 
halsband, eine reich gestickte Krause, und übrigens bemerkt man nur 
den Ansatz der beiden geschützten Aermel. Links unten ist die Abbre- 
viatur des Namens, und rechts steht: W. Hollar fecit. H. 2 Z. 6 L. 
Br. 1 Z. 8 L. Diese Büste soll das Portrait einer Gräfin von Kent 
seyn, da auf einem Abdrucke des brittischen Museums "Kountess ofliem" 
steht. Dr. Parthey erwähnt dieses Blatt N0. 1539 ohne Erklärung der 
obigen Abbreviatur. Herr Börner glaubt, man könne: Ferdinandus Fer- 
dinandi ßlius lesen, worunter der im Jahre 1689 verstorbene Bildniss- 
maler Ludwig Ferdinand Elle zu verstehen ist. Er nahm mit seinem 
Bruder Peter den Taufnamen seines Vaters Ferdinand Elle zum Ge- 
schlechtsnamen an. Nach beiden Künstlern wurden Bildnisse gestochen. 
2061. Herzog Ernst Ferdilnang zu? Brauusghweig radirte einige 
   an sc a ten mit iguren und Vieh, auf 
Ferdmand H' z' B' G" 1732 welchen dieser Name 8m. vorkommt, qu. 8. 
ZÜÖQ. Domenico Feti, Historien- und Landschaftsmaler, geb. zu 
Mantua 1589, gestorben 1624. In 
F D MANTULA  Mantua,undauchin ausländischen 
Gallerien durch Werke bekannt, steht er in der Zeit des Verfalls der 
italienischen Kunst dennoch auf einer sehr achtbaren Stufe. Man nannte 
ihn gewöhnlich Domenico Mantuan o, er selbst aber zeichnete: 
Dominicus F., und Doml F. Die obige Inschrift steht auf einem Bilde 
der Flucht der heil. Familie nach Aegypten in der k. k. Gallerie zu 
Wien. Es ist in Kupfer gestochen, sowohl in dem älteren Brüsseler 
Galleriewerke , als in jenem von S. v. Perger und Hass. Die Haupt- 
werke dieses Meisters sind alle durch den Stich bekannt. 
ZÜÖÜ. Roland le Fevre, Maler von Anjou , hielt sich lange in 
 o Venedig auf, und wurde daher Le Feure de Venise 
FEVO L genannt. Der Künstler lebte aber auch einige Zeit 
 in London, wo er mit dem Prinzen Rupert von der" 
A l  Pfalz in Berührung kam. Walpole versichert, dass 
ihm dieser das Geheimniss der Schabmauier anvertraut habe, Niemand 
aber kennt ein Blatt von seiner Hand. R. le Fevre malte Bildnisse, 
Garrikaturen und auch einige historische Bilder. Ein solches mit der 
obigen Abbreviatur stellt die hl._Familie vor, wovon wir durch Herrn 
Heubel Kunde haben. Die Deutung des Zeichens: Le Fevra Londini
        

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