Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564074
668 
ET 
1785 
1790. 
1785. Edlgondigächaggetiniyh ist Obßäl untelr dem Moäogramme E T. 
0. 2 einge ü rt un wir emerken aher hier nur 
E 15'157 dass die Initialen E. 7T. auf radirten Blättern des Meisters 
vor ommen. 
1786, Antonio Tempesta ist im ersten Bande dieses Werkes an 
mehreren Stellen eingeführt, da er seine Blätter auf verschiedene 
A Weise bezeichnete. Das gegebene Zeichen entspricht jenem l. c. 
11340. 475, Üur list gs km Dräckevverkehrt aiägefallen. Die Blätter dieses 
eisters esc reit artsc X II. p. 127  
1787- Christoph Nathe, Landschaftsmaler und Radirer, wird seine 
321 Stelle unter dem Monogramme NATE ünden, und daher be- 
merken wir hier nur,  dass das gegebene Zeichen auf etlichen 
iiadiiiteng Blättern vorkommßte. Sie gehören dzu einer Folge unter dem 
ite : ammlung rudirler lätter von; statt es Namens folgt dann das 
Monogranim in verkehrter Stellung des obigen. 
1788- Erasmus Thomaslleuss, Stempelschneider in Berlin um 
E. .1: B. 11546-__1668. Einer der geringeren Producentenseiner Zeit, 
hinterhess er verschiedene geschmacklose Medaillen, deren 
mit den Initialen des Namens bezeichnet sind. Eine solche von 1657 
ist zum Andenken der Geburt des Prinzen Friedrich geprägt. Dieser 
Prinz wurde erster König von Preussen. 
1789. Tizian Vecelli , der berühmte Maler von Pieve di Cadore, 
soll nach Heller, Monogn-Lexicon S. 120, der Träger dieses 
E V Zeichens seyn. Der genannte Schriftsteller sagt aber nicht, 0b 
es auf Gemälden, oder auf irgend einem Blatte vorkomme. In den 
früheren Werken über Monogrammenkunde findet sich keine Nach- 
bildung dieser Art, und somit müssen wir die ganze Verantwortung 
dem J. Heller aufbürden. Erfunden dürfte das Zeichen nicht seyn, 
Tizian wird aber darauf verzichten müssen.  
1790. Ellen Vico, Zeichner und Kupferstecher von Parma, ist im 
ersten Bande unter AE. V. N0. 509 eingeführt, und wir 
EHVD geben daher hier nur die Fortsetzung des früheren 
(543 Artikels. Bemerkt sei aber, dass sich im Titel des 
Werkes von G. Campori ein Druckfehler eingeschlichen habe, indem 
Estensi statt Ewtensi stehen sollte. Unter den von Bartsch XV. p. 282 ff. 
beschriebenen Blättern des Künstlers tragen nur die wenigsten die Initialen 
E. V., welche wir des Zusammenhanges wegen nur kurz beschreiben. 
1) [B. 4] Maria mit dem Kinde auf Wolken, Copie nach Marc 
Anton. Rechts aufdcm Tafelchen: E V. 1542. H. 6 Z. 6 L. Br. 5 Z. 6 L. 
2) [B. 5] Maria sitzend mit dem Kinde auf dem Kissen. Im Grunde 
St. Joseph, Elisabeth, St. Johannes und eine Heilige. Rechts unten 
das Täfelchen mit E. V. 1542. H. 13 Z. 9 L. Br. 9 Z. 
3) [B. 6] Maria mit dem Kinde in den Armen auf Wolken. Rechts 
das Täfelcheil mit E. V. , und im zweiten Drucke links: Am. Sal. ewc. 
1542. Copie nach Marc Anton. H. 9 Z. Br. 6 Z. 
4) [B. 10] St. Hieronymus in der Wüste mit Crucitix und. Stein. 
Unten in der Mitte das Täfelchen mit E V- 1542- H- 12 Z- Br- SZ. 
5) [B. 17] Lnkretia mit dem Dolche im Sessel. Links nach oben: 
E. V. Fran. Par. Inventar. H. 10 Z. 10 L. Br. 7 Z. 5 L. 
6) [B. 20] Die drei Grazien, Copie nach Marc Anton, angeblich 
nach Polycletls Sculpturwerk. Rechts unten: E. V. 1542. H. 8 Z. 
10 L. B126 Z. 6 L.
        

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