Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564418
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1911. 
20) [B. 50] Ein Soldat in Rüstung mit der Lanze in der Rechten, 
im Profil nach links. Das Zeichen rechts unten. 
21) [B. 51] Ein Soldat mit dem Spadon in der rechten Hand, und 
mit erhobener Linken, nach rechts schreitend. Rechts unten das Zeichen. 
22) [B. 52] Ein Soldat mit der Zimmermannshacke auf der Achsel 
nach links schreitend, wo unten das Zeichen steht. 
23)  Der Constabler mit brennender Lunte hinter einem 
älrdväirllei] wie etr 222g deIrI rächäs iteäenden Canone deutet. Links unten 
as eicenmi    .B.2Z.SL, 
24) [B. 54] Der Trompeter zu Pferd hach links. Links unten am 
Steine das Zeichen mit 1559. In der Grösse des obigen Blattes. 
 25) gßfö] gie läetrunkänenbBauern, fünf an der Zahl. Links liegt 
einer an em auc e iin gi t se' U b fl 'h. N b 
ihm sitzt Bacchus, weicher ebenfallsmtfidinirtä. elllälläärvägnflgiopfe edäsli 
älbäne ätehtlänBAtgHUSä GFegvenfrechts Illieniigrlitl: min nacäi BalESCh die 
i r es uns ers. n ries orm.   r. 6  3  
  76] lDlie bletrulrxilkenen Balililtarn, fiiiIiJf a; der Zzltlhl, und dabei 
zwei eierweceire annerscae.  'tt'B 
beim Kruge,die Nothdurft, und der neäeh ihihnsiehghldg läanfililnvorähliftl: 
Ucber diesen beidentFigiiren steht: ES MVOSSIN. In der Mitte prügelt 
das Weib den besofienen Mann, und rechts schlägt ein anderes Weib 
gen Rliälßßhlgeäl mzltfälem Stoclie zuf Boderä Links oben am Baiime 
einer man as eicien. n r'eso   11 L. B. 6 Z. 3 L. 
 27) Die Folge der Jagden und andßäer Thiere, B. Qlti- 107, siehe 
unterlF. B. Mails äartschsslilndf einlilge Blätter mit der Chiffre bezeichnet, 
zuwei en vers e ieser c ri tste er a er auc die Initialen darunter. 
1911. Frangois Perrier, Maler und Radirer von Macon in Burgund 
R (1590  1660), soll_ der Trager des ersten Zeichens seyn. 
,  Man findet es auf einem radirten Blatte, welches die Marter 
de? d. eccardus vorstellt. Der ldeilige liegt in bischoflicher Kleidung 
au em Boden, und daneben fuhrt ein Mann mit der IIacke einen 
IIieb nach ihm._ In seiner lNahe stehtauch ein Mann mit der Lanze 
in Begleitung GIIIBSnWBIDGS mit dem Kiiide. Nach dem Grunde zu be- 
merkt man zwei Madchen, wovon das" eine den Korb auf dein Kopfe 
tragt. Links oben schwebt der Engel mit der Palme. Das Zeichen ist 
unten am Fusse der Bank, auf welche rechts das Weib den linken 
12;? stufzt. {Im äaräde  CEccardcJZ Margre Vescovo delta anticha Lvna 
arigae.    r.7 .4  
 hßrullläot I. No. 89Iä ähäeibt dideses Blatt einem unbekannten spa- 
nisc en aer zu un n et in er Ma 'er e'  A h l' hk 't "t 
jener des Cesare,Testa. Frenzel zählt ehn im lgaäglogegfehcnbeilg  
Not. 38 uätendlen eigeigiändigeu glattem des  Perrier auf, angeblich 
mi er ezeic nung: .B. fec. an müsste emnac Franciscus Bur- 
gundus lesen. Perrier's gewöhnliches Zeichen besteht aber aus den 
Buchstaben F P und FP. B. Wir wollen aber das Blatt dem F.Perrier 
doäh IllClÄt buntbediäigt anschreiben, oblwohlli Frenzel den Vergleich mit 
an eren r ei en es ünst ers aiiste en onnte. 
Das zweite Monogramm schreibt Brulliot I. No. 891 ebenfalls dem 
F. Perrier zu.  Er entnahm _es _dem Cabinet de Mr.   (Valois), 
gesteht aber, nie ein Blatt mit diesem Zeichen gesehen zu haben. Die 
Deutung auf Perrier unterliegt keiner Schwierigkeit, Niemand sagt uns 
aber, auiiwelchem Kuiistprodukte das Zeichen vorkomme._ Ueber die 
achten Blatteu des F. Perrier handelt Robert-Dumesnil im Peintre- 
grjxveur franqais VI. p. 159 ff. Er schreibt ihm nur die Radirungen 
mit den Monogrammen F P. und FPB. zu.
        

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