Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564593
welchem eine Vase steht, und neben demselben sieht man einen grossen 
Stein mit der Andeutung eines Basrelief. Hinter diesem Steine zeigt 
sich eine termenförmige Statue. Eine aus schmalen Brettern gebildete 
Wand, und Gebüsch hemmen die Aussicht in die Ferne; Links oben 
in der Luft bemerkt man die obigen Buchstaben, welche aber nicht 
deutlich hervortreten, besonders der zweite. H. 2 Z. 9 L. Br. 4 Z. 
Diese Landschaft ist im Aetzen nicht ganz gelungen. Die rasch 
geführte Nadel scheint an manchen Stellen den Grund nicht genug 
weglgelnommen, und die. Wirksamkeit des Scheidewassers gehindert 
zu a en.  
1951- Früneesee Brizio soll nach Orlandi, Abcedario S. 507, radirte 
Blätter mit den Buchstaben FB bezeichnet haben, Brulliot II. 
f B N0. 769 zieht aber diese Angabe in Zweifel, da er nur Blätter 
mit den Initialen F. B. F. kennt. Wir fanden die gegebenen Buchstaben 
auf einem dem Verfasser des Peintre-graveur unbekannten Blatte mit 
der thronenden Madonna, welche von zwei schwebenden Engeln um- 
geben ist. Vor ihr kniet St. Benedikt mit dem Kreuze, und links sitzt 
ein Engel mit der Bandrolle auf dem Adler. Auf der Roll-e steht: In 
hoc signo vinces. Rechts unten: Francesco Britio 16f 19. und auch die 
obigen Buchstaben kommen auf dem Blatte vor. Sie können sich nur 
auf F. Brizio beziehen. H. 8 Z. l L. Br. 10 Z. 10 L. Der Name 
des Künstlers scheint nur im späteren Drucke beigefügt werden zu seyn. 
Unter den Initialen F. B. F. kommen wir auf diesen Künstler zurück. 
1952. Joseph Brecheisen, Eniailmaler und Kupferstecher von 
 Wien, übte seine Kunst in Copenhagen, dann in Berlin, und 
i! Ei kehrte 1765 wieder in seine Vaterstadt zurück. Er radirte 
mehrere Blätter, deren auch mit Br. f. bezeichnet sind. Die 
"F" 5  gegebenen Buchstaben, welchen die J ahrzahl voransteht, findet 
man auf einir Igelsigeg Ilandsehaft im Geschmacke des S. Rosa, aber 
in Copie nac ietrie ,  
1953. Francois Boucher. der bekannte _Hofmaler des Königs 
J ß Ludwig XV. von Frankreich, ist 1m ersten Bande unter 
N0. 1593 eingeführt, und mit Bezugnahme auf denselben 
Artikel bemerken wir daher nur, dass die ersten Initialen 
S B ("jßjl- auf etlichen Blättern in dem dort erwähnten Werke des 
Antoine Watteau vorkommen. Die zweiten Buchstaben mit dem Bei- 
satze del. stehen auf radirten Landschaften und Ansichten aus _der Um- 
gebung von Paris, qu. fol. Die weiter darauf vorkommende Bezeichnung: 
FRScul. bezieht säzh auf Friedrich Reclam, welcher nach Zeichnungen 
von F. Boucher ra irt hat. 
1954. Unbekannter Künstler, oder vielleicht nur Dilettant, welcher 
{a einen Versuch im Radiren gemacht hat. Das Blatt mit den 
"Q0817 gegebenenBuchstaben stellt einen liegenden Hühnerhund 
in gegenseitiger Copie nach Fyt vor. Das Zeichen bemerkt man unter 
dem linken Hinterfusse des Hundes. H. 5 Z. Br. 6 Z. 7 L. 
1955. Unbekannter Künstler, wahrscheinlich Maler, welcher der 
Schule des H. Saftleven angehört. Herr J. A. Borner kennt 
f! ein schön radirtes Blättchen mit einer Landschaft, 11) Welche! 
der Fluss den grössten Theil des Vorgrundes einnimmt.  Llnks vom 
erhebt sich ein Felsstück, auf welchem einige Nadelholzbaume stehen, 
alles dunkel gehalten. Mehr dem Mittelgrunde zu sieht man Gllle
        

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