Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557966
CHF 
CHJ. 
161 
166. 
161- Heinrich Christoph Fehling? Dieses Monogramm findet 
man auf einem radirten Blatte, dessen Gegenstand der 
 Mythe der Niobe von G. B. Gaiestruzzi entnommen ist. 
Es stellt Diana und Apollo neben einander sitzend vor, 
wie sich ihnen eine Frau mit auf der Brust gekreuzten Händen nähert. 
H.4Z.2L. Br.4Z.5L. 
Wir haben in diesem Blatte wahrscheinlich eine Nadelarbeit des 
sächsischen hllalers Heinrich Christoph Fehling, weicher in Italien 
seine Studien machte, und dann in Dienste des Churfürsten Georg IV. 
berufen wurde. Er malte in Fresco und in Oel, meistens mytholo- 
gische Bilder. Im Jahre 1725 starb er. 
152. Johann Garl Hedlinger, Medailleur, ist oben unter G. H. 
C H F bereits eingeführt, und daher bemerken wir hier nur, dass 
   auch Gepräge mit den Initialen C. 11.11". vorkommen, wie 
Schlickeysen versichert. 
163. Dominicus Gottfried Waerdigh oder Wardigh, Maler, geb. 
zu Hamburg 1700, gestorben zu Plön 1789. Schüler von 
J. Ch. Norwic, hielt. er sich längere Zeit in Holland auf, 
6c, und copirte da mehrere Bilder von G. Dow, F. Mieris, 
W Berghem, Poelenburg, lllouvermzui, H. Saftleven, Griffler, 
de Heem und van Huysum. Später wurde er Hofmaler in 
Eutin, und hiuterliess Landschaften, welche man mit jenen von Saft- 
leven, Grifiiei" und Slingelandt vergleichen wollte. Sie bestehen in 
Ansichten von Rheingegenden, vom Traventhale, Plön und der Um- 
gegend von Eutin, kommen aber den Werken der genannten Meister 
nicht gleich. Das Monogramm ist Dominicus Wucrdigh Ilamburgensis 
Fecit zu lesen. Der Künstler fügte zuweilen auch den Namen der 
Stadt, in welcher er arbeitete, bei, wie Copenhagen, Eutin, Plön äc. 
Desselben Zeichens bediente sich auch ein um 1660 in Copen- 
hagen lebender Genremaler.  
C. 
bis 
154. Christian Heinrich Jaster, Münzmeister in Neustrelitz, 
H I signirte Gepräge mit den Initialen seines Namens. In der 
  erwähnten Stadt war er von 1745  1749 thätig, und dann 
1763 in Berlin.   
165. Unbekannter Kupferstecher. Sein Monogramm findet man 
 auf einem mittelmässigen Blatte, welches eine bergige Gegend 
 mit einem Wßsserfall zeigt. Von letzterem aus bildet sich 
ein Bach, und in diesem baden mehrere Männer. Links 
oben steht: Das kalte Bad im Sommer 1640, und das Künstlerzeichen. 
H.4Z.8L. Br.5Z.4L. 
166- Oharles Emile Jacque, Zeichner und Radirer, gehört zu 
an den vorzüglichsten jüngeren französischen Künstlern seines 
'51 Faches. Er lieferte viele Zeichnungen zur Illustration, auf 
welchen er seinen Namen in gegebener Weise nndcutete. 
CA] Beiträge dieser Art enthält eine englische Ausgabe der Reise 
des L. Sterne: A sentimental Journcy lhrough Franco und Ilaly.  
Itluslrated with noumerous engravings an wood by Bastin und G. Nicholls, 
fromr drawings by Jacque und Fusxcll. London 18110, 8. Dann lieferte 
er mit mehreren anderen Künstlern auch Zeichnungen zur Illustration 
der Ocuvres compleles de P. J. de Berangcr. Nouvelle Edition rcvue,  
illust. de 52 gravurcs sur arier etc. 2 Voll. Paris 1846, gr. 8. Holz-
        

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