Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564521
1927. 
713 
84) [B. 99] Eine- andere Hirschjagd. Das Thier wird von einem 
Jäger zu Pferd und von zwei Hunden verfolgt, und links neben dem 
Baume stösst ein Mann mit dem Spiesse nach demselben. Nach Bartsch 
rechts oben die Chiffre.    
85) [B100] Die Bärenjagd. Rechts vertheidiget sich der Bär gegen 
Hunde und zwei Jäger, welche ihn mit Pfählen angreifen. Nach Bartsch 
in der Mitte unten die Chiffre. 
86) [B.101] Eine andere Bärenjagd. Das Thier wird in Mitte des 
Blattes von mehreren Hunden angegriffen, und rechts und links kommen 
Jäger herbei. Ohne Zeichen.  
87) [R102] Die Wachteljagd. Gegen links bemerkt man zwei 
Jäger zu Pferd, welche sich des Netzes zum Fange bedienen. Unten 
gegen links: FB 1560.  
88) [B. 103] Vier Hirsche und zwei Hindinnen. In Mitte des 
Blattes krazt sich ein Hirsch mit dem hinteren Laufe den Kopf. Nach 
Bartsch rechts oben die Chiffre. 
89) [B.104] Zehn Kaninchen in verschiedenen Stellungen. Rechts 
und links sitzt ein Lapin, das eine fast von vorn, das andere vom 
Rücken gesehen. Nach Bartsch links oben das Zeichen. 
90) [B. 105] Zehn andere Kaninchen. Das links sitzende Thierchen 
ist-in 3], Ansicht nach links gerichtet, und jenes rechts in derselben 
Stellung erhebt in Profil den Kopf gegen links. Nach Bartsch rechts 
unten die Chiffre. 
91) [B.106] Fünf Füchse, wovon jener in Mitte des Blattes ein 
Huhn davon trägt. Nach Bartsch rechts oben das Zeichen. 
92) [B. i07]_Sieben Hunde verschiedener Racen. Rechts unten F B. 
93) [B108] Das Wappen der Stadt Strassburg, mit zwei auf- 
steigendenLöwen als Helmhalter. Durch das mit Arabesken bedeckte 
Schild geht ein schräger Balken. Auf der Bandrolle oben: Insignia 
civitatis Argentoratensis 1560. Obenin der Mitte FB. I-I. 3 Z. 9 L. 
Br. 3 Z. 7 L.  
94) [R109] Ein Ornament mit der Büste eines Narren im Me- 
daillen. Im Rande des letzteren: Ich mein das Zinglin. Zu den Seiten 
sind Vögel angebracht. Rechts auf einem Täfelchen das Zeichen, wie 
Bartseh bemerkt. H. 1 Z. Br. 5 Z. 4 L. 
95) [B. 110] Ein Ornament mit der Büste eines Kriegers im Car- 
touche, über welchem nach Bartsch das Zeichen des Künstlers steht. 
Links ist ein Eichhorn, rechts ein Hirsch. H. 1 Z. Br. 6 Z. 2 L. 
96) [B. Hi] Ein anderes Ornament mit einer Eule im Lanbwerk. 
Rechts und links bemerkt man je einen Vogel mit ausgebreiteten Flügeln. 
Links zwischen dem Vogel und der Eule ist nach Bartsch das Zeichen. 
H.1Z. Br.6Z.2L. 
1927. Fraucesco Primaticcio von Bologna, über welchen wir im 
 ersten Bande N0. 1109 ausführlich gehandelt haben, soll 
F_  nach Bartsch durch die Initialen F. B. seinen Namen ange- 
deutet hahen. Dieser Schriftsteller beschreibt im Peintre-graveur XVI. 
p. 407 N0. 80 ein radirtes Blatt, welches den Charakter der Schule 
von Fontainebleau verräth. Es stellt eine antike Opferscene vor, rechts 
vorn ein Kind, welches in der Schüssel das Blut des Opfers empfängt. 
Primaticcio nennt sich allerdmgs auch Francesco Bologna oder 
Bolognese, es frägt SlCh aber, 9b er durch die Buchstaben F. B. 
seinen Namen angedeutet habe. Ein wenig bekannter Meister der 
Schule von Fontainebleau 1st Bonneione, welcher ein Blatt mit der 
Diana auf dem Drachenwagen nach Prlmaticcio radirt hat, qu. fol,
        

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