Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1563613
822 
1655 
1658. 
auch naiven Motiven. Einige Darstellungen sind sogar vortrefflich zu 
nennen. DieSilberstempel der Platten zeigen theils die Buchstaben 
I E K , theils sind sie wie oben geformt. F. Kugler (die k. Kunstkammer 
in Berlin S, 215) beschreibt die erwähnte Platte genau, hat aber für 
den Meister keinen Namen. Es ist diess höchst Wahrscheinlich der 
Goldschmied Johannes Körver oder Korver aus Braunschweig, welcher 
die silbernen Reliefs des Altares in der Marienkirche zu Rügenwalde 
fertigte. Er zeichnete da I. K. F. und l. Kor. F. Die Buchstaben I E K. 
könnten daher Johann Evangelist Korver bedeuten. Ueber den erwähnten 
Altar handelt Kugler in der Pommefschen Kunstgeschichte S. 241 H. 
Korver starb zu Stettin 1607.  
1655- Jlendrick Uldelandt, Zeichner,'und wahrscheinlich auch 
Maler, wird in den bisherigen Künstlerverzeichnissen ver- 
EQ-L  gebens gesucht. In der k. Sammlung zu Dresden befindet 
sich aber eine Zeichnung mit dem Monogramme, dem Namen 
6 und dem Datum 24 dece" 1642. Füssly sen. erwähnt eines 
l 4 2, Heinrich Oldelon, welcher nach Jacques Bunel u. s. w. ge- 
stochen hat. Dieser Künstler wird mit H. Oldelandt wohl nicht Eine 
Person seyn. Der Zeit nach stehen sie sich aber nahe. 
1656. E. Laus" soll der Träger dieses Zeichens heissen. Wir kennen 
nur den Schwarzkunststecher Bernhard Lens und seinen gleich- 
namigen Sohn, dann einen neueren Meister, den Andreas Lens, 
welcher 176i den von den Nymphen umgebenen Silen nach 
 ordaens, und ein Blatt mit Heiligen nach eigener Erfindung radirt 
hat. Ein E. Lens wird aber hie und da in Catalogen erwähnt. Man 
schreibt ihm ein Bildniss der Herzogin de la Valliere zu, welches mit 
EL. fecit bezeichnet seyn soll. Ob diese Buchstaben neben einander 
stehen, oder ob sie verschlungen sind, wissen wir nicht. Das obige  
Zeichen findet man auf einem Schabblatte mit der Büste eines bejahrten 
Mannes im Pelzkleide und mit einer Art Turban auf dem Kopfe. Er 
ist in 3], Ansicht nach links gerichtet, und oben links steht das Zeichen. 
H. 3 Z. 7 L.1 Br. 2 Z. 10 L. Brulliot I. N0. 1789er schreibt dieses 
Blatt dem B; Lens sen. zu.  
1657. Ernst Lotichius, Maler von Wiesbaden, begannseine Studien 
auf der Akademie in Düsseldorf, und machte sich _da durch 
H Genrebilder bekannt. Von 1841 an übte er aber seine _Kunst 
in München, wo man im Lokale des Kunstverems irerschiedene 
Gemälde von seiner Hand sa-h, meistens Landschaften mlt. Jagdbare" 
Thieren. _Auf einigen Bildern kommt das Monogramm vorr 
1558; Rudolph Lehmann, Historien und Genrenmaler,_ geboren 111 
Ottensen bei Hamburg 1819, genoss den Unterricht seines Bruders 
s'il? Heinrich, und begab sich 1837 zur weiteren Ausbildung nach 
München. Er widmete sich da_der Historienmalerel, setztehdaenu segne 
Studien in Rom fort, und zeichnete sich besondersumP isiorlscden 
Genre aus. Im Jahre 1842 liess_s1ch der liünst er in arirs 11118 er. 
Obige Zeichen findet man auf zrvei Holzschmtten 8115832?! , tävge kvon 
24 Blättern zur Illustration der 1'_aschenausgabe_ rrä t? 1 er Gs g 1311, 
welche "1839 bei J: G. Cotta erschienen. Das emsig ta ,  leäß Cdte 
des Abfalls" der Niederlande , 1st von Andrew, t e? Pun_  e Oilrrtt a5 
andere, das Mädchen aus der Fremde, von Ifßiää {in 321i EQÄC 1;; e"; 
aber beide Zeichnungen slnd ms Franzosisc ebu efe; .b uizl äu 
anderen Zeichmäigen soll ein aus den BuChStß 911  83119 611 93 
Monogramm vor ommen.
        

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