Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564276
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1852 
1855. 
Paris 1770. Auch auf dem Titel des Buches: Portraits de: Rois de 
France. A Neufchatel 1783, 8, ist eine aus Muschel- und Schnörkel- 
werk mit Rosen bestehende Vignette. Eine grössere, mit F bezeichnete 
Vignette mit einer von einer Lorbeergilirlande umschlungenen Pyramide 
ist auf dem Titel von Hornsteims Diulectica analogicis lmaginibus il- 
lustrata. Friburyi Brisgav. 1771 , 4. Es frägt sich nun, 0b diese Vig- 
netten von Fournier herrühren. Damals lebten auch andere Form- 
schneider in Paris, welche F zeichnen konnten, nämlich le Feure, 
Fleuret und Foy. 
1852- G. Ferogio, Maler und Radirer, war um 1835  1847 in 
T Paris thätig. Er machte sich durch schöne Genrebilder in Oel 
_ und Aquarell bekannt, und lieferte auch Zeichnungen zur Illu- 
stration. In dem Werke: Les Franpais peints par eux-mesmes. Paris 
1846, ist der Le Languedocier betitelte Holzschnitt mit dem gegebenen 
Buchstaben bezeichnet. In der Zeitschrift: L'Artz'ste, sind Radirungen 
auf Stahl von diesem Ferogio. 
l) L' Enfance de Christ, qu. fol. 
2) X Vc Siecle. Vornehme venetianische Familie, qu. fol. 
3) La Rcddition. Ein Feldherr empfängt die Schlüssel einer 
Stadt, qu. fol. 
4) Le Recit De Garde. Jagdparthie, qu. fol. 
1853. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügte Jahr- 
  zahl bestimmt. Nach Brulliot, App. II. N0. 86, findet man 
j178-Q. diese Bezeichnung auf einem geistreich radirten Blatte in 
Rembrandüs Manier. Es stellt die Büste eines alten Mannes mit einer 
mit Pelz besetzten Mütze vor. H. 2 Z. 6 L. Br. 2 Z. 2 L. Dem 
Radirer war der berühmte G. F. Schmidt nicht unbekannt, denn er 
führte die Nadel in der Manier desselben. An Johann Martin Falbe 
können wir aber nicht denken, da dieser Meister 1782 in ziemlich 
hohem Alter starb. 
1854. Flink, Kunstsammler in Amsterdam, bediente sich zur Be- 
g, zeichnung der Bestandtheile seines Cabinets einer Marke, welche 
entweder eingeschrieben, oder eingestempelt ist. Es ist daher von 
keinem Künstlerzeichen die Rede. 
1855- Joseph Fay, Maler und Lithograph, wurde 1814 in Cöln 
5' geboren, und auf der Akademie in Düsseldorf zum Künstler heran- 
 gebildet. Er hielt sich auch mehrere Jahre in Paris auf, kehrte 
aber 1848 wieder nach Düsseldorf zurück, wo der Künstler eine grosse 
Thätigkeit entwickelte. Sein Werk ist der grosse Fries im Rathssaale 
zu Elberfeld mit Darstellungen aus dem Leben der alten Germanen. 
Dann fertigte er auch den Garten zur Geburt Christi im Mittelfenster 
der St. Cuniberts-Kirche in Cöln. Ausserdem sind historische Bilder in 
Oel vorhanden, so wie einige Gemälde mit Scenen aus dem Volksleben. 
J. Fay lithographirt-e auch grosse Blätter nach A. v. d. Emde, 
R. Jordan, D. Monten, J. B. Sonderland, E. Steinle, P. Vogel und 
G. Flüggen. In dem Werke: Lieder und Bilder, 2. Bd. Deuciche Dicht- 
ungen mit Randzeichnungen I. Bd. Düsseldorf 1843, ist eine Radirung 
von seiner Hand, als Illustration des Liedes „der Blumen Rache" von 
Freiligrath. Der Buchstabe F, und auch J. F., kommt nur auf Zeich- 
nungen des Künstlers vor. In den Düsseldorfer Monatsblättern 184861 
sind Holzschnitte mit diesen Buchstaben bezeichnet.
        

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