Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564546
1931 
1933. 
715 
2) Tobias und der Engel, wie ersterer am Ufer des Flusses im 
Mittelgrunde den Fisch aus dem Wasser zieht. Links im Grunde sind 
Felsen und Bäume, und unten rechts steht: F. B. ex. w. P. R. C. 
H.4Z.1L. Br.5Z.4L. 
3) Der am Fusse einer Gruppe von zwei grossen Bäumen sitzende 
Bauer. Rechts hinter der Erderhöhung bemerkt man eine Säulenbase, 
und auf dem Hügel einen heilenden Hund. Im Grunde ist eine zweite 
Baumgrnppe, und rechts ein Hans. Unten in der Mitte: F. B. ex. cu. 
P. H. 0., rechts: F. Blin inuentor et sculp. Nach Brnlliet II. N0. 779 
stehen an der Base die Initialen F. B. F.. es muss aber auch Abdrücke 
ohne dieselben geben. H. 4 Z. Br. 5 Z. 4 L. 
4) Der Fischer mit breitem Hute im Vorgrunde einer Landschaft. 
Links im Grunde bemerkt man einen runden Thurm, und rechts starke 
Bäume. Links unten: F. B. ex. w. P. R. C. H. 3 Z. 11 L. B125Z. 4 L. 
5) Der Hirt bei der Schafheerde in einer felsigen Landschaft mit 
Bäumen. Am Felsen rechts: FB. H. 3 Z. 1 L. Br. 5 Z. 4 L. 
6) Landschaft mit Felsen und Bäumen in runder 1501111, Unten: 
F. Bourlier Parisiis ex. cum P. B. C. 12. 
1931. Francesco Bartoli, der Sohn des bekannten Pietro Santo 
F B  Bartoli, welcher durch eine grosse Anzahl von Radirungen be- 
kannt ist, dürfte der Urheber jenes Blattes seyn, auf welches 
Brulliot II. N0. 769 am Schlusse des Artikels aufmerksam macht. Es 
stellt nach Art eines Basrelief einen sitzenden Greis mit dem Buche 
unter dem Arme vor, wie er mit der linken Hand die Flüssigkeit des 
Löffels in die Schale des rechts stehenden jungen Mannes giesst. Links 
scheint ein anderer Mann auf irgend einen Gegenstand zu deuten, und 
im Grunde sind einige andere Figuren. Rechts unten stehen die Bncli- 
staben FB. H. 5 Z. 6 L. Br. 5 Z. l L. F. Bnrtoli starb um 1730. 
1932- Friedrich Bouttats , Zeichner und Kupferstecher, war um' 
F B 1660 in Antwerpen thätig. Er hinterliess eine ziemliche An- 
 zahl von Blättern verschiedenen Inhalts, worunter die Bildnisse 
zu seinen Hauptiverken gehören. Die Buchstaben FB, findet man auf 
einem Blättchen mit der halben Figur der hl. Clara in folgendem Werke: 
Sanctae Clarae Virginis Assisialis  Vita. Anwcrpiae apuii Joamzem 
Galtaeum 1665. Mit 15 Blättern von Bouttats und P. Dannot, nach 
Zeichnungen von A. Sallaert, 12. 
1933. Friedrich Brentel, Miniaturmaler und Radirer von Strass- 
F B_ bnrg, ist oben unter dem Monogramme F B. N0. 1915 eingeführt, 
F ß und wir geben daher hier nur die Idortsetzung des Artikels. Die 
Initialen des Namens iindet man auf zart radirten Blättern in dem 
1. c. erwähnten Werke des Esaias van Hnlsenz welche festliche Züge, 
mythologische Allegorien u. s. w. vorstellen. Wir nennen die festlichen 
Aufzüge des Landgraten Ludwig von Hessen. des Stallmeisters von 
Anweyll, des Baron von Weyllcr; des Otto Heinrich Fhgger, des Wolf 
Carl von Wellwert, des Ludwig Eberhard Grafen von Hohenlohe, des 
Herzogs Julius Friedrich zu Würtemherg dnc. Viele Blätter dieses 
Werkes sind ohne Zeichen, und nur wenige mit dem Namen versehen. 
Auch Math. Merian ist mit acht Blättern betheiliget. 
Im Catalog Detniold N0. 122-125 sind vier mit Arabesken, Genien 
und Thieren reich verzierte Cartouchen als mit FB bezeichnet erwähnt. 
In diesen Einfassungen sind bildliche Vorstellungen einradirt, und zwei 
derselben sind im ersten Bande N0. 1817 beschrieben. Sie scheinen 
aber hieher zu gehören, da. der Verfasser des Catalog Detniold von 
den Initialen FB. spricht. H. 6 Z. 3 L. Br. 7 Z. 10 L.
        

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