Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1563227
1532  1535. 
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jenem C E oder EC, dessen wir Bd. I. N0. 2490 erwähnt haben, Eine 
Person. Der Kupferstich mit obigen Buchstaben enthält drei Muster 
zu Dolchscheiden. Die erste ist mit Blätterwerk, und oben mit einem 
Hellebardier geziert, die zweite zeigt den Liebesgott mit einem Topf, 
und auf der dritten Scheide sitzt Amor auf dem Helme. Das Zeichen 
des Künstlers mit der Jahrzahl 1516 ist unten im weissen Grunde. 
  
Dieses Blatt ist sehr selten. Im Museum des Louvre ist ein Ab- 
druck, und ausserdem dürften die Exemplare leicht zu zählen seyn. 
1532- Unbekannter Maler, welcher um 1'750 in Paris thätig war. 
E F PO-nx In der Europa illustre. Paris 1755, gr. 4, ist das Bild- 
'    niss des Kaisers Carl V. bezeichnet: E. F. Pinw. Basan so- 
Der Kaiser starb 1558, der Meister E. F. hat ihn aber sicher nicht 
nach dem Leben gemalt. Es ist darunter nur der Copist zu verstehen, 
welcher das Vorbild für den Stecher geliefert hat. 
1533- Zeichen eines Kunstsammlers, welcher in der ersten Hälfte 
E B R des vorigen Jahrhunderts gelebt haben dürfte. Heller (Al- 
  ' brecht Dürer II. S. 860) nennt zwei Kupferstiche , auf 
welchen die Buchstaben E. B. Il. vorkommen. Das eine dieser Blätter 
stellt den hl. Sebastian an den Baum gebunden nach rechts vor. Unten 
im Rande steht: Gezeichnet von Albrecht Dürer, und unter dieser Schrift 
ist ein Wappenschild mit einem Scepter. Daneben bemerkt man einen 
Adler, welcher auf dem Zettel mit den Buchstaben E. B. R. steht. Höhe 
11 Z. und 2 Z. 7 L. Rand, Br. 5 Z. Das zweite Blatt stellt ebenfalls 
den hl. Sebastian am Baume, aber nach links gewendet vor. Oben ist 
das Zeichen Dürer's mit der Jahrzahl 1510, und unten im Rande: 
St. Sebastian 
gezeichnet mit in Kupfer ge- 
der Feder von atzt von 
Albrecht Dürer. J. D. Laurenz. 
 E. B. R. 
H. 8 Z. 10 L. und 2 Z. 6 L. Rand. Br. 5 Z. 1 L. 
Dieses Blatt, und wohl auch das erste, gehört in folgendes Werk: 
Eine Sammlung Kupferstiche, nach verschiedenen Handzeichnungen be- 
rühmter Meister. 26 gute Imitationen gestochen von J.- C. Krüger und 
J. D. Lauremz: Berlin, bei J. C. Krüger, gr. fol. Die Blätter erschienen 
von 1770-1780 in sechs Heften. Die Zeichnungen beünden sich 
grösstentheils in der k. Sammlung zu Berlin. Die Buchstaben E. B. B. 
könnten daher: Ex Btbhotheca Regia. bedeuten. 
1534. Edward Gooper, Maler, Kupferstecher und Kunsthändler in 
London, ist durch eine grosse Anzahl von Blättern bekannt, 
G welche meistens E. Coopcr emcudit bezeichnet sind. Darunter 
Q sind viele Schwarzkunstblätter, es ist aber schwer zu sagen, 
welche von seiner eigenen Hand herrühren. Ein Blatt mit 
der hl. Jungfrau und dem Jesuskinde, vor welchem links St. Catharina 
kniet, ist rechts unten mit E C. bezeichnet. Höhe 12 Z. 8 L. Breite 
9 Z. 4 L. Die Platte hat Cooper wohltselbst bearbeitet, so wie das 
Bildniss der 136 Jahre alten Margareth Patten. Diess scheint auch mit 
den Bjldnissen des Thomas Thynne, der Lady Williams nach P. Lely, 
des Henry Duke of Grafton, des Lord George Jeifeirys u. A. der Fall 
zu seyn. E. Cooper starb um 1740. 
1535. Edwin Gorbould, Zeichner und Maler in London, gehört 
zu den renommirten Meistern der modernen englischen Schule. 
6 C Er malte Genrebilder, lieferte aber noch mehr Zeichnungen
        

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