Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564710
732 
FCL 
FCV. 
2006 
2012. 
ist bepackt und vom Rücken gesehen. Rechts sieht man den Zieh- 
brunnen. Dieses Blatt gehört zu einer Folge vonsechs Radirungen 
unter dem Titel: 6 Blatt Pferde gezeichnet und geätzt von Joh. Adam 
Klein 1812. Die übrigen Blätter haben den Namen des Künstlers, kl. 4. 
2005- Francis Uleyn ist oben unter den Initialen EC- WH. 
F d eingeführt, der Hauptartikel über diesen Meister ist aber unter 
  dem Monogramme N0. 5 gegeben. Mit F. cl. sind Blätter mit 
Grottesken und Kinderspielen bezeichnet, welche Joshua English nach 
F. Cleyn gestochen hat. Das Werk mit diesen Blättern ist an der be- 
zeichneten Stelle beschrieben. 
2007. Friedrich Oarl Bupprecht, Maler, Radirer und Formschneider, 
ß ä ist oben No. 50 eingeführt, da F und R durch den 
  Bauch des C gehen, also durch diesen Buchstaben 
geeiniget werden. Das Weitere siehe N0. 50 dieses Bandes. 
ZÜÜÜ. Unbekannter Maler, welcher im 16. Jahrhundert lebte. In 
F. C. S. der Sammlung des {Strafen Mejan, welche 1858 zu München 
den Weg der Auktion ging, war ein auf Kupfer gemaltes 
landschaftliches Bild der Diaiia mit den Nymphen, wie sie die Schwanger- 
schaft der Callisto entdeckt. Es ist mit F. C. S. bezeichnet. Für den 
Meister fand man keinen Namen.  
2009- Friedrich Oarl Bupprecht, Maler und Radirer, findet hier 
einen nachträglichen Artikel, da oben unter dem Monogramm 
w N0. 50 ausführlich über ihn gehandelt ist. Das gegebene 
. Zeichen findet man auf einem Holzschnitte in Helldunkel 
von drei Platten, Copie nach Zanetti, B. N0. 18. Dieses 
Blatt stellt die Madonna mit dem Kinde vor, welches nackt 
' auf dem Schoosse der Mutter sitzt. Das Zeichen steht oben 
rechts. Der Buchstabe P bezieht sich auf Parmeggiano, da 
eine Zeichnung dieses Meisters zu Grunde liegt. Unten ist die Dedi- 
cation: ILL. D. Steph. LB. de Stengel D. D. D. F. C. Rupprecht. Höhe 
GÄZ. 2 L. Breite 3 Z. 7 L. Dasselbe Zeichen, aber ohne P, und mit 
dem Buchstaben f. und der Jahrzahl 1824 findet man auch auf einem 
Holzschnitt nach R. Langer. Er stellt den hl. Johannes in einer Nische 
vor, wie er den linken Fuss auf einen Drachen setzt. Ueber der Nische 
links ist der Kelch mit der Schlange. Rupprecht wollte die Original- 
zeichnung durch vier I-Iolzstöcke in Clairobscur geben, vollendete aber 
nur die beiden ersten. H. 9 Z. 1 L. Br. 4 Z. 7 L. 
ZÜIÜ. Francesco Garracci, genannt Franceschino, kommt oben 
unter F C. No. 1984 vor, ohne dass wir mit Entschieden- 
f heit für ihn Parthei nehmen konnten. Die gegebenen Buch- 
staben, welche F. Cnrracci Sculpsit bedeuten sollen, stehen auf einem 
geistreich radirten Blatte, auf welchem links unten auch die Initialen 
ACL. d. h. Agosrfino Carracci Invenit, vorkommen. Dieses sehr seltene 
Blatt stellt die auf Wolken sitzende Madonna mit dem Kinde auf dem 
Schoosse vor, und wird von Bartsch XVIII. p. 367 beschrieben. Höhe 
5 Z. 6 L. Breite 4 Z. 6 L. Vgl. auch den allegirten Artikel. 
2011. Franz Gärl Strelmayer ist unter dem Monogramme C_F S 
F (1 Strel N0.51 eingeführt, und mit Bezugnahme auf Jßllßl] Artikel 
 1'  bemerken wir daher nur, dass dieAbbi-eviatur des Namens 
auf Tuschzeichnungen mit biblischen Compositionen vorkomme.  
2012. Franz Oarl Uhla, Wardein in Dessau von 1674-1676, und 
F C V in Oels von 1678-1688, zeichnete Stempel mit F. C. V. Er 
   war nicht Künstler.
        

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