Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1564030
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1768 
1773. 
Ecken ist ein Wappen mit einer Armbrust, und unten ein Schild mit 
einem quadrirten Kreuz eingestochen. Höhe und Breite 4 Z. i L. 
Dieses Blatt weicht im Stiche von den Blättern des Meisters S ab, 
indem es nach Sot-zman 's Versicherung in einem breiteren Style und 
mit freierer Scliraffirunglöbehandelt ist, als dies mit den Stichen des- 
selben 'der Fall ist. Es fragt sich auch noch, ob die Buchstaben ES. 
den Kupferstecher andeuten? H. v. Sotzmann glaubt, das Blatt sei für 
eine ehrsame Schützengesellschaft gestochen worden. 
1768- Ernst Schultes, Müiizmeister in Gcra 1622, und in Loben- 
E S, E g. s, E ä S steiri 1623, zeichnete Muiizen mit E S. Kunstler 
    scheint er nicht gewesen zu seyn. 
Johann Ohr-stian Eberhard und Johann Schmiedhammer waren 
um 1765 -1766 an der Münze in Baireuth thätig, der erste als War- 
dein, der andere als Münzmeister. Sie zeichneten EWS und Eöz. S. 
1769. Elias Sohafhagser oder Schafhausegl , KupgrsteIcher in 
Augs urg war um 700 t iitig. ie nitialen 
E  seines Nainens, theils mit der Sylbe sculp., ündet 
man auf Blättern mit akademischen Figuren , auf welchen auch die 
Buchstaben P. M. 1. als jene des Zeichners vorkommen. 
1770- Gabriel Ehinger, Maler und Knpferstecher zu Augsburg, 
machte sich durch zahlreiche Blätter bekannt. Auf solchen 
ä (S) nach Heinrich Schönfeld stehen nach Brulliot II. S. 726 
x die gegebenen Intialen welche demnach Ehinyer Sculpsit 
bedeuten. Der Künstler starb 1736 iin 84 Jahre.  
"71- Elektrine Stunz, verehelicbte Freifrau von Freyberg, ist 
8 oben unter dem Monogramme EF. N0. 1570 eingeführt, und 
 daher beschränken wir uns hier nur auf die lithographirten 
Blätter, welche hmit EfS. äJBZGiChUQä sind. Sie gehören E11 den Erstlingen 
dieser in Münc en er un enen un gross gezogenen unst. E. Stunz 
hat sich selbst Verdienste umjdie Ausbildung derselben erworben. 
1) Die Krönung Maria. Sie sitzt zwischen dem Vater und dem 
Sohne. An der unteren Stufe des Thrones sind die Buchstaben ES. 
   
2) Die heil. Cäcilia sitzend, wie sie die gefalteten Hände auf der, 
Harfe ruhen lässt, und den Blick nach oben wendet. Rechts ist eine 
Orgel, und in der Luft sieht man singende Engel. Rechts unten in 
der Ecke E S. H. 9 Z. 3 L. Br. 6 Z. 
1772- Elisa Sirani soll nach Malpe, Notice äc. II. p. 225, radirte 
E S F Blätter mit den Initialen E. S. F. bezeichnet haben. Die 
   Radirungeii dieser Künstlerin beschreibt Bartsch, macht aber 
auf die Namensbuchstaben nicht aufmerksam, welche überhaupt auf 
Blättern nicht vorkommen. Vielleicht findet man sie auf Gemälden. 
In diesem Falle muss man aber unterscheiden , ob die Werke dieser 
Art nicht von Enea Salmeggia di Bergamo herrühren. Dieser Meister 
ging aus der Schule der Procacciiii hervor, und ahlIl-tß lllcht unglück- 
lich dem Rafael nach. Starb 1626. 
1773. Unbekannter Knpfersteohar, wglcher inbder zzweiäfn I-äaltfte 
des 16. Jahrhunderts thatig war. as gege ene eic en n et 
E H. man auf einem Blatte, welches die Judith vorstellt, Wie Sie "der 
Magd das Haupt des Holofernes reicht. LDas Zeichen ist rechts unten 
am Steine. H. 4 Z. 11 L. Br. 3 Z. 9   
        

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