Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557844
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124. 
C "I; ßfzäzsiahlßäzrmäräei Härm-iemager,  um  
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  kirche zu Olmüt; in F rescoaus, und malte äuchlefüreilnldäi-le 
Kirchen Bilder in Oel. Auf Zeichnungen dieses Meisters stehen die 
äälßhätälgczllä C. H. mlt der Jahrzahl. Sie beurkunden einen Künstler 
120. Unbekannter Medaillenr oder Farmer. Man findet einen 
aß ltledaillon, welcher 1687 auf die projektirte Erbauung 
Q9 ß einer Kirche für die französischen Flüchtlinge zu Königs- 
C '33 H berg in Preussen geprägt wurde. Die Ausführung des 
Unternehmens vereitelte der Tod des Churfürsten, und die Gemeinde 
hatte die Rechnung vor dem Wirth gemacht. 
121. Stempelschneider und Münzmeister, welche Gepräge mit C. II. 
C H zeichneten: 
  Friedrich Gaspar Herbach, genannt Kunst-Caspar, Gold- 
schmied, Bildhauer und Stcmpelschneider aus Sachsen, trat 1643 in 
Dienste des Königs Christian IV. von Dänemark. Er zeichnete auch 
F. C. H., wie sein gleichnamiger Sohn. Starb 1664. 
Gonrad llüger, Graveur, hatte in der ersten Hälfte des 18. Jahr- 
hunderts das Privilegium, Spielpfennige zu machen. Diese Marken 
haben verschiedene Gepräge, und sind meistens mit G. H. bezeichnet. 
Johann Gar] lledlinger, Stempelschneider, geb. zu Schwyz 1691, 
gest. 1771. Dieser berühmte Künstler arbeitete für mehrere Höfe, 
und man {indet ein eigenes Werk über seine plastischen Arbeiten. 
Auf einigen Münzen und Medaillen stehen die Buchstaben C. H., auf 
anderen I. C. H. 
Christian Heugelin, Müuzmeister in Stuttgart von 1784_1804. 
122. G. Hieremans soll nach einer gefälligen Mittheilnng ein CH. 
CH zeichnender Maler aus dem vorigen Jahrhundert heissen. 
 Ein Meister dieses Namens ist uns aber unbekannt. Er 
könnte jedoch aus der Familie der Horemans stammen, und mit Hnys- 
mans verwechselt werden. 
123. Unbekannter holländischer Meister, welcher zu Anfang des 
17. Jahrhunderts thätig war. Wir halten ihn für einen 
Cbfljzi Maler, da das radirte Blatt mit den Buchstaben C. H. f. einen 
solchen, jedenfalls einen Zeichner verräth. Es stellt eine 
Gesellschaft von zechenden und rauchenden Bauern vor. Oval, qu. 4. 
124. Gornelis Huysmans, Landschaftsmaler, geb. zu Antwerpen 
 .e den 2. April 1648, gestorben daselbst den l. Juni 1727. 
Q,  H  Schüler von J. van Artois und C. de Witte, gehört er zu 
C 46 jenen niederländischen Malern seines Faches, welche in 
  Italien Studien machten, und bei einem entschiedenen 
Streben auf kühne Wirkung fortan der conventionellen Richtung der 
Italienischen Schule getreu blieben. Alle seine Gemälde sind mit 
Figuren und Thieren belebt. Auf einigen derselben, sowie auf Zeich- 
nungen, sollen die Initialen C. H. stehen, wir sahen aber kein Werk 
dieser Art. 
Man schreibt diesem Künstler auch ein radirtes Blatt mit den 
zweiten Initialen zu. Es zeigt eine Landschaft mit der Base eines 
Obelisken. I-I. 4 Z. 7 L. Br. 5 Z. 10 L.
        

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