Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564300
1865 
1869. 
691 
Rande liest man: Saltatoriae domusjlin arcis propugnaculo typus etc. 
Das Zeichen bemerkt man rechts an einer Säule. H. 14 Z. 3 L. mit 
dem Rande. Br. 18 Z. 7 L. Dieses Blatt ist in Hans von Francolin's 
Werk: Rerum praeclare gestarum intra et extra moenia munitissimae 
civitatis Wennensis pedestri et equeslri proelio  Viennae, Raphael Hof- 
halter MDLX., fol. Es gibt auch eine deutsche Ausgabe, welche eben- 
falls der Ehrenherold H. v. Francolin anordnete: Thurnier Buch. War- 
hafftiger Ritterlieher Thate", so in dem Monat Junii des vergangenen LX Jars 
in und ausserhalb der Stadt Wien --geh.allen werden etc. etc. Gedruckt 
zu Wien  durch R. Hofhalter  fol. Dieses Werk ist mit Holzschnitten 
und malerisch geatzten Blättern geziert, und es blieb dem Verfasser 
des Peintre-graveur unbekannt. 
Das zweite, dritte und vierte Zeichen, welches aber auch um die 
Hälfte kleiner vorkommt, findet man auf Holzschnitten einer böhmischen 
Bibelausgabe, welche 1570 zu Prag bei Georg Melantrichius ab Aven- 
tinum erschien. Diese Blätter sind 4 Z. 6 L. hoch und 6 Z. 6 L. breit. 
Sie sind von verschiedenen Künstlern geschnitten. Unser Meister hat 
amjenen zur Geschichte des Adam und des Noah Theil. 
1355. Adam Fuchs aus Nürnberg hat uns in dem vorliegenden 
Werke bereits bis zur Ermüdung beschaftiget, und wir verweisen 
TIDX .daher auf den ersten Band No. 520, wo über das Blatt mit dem 
gegebenen Zeichen gehandelt ist. Es stellt Amor mit dem Dreizack 
auf dem Delphin vor. Rechts unten in der Ecke ist No.13, und links 
im Wasser das Monogramm. H. 4 Z. 4 L. Br. 2 Z. 9 L. 
1856. Adam Fuchs, oder ein unbekannter Kupferstecher, dessen 
Lebenszeit die beigefügte J ahrzahl bestimmt. Nach Brnlliot, 
R Ä Append. I. N0. 35, findet man dieses Zeichen auf einem 
7 08- landschaftlichen Blatte mit einer Kirche, an welcher sich 
das Volk zum Feste sammelt. Oben in Wolken geht die Krönung der 
111- Jungfrau durch die hl. Dreieinigkeit vor sich, diess in Oopie nach 
A. Dürer. H. 3 Z. 9 L. Br. 2 Z. 3 L. Wir glauben, dass dieses 
Blatt von A. Fuchs herrühre , welcher im ersten Bande an mehreren 
Stellen eingeführt ist. Vgl. auch den vorhergehenden Artikel. 
1857. Andreas Fleischmann, Kupferstecher, der Sohn des bekannten 
Kupferstechers Friedrich Fleichmann von Nürnberg (1- 1834), 
Ä gehört zu den bessten in München lebenden Künstlern seines 
Faches. Nach der gefalligen Mittheilung des Herrn Baron von 
Rettberg findet man das gegebene Zeichen auf Blättern dieses Künstlers. 
1868. Frantesoo Allegrinil, Zeichner ung Kfupferstecher von Florenz, 
war 111 er zweiten äl te des 18. Jahrhunderts 
Fa 9" an thätig. E1- stach historische Bilder und Bildnisse. 
Zu seinen Hauptwerken gehören jene in: Cento Ritratti della Real Fa- 
miglia de' Medici. Firenze 1762, fol. Die gegebenen Initialen-stehen 
auf dem Blatte mit dem Portraite des Herzogs Julianus de' Me. Ex 
-Imperiali Augustissimi Caesaris Francisci I. Museo appo. F Allegrmt, fol. 
Die Zeichnung lieferte Joseph Zucchi, dessen Name durch I Z. an- 
Bedeutet ist.  
1869. Franz Aspruck, Zeichner und KupferstecherI v? Augsburg, 
' behauptet unter A.C- F. 0A.  o. 285 eine 
 äusführlicherStelleü da eä uaähh utnsereä änsiäht 
' ie ersten ersuc e 1D. er c a  nn rei e- 
manier gemacht hat, und diess in einer Zeit. in welcher Ludwig von 
Siegen und Prinz Rupert von der Pfalz noch nichtmgeboren waren.
        

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