Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1563539
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1627 
1632. 
genannten J ubiläumsbericht. 
Exemplar vor sich gehabt 
Seitenzahl 55 fehlte. 
Heller könnte jedoch auch ein beschnittenes 
haben, wo oben rechts in 51er Ecke die 
1627- Eduard lhle, Zeichner und Maler aus München, ist oben 
N0. 1623 bereits eingeführt, und daher bemerken wir hier 
jkdjß nur noch, dass man diesen Zeichen auf zahlreichen Holz- 
G; schnitten nach seinen Compositionen begegne, wie inden 
Jahrgängen der bei Braun und Schneider zu München 
erschienenen Hiegenden Blätter, in der Leipziger illustrirten Zeitung, 
in L. Bechstein's deutschem Sagenbuch 1853, in H. Waldow's Original- 
Gelegenheitsdichter 1856, in dessen Festtagen des Lebens u. s. w. 
Ihle ist ein geistreicher und fruchtbarer Zeichner. Zu seinen Haupt- 
werken gehören die sieben Todsünden, in eben so vielenBlättern von 
1859. Auf jedem spielt der Tod die Bedientenrolle. Diese originellen 
Compositionen würden sich zum Holzschnitte trefflich eignen. Sie kamen 
im Februar 18-60 zur Verloosung des Kunstvereins in München. 
1628. E. Jerrigh, Historien- und Bildnissmaler, nach G. v. Mander 
_ _ ein Wallone von Geburt, erstand seine Lehrzeit in Antwerpen, 
E I und verlebte den grössten Theil seines Lebens in Cöln. Der 
genannte Schriftsteller zählt ihn zu den trefilichen Portraitmalern, man 
findet aber auch geschichtliche Darstellungen von seiner Hand, welche 
sich durch Schönheit der Figuren, und durch eine zarte klare Färbung 
auszeichnen. Sie haben eine tauschende Aehnlichkeit mit den Bildern 
des Johann van Achen, und so mag es kommen, dass mehrere diesem 
Meister zugeschrieben werden. Im Museum zu Cöln istein Bild der 
Verkündigung Maria. in halben Figuren, welches mit E. I. und der Jahr- 
zahl1601 bezeichnet ist. C. van Mander lässt ihn irrig 1574 sterben, 
indem er sagt, dass Johann van Achen diesen seinenMeister am Ende 
der sechsjährigen Lehrzeit durch den Tod verloren habe." J. v. Achen 
trat 1568 bei ihm ein.   
1629. Egbe-rt Jansz, ein um 1598_lebendei' Kupferstecher, soll 
E I nach Brulliot II. N0. 703 durch diese Buchstaben seinen Namen 
'  angedeutet haben. Der genannte Schriftsteller beruft sich auf 
eine handschriftliche Notiz des Kunstsammlers J. Hazard, welcher viel- 
leicht ein Gemälde des toben eingeführten Malers E. Jerrigh gesehen 
hatte. Dem E. Jansz schreibt Basan ein Blatt nach Josse van Winghen 
zu, welches die Gerechtigkeit, den Frieden und die Liebe mit dem ge- 
fesselten Mars vorstellt. Wir wissen nicht, ob es mit E. I. bezeichnet ist. 
1630. Erich Jäger, Münzmeister in Zerbst von 1724-1725, zeich- 
E I nete Münzgepräge mit den Namensbuchstaben. Künstler scheint 
  er nicht gewesen zu seyn. 
1531. Unbekannter Maler, welcher gegen Ende des17. Jahr. 
j P- hunderts in Frankreich gelebt haben könnte. In der 
E- ' mm Europe illustre. Paris 1755, gr. 8, ist das Bildniss der 
Francoise Athenaise de Rechouart bezeichnet: E. J. Pimv. Aubm so. 
Die dargestellte Dame starb 1707.   
1632. Graf Erich Jörsen Dahlberg, k. schwedischer Feldmarschall 
E I D_ deL und General-Direktor der Festungen des Reiches, 
 '  fertigte eine grosse Anzahl von Zeichnungen, 
E- I- D- B- Delm- welche Ansichten von Städten, Schlössern, See- 
häfen u. s. w. enthalten. Von ihm ist ein grosser Theil der Zeichnungen
        

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