Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1563621
1659 
1661. 
623 
1659. Emile 101111011, Genre- und Landschaftsmaler in Paris, wurde 
um 1814 geboren, und mit grossem Talente begabt, be- 
ELqL hauptete er schon 1836 eine ehrenvolle-Stelle. Seine Ge- 
mälde sind zahlreich, und bestehen meistens in Ansichten von inter- 
essanten Gegenden Frankreichs mit Architektur, Figuren und Thieren. 
Er lieferte auch Zeichnungen zur Illustration durch den Holzschnitt. 
Blätter dieser Art, theils mit dem Monogramme, theils mit den Initialen 
EL bezeichnet, sind in dem Werke: Les Frangais peints pur eux- 
memes etc. Paris 1844. In diesem Werke sind aber auch Blätter nach 
Eugene Lami, welcher sich ebenfalls der Initialen EL. bediente. 
In der Zeitschrift "Urtrtiste" sind radirte Blätter von Loubon, 
deren wir nach ihren Titeln aufzählen: 
l) Les Bergers äm-igrans, 1841, qu. fol. 
2) Le Dejeuner, fol. 
3) Souvenir de Camargue, qu. 4.  
4) Le Garde-chasse. Aus Le Globe, fol. 
5) Bord: de lfArc, Prooence. Radirt von L. Marvy nach Loubon, qu. fol. 
 1660- Unbekannter Kupferstecher, von dessen Existenz Brulliot 
 I. N0. 178911 Nachricht gibt. Letzterer fand das gegebene 
ä Zeichen auf einem Kupfer-Stiche, welcher ein nach links 
gerichtetes Weib vorstellt, wie es dem links stehenden Manne eine 
Schale reicht. Dieser Mann trägt einen niederen mit einer. Feder ge- 
zierten Hut, und das Costüm ist jenes, welches in der ersten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts in Holland üblich war. Den Grund bildet eine 
Landschaft, und rechts vorn reicht ein grosser Baum mit den Aesten 
in den oberen Plattenrand. An diesem Baume ist das Monogramm mit 
dem in denselben gesteckten Messer. H. 3 Z. l L. Br. 2 Z. Nach 
Brulliot's Versicherung erinnert dieses Blatt an die Stiche des Lukas 
van Leyden, und er glaubt nicht zu irren, wenn er es dem ihm unbe-. 
kannten Meister mit dem über einander hängenden C C bei Bartsch IX. 
p. 44 zuschreiben wollte. Dieser Meister CC ist unser Claude Corneille 
von Lyon I. N0. 2365„ dessen Name Brulliot und Bartsch unbekannt 
war. Seine Blätter sind grösstentheils. ziemlich "flüchtig behandelt, und 
offenbaren mehr die Hand eines Malers, als jene eines Kupferstechers 
von Profession. Wenn nun das fragliche Blatt mit obigem Zeichen in 
der Weise des L. van Leyden gestochen ist, so bleibt es zweifelhaft, ob 
Claude Corneille dasselbe gefertiget hat. Brulliot vermuthet im Mono- 
gramme CCL, so dass diese Buchstaben allerdings auf C. Corneille 
von Lyon gedeutet werden könnten. Letzterer lässt indessen hinsicht- 
lich der zwei C in der Regel keinen Zweifel, in dem von Brulliot bei- 
gebrachten Zeichen lassen sich aber, wenn es genau gegeben ist, eher 
die Buchstaben EL, als CC L erkennen. 
1661. Edwin Landseer, Thiermaler und Radirer, geb. zu London 
1798, gehört zu den aus- 
Q gezeichnetsten Künstlern 
, I l l ICQZ seines Faches, nicht nur 
 IX 111 England, sondern auch 
 v) auf dem europaischen Con- 
M  18V. S  tinenttSeineWerkezählen 
l l l in, den englischen Galle. 
rien zu den modernen Glanzpunkten, und nur wenige werden die 
Grenzen Grossbrittaniens überschritten haben. Landseer beschränkte 
sich aber nicht allein auf die thierische Welt. Er malte auch Scenen 
aus dem Volksleben, Landschaften, Jagden, Blumen, Früchte und Still"-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.