Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564158
676 
EWG 
EWP. 
118 
1821. 
gefügt. Das Monogramm EWA steht an der Stufe des Thrones,_auf 
welchem Ahasverus umgeben von seinen Ministern erscheint. Links 
kniet Esther mit ihren Dienerinneu. Die Vignetten dieses Werkes 
sind nur 2 Z. 4 L. hoch, und 2 Z. 10 L. breit.  
1817. Edward Williams, Kupferstecher in London, wa_i'_in der 
E. W_ A. 1734- zweiten _Halfte des 18. Jahrhunderts _thatig.  
stach Bildnisse und ügiirliche Compositioneu, ge 
wohnlich in Punktirmanier. Das Bildniss des Brauers Richard _Ford 
von Cherstey ist mit E. W. A. bezeichnet, und wir glauben, es sei von 
E. Williams gestochen. Der Buchstabe A bezieht sich in_England zu- 
weilen auf die Mitgliedschaft der Akademie, noch öfter ist aber R4. 
gesetzt. Wirkliche Mitglieder sind in England unsers Wissens die 
Kupferstecher noch immer nicht, sondern nur Beisitzer. Das A kann 
daher -Associate bedeuten. 
1818. Emile Wattier, Zeichner, Maler und Radirer, geboren zu 
Paris um 1803, gehört zu den fruchtbarsten französischen 
EWICM  Künstlern unserer Zeit, erscheint aber hier nur als Zeichner. 
Die gegebenen Initialen findet man auf Holzschnitten einer illustrirten 
Ausgabe von Tausend und einer Nacht. Es ist E. Wattier und C. Mar- 
ville zu lesen. Auf anderen Blättern stehen die Buchstaben E. W. 
1819. Stempel eines unbekannten Kunstsammlers, welcher 1m 
18. Jahrhundert gelebt haben dürfte. Man findet Zeichnungen 
Ü und Kupferstiche, auf welchen dieser Stempel eingedruckt 
 ist. Es handelt sich also um keinen Künstler. 
1820. Edward Walmsley dürfte unter diesem Monogramme als 
Unternehmer der zweiten Ausgabe von Dibdinls Btbllü- 
mania, or Book-Madness. London 1842, bezeichnet seyii. 
Man findet es auf drei schönen Holzschnittvignetten in 
diesem Buche, dessen Vollendung aber Walmsley_ nicht 
erlebte. Die eine, auf Seite 540 eingedruckt, gibt eine Copie der zierlich 
radirten Titelvignette der WalpoPschen Privatpresse zu Strawberry Hill. 
An einem links befindlichen Baume hangt das" Wappen Walpole s, und 
am Ende des Rasenplatzes zeigt sich der erwahnte Landsitz desselben. 
Unten im Bande: FARI QUAE _SENTIAT. In dem zweiten, auf 
Seite 556 eiiigedruckten Holzschnitte, von Bonner nach W. Dickes 
Zeichnung ausgeführt, ist der_Bücher_sammler  BenJamin Heath ani 
Tische sitzend vorgestellt, _wie e_r ein Buch halt, auf dessen Decke 
das Zeichen wahrzunehmen ist. Die dritte Vignette enthaltueine Ansicht, 
welche: RAVENSBURY LODGE, LOWER MITOHAM, uberschrieben 
ist. Das Monogramm ist kleiner als das obige, da selbst das grosste 
Zeichen kaum 2 L. hoch und 3 L. breit ist. 
1821. Eduard Wilhelm Pose, Landschafts- und Archltektllrmelßr, 
geb. zu Düssäldorf den 9. Juäisäälitälslßtilsußhäg 
d lbst das mnasium, un lC na 
 (13181? Willen die Vaters _dem Decorationsfache 
5 widmen, zog aber aus Neigung die_Landschafts- 
l8   malerei vor, Dafnr war damals in Düsseldorf 
kein besonderer Lehrer angestellt, die JungeßÄ-Ielldte, Welähßbäläetses 
Fach gewählt, schlossen sich daher_ eng ßlnelnan eävhun  1 eden 
gleichsam einen gemüthlichen Familienkreis, in we c em einer es 
anderen Meister, einer des anderen Schuler war. Nur Lessing be- 
hauptete eine freiere Stellung, gab aber bereitwillig seinen Rath, wenn 
man ihn verlangte. Pose steht daher zu Sehirmer m einem gleichen
        

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