Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564299
690 
1859 
1864. 
1859. Gerbrand van den Eeckhout ist oben N0. 14 eingeführt, 
 und wir wiederholen hier nur das Zeichen, da es 
K für F genommen werden könnte. Es ist Gerbrand 
ß 1 49 fecit zu lesen, die Form des G wird aber noch we- 
niger vermnthet werden, als Cf. oder F. Das Nähere 
siehe N0. 14. 
1860- Angele Falcone, Maler und Radirer von Neapel, ist unter 
A f. I. N0. 558 eingeführt, und daher bemerken wir hier nur, 
f dass Bartsch XX. pl. I. N0. 20 unter den diesem Künstler zu- 
' geschriebenen Zeichen auch den Buchstaben f. gibt. Aus dem 
Verzeichnisse der Blätter dieses Künstlers geht aber nicht hervor, auf 
welchen Radirungen der Buchstabe f vorkomme. 
1861. Ferdinand Kobell, Landschaftsmaler und Radirer, geb. zu 
f Mannheim 1740, gest. zu München 1799, bezeichnete nach Brulliot 
II. N0. 754 ein radirtes Blättchen mit diesem Buchstaben. Es 
stellt drei Bauern mit dem Hunde in einer Stube beim Trunke vor. 
Die Figuren sind fast nur im Umriss radirt, der Grund ist aber be- 
schattet. Links unten steht der Buchstabe f. Kobellzeichnete ge- 
wöhnlich FK . und verband auch diese Buchstaben zum Monogramme" 
mit beigefügtem F. 
1862. Jacopo Franco, und ein unbekannter Kupferstecher sollen 
Arge die Träger dieser Zeichen seyn. Dem Anonymus haben 
k K  wir I. N0. 521 die drei ersten zugeschrieben, und es 
ß g ist auch l. c. gesagt, auf welchen Blättern sie sich 
R beünden. Die beiden Zeichen der zweiten Reihe scheinen 
R dem J. Franco anzugehören, und das Weitere ist I. 
N0. 522 verhandelt. Man kann AFI und FA oder I FA lesen. 
1353- Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte 
R A. des 16. Jahrhunderts in Hamburg thätig war. Er ist von dem 
' Meister A F, dessen wir I. N0. 519 erwähnt haben, zu unter- 
scheiden, da seine Blätter roher sind, als jene des alten sächsischen 
Künstlers, welcher sich des zweiten Zeichens bedient hat, wie unser 
Anonymus. Man findet diese Monogramme auf kleinen Holzschnitten 
mit Passionsvorstellungen in: Bugenhagenk: Historie: des Lydens Jesu 
Christi. Hamburg, Hans Binder1583, 8. Lappenberg beschreibt in 
seiner hambtirgischen Bilchdrucker-Geschichte S. 55 ebenfalls einen 
Holzschnitt mit einem ähnlichen Monogramme, welcher den betenden 
Noah vorstellt Er kommt wahrscheinlich aus einem Gebetbuche, da. 
auch in anderen zu Hamburg gedruckten Gebetbüchern Holzschnitte 
mit diesem Zeichen vorkommen. Wir verdanken diese Notiz dem Herrn 
Wiechmann-Kadow. Für den Künstler haben wir keinen Namen. Das 
Bildniss des Pastors und Professors Bugenhagen hat ein F. Allen radirt, 
wir wissen aber nicht, ob dieser Künstler allenfalls auch die Zeich- 
nungen zu den Holzschnitten gefertiget hat. Diese Blätter müssten in 
die letzte Zeit seines Lebens fallen, da das Bildniss die Jahrzahl 1531 trägt. 
1364. Unbekannter Zeichner oder Formschneider, welcher um 
E m 1560- 1570 zu Wien lebte. Er ist wahrscheinlich Eine 
I Person mit dem Meister AF. I. N0. 533 und 541, und in 
m'a diesem Falle handelt es sich um einen Zeichner, welcher 
 , als solcher zugleich die Radirnadel, wenn nicht auch das 
Schneidmesser führte. Das erste Zeichen, welches _Bartsch IX. p. 481 
nicht ganz genau gibt, steht auf einem grossen radlrten Blatte mit dem 
Festball, welchen Kaiser Maximilian II. zu Wien veranstaltete. Im
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.