Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564658
726 
FBW-FG. 
1976 
1979. 
der schönen gegenseitigen Copie stehen unten die Initialen verkehrt 
(q. V. g. m), und im Rande: Fred. Baratim Vrb. feo. Es kommen aber 
Contradrucke mit abgeschnittenem Rande vor, so dass die Namens- 
buchstaben wieder unten nach links in regelmässiger Lage erscheinen. 
In diesem Falle gibt das Blatt das Bild von der Seite des Originals, 
man erkennt aber die Copie auch an den Kreuzstrichen in den Strahlen 
um das Haupt der Madonna und des Kindes. Das zweite Blatt mit 
den Initialen F. B. V.F. stellt die Stigmatisation des heil. Franz vor. 
H. 8 Z. 6 L. Br. 5 Z. 5 L. ,B. N0. 3. Auch von diesem Blatte gibt 
es eine Copie, in welcher die Initialen verkehrt stehen. Es kann aber 
bei allenfallsigen Contradrücken keine Verwechslung stattfinden, da die 
Copie viel kleiner ist. 
Die Initialen der zweiten Reihe stehen auf einem Holzschnitte in 
Helldunkel von zwei Platten, B. XII. p. 36 N0. 11. Dieses Blatt stellt 
die Ruhe der hl. Familie auf der Flucht vor. Die hl. Jungfrau sitzt 
mit der Schale an einer Quelle, und daher ist das Blatt unter dem 
Namen der Madonna mit der Schale bekannt. Auch einen Kupferstich 
mit den Initialen F. B. V.I. ündet man. Er stellt die auf Wolken 
sitzende Madonna mit zwei Cherubimköpfen vor. Unten in der Mitte 
bemerkt man die Abbreviatur: Ani fe. H. 8 Z. 10 L. Br. 6 Z. 3 L. 
Ueber dieses Blatt haben wir im ersten Bande N0. 1044 gehandelt, in 
der Auslegung der Initialen herrscht aber ein Irrthum. Man muss 
F. Barocci Vrbinas, nicht Veneziano Invenit lesen. 
1976. Frator Balthasar Weller, Conventual des Klosters Banz 
F B W Fee bei Bamberg, befasste sich um 1625-1630 mit der 
F; B" W' d l' k Kupferstecherkunst. Von ihm ist das verzierte Titel- 
   e  blatt folgenden Werkes: Virgilio-Cento, Vitam et 
Miraculum Sanctissimi Patris Benedicti compleclens Studio et Labore F. Bal- 
tasari Weller etc. Anno M.DC.XXV (Bambergae) . 4. In der radirten 
Einfassung des Titels sind oben drei Wappen von zwei Heiligen in 
Ordenstracht gehalten, und unten drei andere Wappen unter der Inful. 
Zu den Seiten stehen die Heiligen Benediktus und Scholastica als 
Statuen. Weller stach auch eine Ansicht der Abtei Banz, welche 
äusserst selten vorkommt. 
Ein F. B. Werner zeichnete um 1720 verschiedene architektonische 
Ansichten, deren auch in Kupfer gestochen wurden. Auf Blättern und 
Zeichnungen dieser Art stehen die Buchstaben: F. B. W. del. 
1977. Franoois Ghauveau Endet hier nur einen nachträglichen 
mm . Artikel, welcher sich jenem N0. 8 anschliesst. Es ist 
1 xmßtjg- auf dieses Zeichen bereits hingewiesen, und daher 
enthalten WlI' uns des Weiteren. 
1918. Don Ferdinand August, Prinz von Sachsen-Coburg, seit 1836 
König von Portugal, radirte eine bedeutende Anzahl von 
99k? Blättern, auf welchen gewöhnlich ein aus den Cursiven CF. 
gebildetes Monogramm vorkommt, wie wir es N0. 16 gegeben haben. 
Das obige Zeichen mit der Jahrzahl1846 findet man auf einem Blatte, 
welches einen Oavalier mit Perücke, und einen Husaren auf der Al- 
tane vorstellt. Wir haben dieses Blatt 1. c. N0. 3 beschrieben. Vgl. 
den folgenden Artikel. 
1979. Don Ferdinand August von Sachsen-Uoburg, Könlsvvn _Por- 
tugal, ist im vorhergehenden Artikel bereits einge- 
wer, E, führt, und daher handelt es_ s1ch_h1er nur um den 
F nöthigen Rückweis, da sein Zeichen auch unter 
ä F C gesucht werden kann. Im Uebrigen vgl. N0. 16 
1 mehr? dieses Bandes.
        

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