Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1563675
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1668 
1670. 
des Emile Loubon setzen, dessen aus EL. bestehendes Monogramm 
N0. 1659 gegeben ist. Blätter nach Zeichnungen von Lami findet man 
in der illustrirten Ausgabe der Geschichte des Napoleon , der Romane 
von W. Scott, des Gil-Blas, des Don Quixotte dcc. Holzschnitte und 
Radirungen nach Lenni's Zeichnungen sind in den Fables, Anecdotes et 
Contes par Charles Dcssains. Paris 1850, gr. 8. Andere Holzschnitte 
nach demselben enthält das Werk: Tableau de Paris, par Edmund Tew-ier. 
2 Tomes. Paris 111153, roy. 4. 
1668. Unbekannter Zeichner oder Kupferstecher, welcher in der 
EL ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts thätig war. Brulliot II. 
E 6m N0. 710 schreibt ihm eine Folge von 51 Blättern mit Emblemen 
L1 zu, welche im Rande durch lateinischeynd deutsche Verse er- 
 klärt sind, qu. 8. Diese Blätter gehören in Meissner's Scie- 
graphia Cosmiva. New Stätt und Emblematabuch  Nürnberg bey Paul 
Fürst 1638, 4. Brulliot gibt die Buchstaben E L ungefähr in der Form 
unserer dritten Initialen. Diese und die anderen Buchstaben stehen 
auch auf einer Anzahl von Städteansichten in dem bezeichneten Werke. 
Dann findet man die Initialen E L auf zwei radirten Blättern, 
welche einem anderen Meister angehören. Das eine enthält die Büste 
eines Mannes, welcher die Pfeife in der Krämpe des Hutes trägt, das 
andere ebenfalls einen Mannskopf mit Brillen. 0 
1669. John Evelyn ist oben unter dem Monogramme EI N0.1622 
eingeführt, und es ist daher hinsichtlich seiner Stellung 
bereits das Nothwendige gesagt. Wir haben auch bemerkt, 
dass ihm der Prinz Rupert von der Pfalz das Geheimniss 
der Schabmanier anvertraut habe. Graf Leon de Laborde 
(Hist. de la gravnre en maniere noire p. 272) schreibt ihm 
daher ein mit den Buchstaben EL bezeichnetes Blatt in schwarzer 
Manier zu, doch nur muthmasslich, da ausser dem Prinzen in England 
kein Künstler nachzuweisen ist, welcher 1672 die Schabkunst geübt 
hat. Dieses Blatt stellt die Büste einer Frau im faltenreichen Costüme 
eines religiösen Ordens vor, ganz von vorn gesehen. Der Titel lautet: 
A. Lady abess. E. Im Grunde stehen die gegebenen Buchstaben, und 
darunter: Delineavit 1672 (oder vielleicht 1678). Höhe 4 Z. 8 L. 
Breite 5 Z. 5 L. Mr. de Laborde fügte eine Copie im Steindruck bei, 
und bemerkt, dass das Original bei künstlerischem Gefühle eine un- 
behüliiliche Hand beurkunde. Jedenfalls handelt es sich um einen 
Versuch in schwarzer Manier, welcher aber nicht ganz gelang, ob- 
gleich Evelyn die Radirnadel zu handhaben wusste. Die Manipulation 
mit dem Schaber oder der Wiege ging jedoch nicht nach seinem Willen, 
wenn nämlich Evelyn wirklich Versuche in Schabmanier gemacht hat. 
Seinem Buche über die Knpferstecherkunst fügte er bekanntlich Ab- 
drücke einer Platte des Prinzen Rupert bei. 
1670- Ellgeno Laville , Zeichner und Maler zu Paris, wurde um 
1812 geboren, und entwickelte in kürzer Zeit ein glück- 
6) liches Talent zur Composition, sowohl auf dem Gebiete des 
. italienischen und französischen Mittelalters, als auf jenem 
des werktäglichen Verkehrs aus der Zeit Ludwig XIV. und 
60g des modernen Lebens. Er fertigte eine grosse Anzahl von 
' Zeichnungen und Gemälden, deren viele mit den Initialen 
des Namens versehen sind, besonders die leichteren Entwürfe mit der 
Feder und in Kreide. In der illustrirten Ausgabe der Collies et Nou- 
velles de La Fontaine. Paris 1838. roy. 8, sind Holzschnitte nach seinen 
Zeichnungen. Andere Blätter dieser Art findet man 1n der reich aus-
        

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