Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564372
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FAT 
FAR. 
1898  1902. 
  steht auf einem Schwarzkunstblatte von 
189a Farems mm W. Vaillant, welches Venus mit Amor auf 
(IGIBDSGDOOSSG vorstellt, fol. Der Zeichner heisst Francesco Fnrini, und 
somit hat Vaillant den Namen verunstaltet. Furini starb 1649. Der 
genannte Kupferstecher hesass eine Zeichnung von seiner Hand. 
l899._ Franz Andreas Schega, Stempelschneider, geb. zu Neustädl 
F A S iu_ Kram den 16. dänner 1710, gestorben zu München 1787. 
   Einer der ausgezeichnetsten Künstler seines Faches, hinter- 
liess er eine grosse Anzahl von Medaillen, welche fast alle zu München 
erschienen, da Schega lange in Diensten des Hofes stand. J. P. Beierlein 
gibt im Oberbayerischen Archiv. für Vaterländische Geschichte, heraus- 
gegeben von dem historischen Vereine IX. S. 86 5., das Verzeichniss 
der Schegaßschen Medaillen, welches auch in einer Anzahl von ein- 
zelnen Abdrücken vorkommt. Schega schnitt auch sein eigenes Bildniss in 
Stahl, welches ohne Revers verbreitet wurde. Auf dieser schönen Me- 
daille steht: SE IPSE FEC._ Auf Veranlassung des Rathes Lippert 
schnitt J. M. Bückle 1796 einen Revers dazu. Der Künstler nennt 
sich auf dem Avers: Neapolitanus CarnioL, worunter Neustädl in Krain 
zu verstehen ist. Die Initialen F.A.S. kommen nur auf wenigen Denk- 
miinzen vor. Sehr schön ist jene mit dem Bildnisse des Grafen Sigmund 
von Haimhausen, churbayerischen Präsidenten des Münz- und Bergwerks- 
Collegiums und Obermünzmeisters 1760 , und die mit dem Bildnisse 
des bayerischen Hofmalers Balthasar Augustin Albrecht, 1796 auf Ver- 
anlassung des Rathes Joh. Caspar Lippert geprägt. Bekannt ist seine 
äiäiäienfoläesader uirgtttglsbalizhischen Fürsten von Otto dem Grossen an 
0  in tüc en. 
1900- F. Augustin Scheller, Zeichner und Kupferstecher von 
fßvs Augsburg, hinterliess Bildnisse nach Gemälden von Bey- 
'  schlag, E. Eichler, F. Laub, A. Loscher, G. Spitzel u. A. 
511121757 Dann iindet man auch historische Zeichnungen, vvelche mit 
dteaiilFt-idleä ägiibgileguitcliltiägslgefuhrt sind. Auf solchen Zeichnungen 
s e en i g  
1901. Franz Asprnck, Zeichner und Kupferstecher von Augsburg, 
F A8 l-fw ist in diesem Werke zu wiederholten Malen eingeführt, 
' p'  und daher tragen wir hier nur nach, dass die Abbreviatur 
seines Namens auf Kupferstichen aus dem Verlage des Dominicus Custos 
vorkomme. Sie Stellen die Erzengel Raphael, Michael, Gabriel und 
Uriel vor, 4. 
1902- Antoino Vitü Scheint nach der gegebenen Inschrift ein 
' Künstler zu heissen, über welchen 
XV. W R man in den betreffenden Werken über 
 VX Kunst vergebens Nachricht sucht. Er 
gehört der lombarilischen Schule an; wenigstens erinnert die Cornpo- 
sition des Blattes, auf welchem diese Inschrift vorkommt, an einen 
Meister derselben. Nach der Behandlung der Nadel zu urtheilen, muss 
er in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gelebt haben, denn sie 
erinnert an Gio. Battista Vanni, welcher nach Gemälden des Correggio 
in Kupfer radirte und 1660 in Florenz starb. Das Blatt mit diesem 
Namen, welcher in der Mitte unten am Rande steht, stellt die heil. 
Familie mit einem Engel vor, gr. fol. In der rechten unteren Ecke 
steht ein anderer, kaum lesbarer Name: I0. vcoma niwit. Der Buchstabe 
a ist nicht sicher, da das Schriftzeichen unten offen ist. Malpe II. p. 171 
schreibt ein solches Blatt dem G. Robertus zu, was wir dahingestellt
        

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