Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1563689
ELP 
ELS. 
1671 
1675. 
629 
gestateten Miniaturausgabe vßn Paul et Virginia, par Bernardm de 
Saint-Pierre. Paris, A. Masson fils 1838. Grössere Holzschnitte nach 
Zeichnungen von Laville und anderen Meistern sind in der illustrirten 
Ausgabe der Contes de Boccace (Däcameron). Paris 1846. gr. 8. Dann 
trug er auch zur Illustration der Tagspresse bei. Im Journal amusant 
von 1856 und 1857 sind grosse Original-Lithographien von seiner Hand. 
In Kreidemanier behandelt stellen sie Genrebilder und Landschaften 
mit Staiiage vor. Auf solchen Blättern stehen die Initialen des Namens, 
breit mit der Kreide eingezeichnet. Auf dem grossen Blatte vom 27. Juli 
1857 sind zwei Lithographien nach Gemälden: eine Spinnstube, La 
Veilläe en Alsace. und ein Zug nach der Kirche mit dem Täuiling, Un 
Baptäme m Alsace, fol. 
steht auf einem Ku ferstiche von F. van Steen, 
l67l' Elfmte P' welcher die Madonnpa mit dem Kinde auf dem 
linken Arme vorstellt, halbe Figur in Proiil, 8. Das Gemälde befand 
sich in der Gallerie zu Brüssel, deren Bestandtheile nach Wien kamen. 
Es wird dem Fra Bartolomeo di San Marco zugeschrieben, über welchen 
wir im ersten Bande N0. 1686 gehandelt haben. Der genannte Maler 
wurde auch Il Frate genannt, und auf dem Kupferstiche steht irrig 
Elfrate.  
1672- Ellsabeta Sirani, geb. zu Bologna 1638, gest. 1665, hatte 
EH S-T In als Malerin verdienten Ruf. Hier handelt es sich aber 
1  l   nur um eine Zeichnung, welche Lorenzo Loli radirt hat. 
Dieses Blatt stellt die halbe Figur der Madonna vor, wie sie das vor 
ihr sitzende Jesuskind anbetet. Oben bemerkt man drei Cherubimköpfe. 
Unten links steht: Elis. Sir. In., rechts: L. Lot. f. Höhe 6 Z. 6 L. 
Breite 5 Z. Beschrieben von Bartsch XIX. p. 151. 
 Unter diesem Namen führen wir drei 
1573. ggisabetz 1732; Prinzessinen ein, welche radirte Blätter 
 tsabet 1805 hinterlassen haben. Die ältere ist die 
Herzogin Elisabetha Christina von Braunschweig-Lüneburg, die Ge- 
mahlin des Königs Friedrich des Grossen von Prenssen. Sie radirte 
eine Dorfansicht mit zwei Figuren nach Abraham Bloemaert: Elisabeth 
1732, qu. 8. Die Erzherzogin Elisabeth von Oesterreich radirte eben- 
falls eine kleine Landschaft, in welcher eine Bäuerin vorkommt: Eli- 
sabeth Arcim Austria del. et exc. anno 1'759, 8. Die dritte Prinzessin 
ist die Herzogin Elisabeth Amalia von Bayern, Fürstin von Wagram. 
Sie radirte etliche Landschaften. Eine solche nach A. Waterloo ist 
bezeichnet: Elisabeth 1805, qu. 4. 
1674. Elias Widexpann oder Widtmann, Kupferstecher von Augs- 
Eü 11ml burg, arbeltete von 1640 -1_660 in _Wie_u, Prag, Olmütz 
  upd Pressbtlrg. Er stach me1stens Blldnlsse, deren einige 
El- WL d1e Abbrevmtur des Namens haben. Auf anderen Blättern 
steht E. W. 
1675. Unbekannter Kupferstechey, welcher in der ersten Hälfte 
6,1l J" des 18. Jahrhunderts 1n Nürnberg lebte. Wir kennen 
' ' eine Folge von 7 Blättern unter dem Titel: Der Für- 
au;  nßhm  sten Götllich. ] Tugenden I Bildnüsse. Joh. Chr. 
Weigel emc. H. 2 Z. 4 L. Br. 1  9 L. _Dlese Blätter sind wahr- 
scheinlich nach Abraham Bosse copn-t, fla. sle 1n der Stichweise an ihn 
erinnenh Der Copist deutete durch dle gegebenen Buchstaben seinen 
Namen an.
        

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