Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1563096
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VEAD. 
1500 
1502. 
1500. Zoan Andrea Vavassore, genannt Guadagnino, Form- 
  Schneider in Venedig, tritt hier nur mit einem vorläufigen 
 E, A  Artikel ein, indem der erste Buchstabe von denjenigen, 
w welche mit der "alten Form des Buchstaben Z nicht ganz 
i" ja mA vertraut sind, für E genommen werden könnte. Man 
findet diese Initialen, auch mit Beifügung des D, auf den Copien der 
Vorstellungen aus der Apokalypse von Albrecht Dürer. Sie erschienen 
unter folgendem Titel: Apocalipsj iesu christi etc. per Alexandra Paga- 
nino in Venetia M.D.XV. Adi. VII. d. Apr-ili, kl. fol. 
Zoan Andrea zeichnete auch Blätter der Apokalypse  und 
dass er unter den gegebenen Initialen seinen Namen angedeutet habe, 
beweist der vorkommende Name mit derselben Form des Buchstaben Z, 
wie in zweiter Reihe. An diese Buchstaben schliesst sich OYA 
ADREA. 
Zani, Enc. P. II. Vol. IX. p. 300, schreibt diese Holzschnitte 
irriger Weise dem Kupfersteeher ZA zu. 
1501. Unbekannter Zeichner, welcher um 1620 in Sachsen thätig 
E A war. Die Initialen seines Namens findet man in folgendem Werke: 
 Serenissimorum Saxon-iac eleclorum el quoru-ndam Ducum Agna- 
torum genuinae clfgies aeri incisue a Wolfgango Kiliano. Augustae Vin- 
del-icorum 1621, fol. Sie stehen auf dem in Kupfer gestochenen Blatte 
mit dem sächsischen Wappen, welches von vier Genien umgeben, und 
von einem fünften gestützt wird. Ueber dem Wappen schwebt die 
Taube des heil. Geistes, und unten am linken Postamente stehen die 
Namensbuchstaben. Die genannte Bildnisssammlnng erschien zuerst 
1601, mit der Adresse: Aug. Vimi. ex coelalura et officina Dom. Cus- 
todis W. Kilian veranstaltete die zweite Auflage, und fügte das Bild- 
niss des Ohurfürsten August II., nebst der Karte von Sachsen bei. 
Letztere ist in einer Einfassung von Füllhörnern, und oben halten 
zwei Genien mit den (Jhurschwertern eine Schrifttafel: Saxoniae. Thu- 
ringae Misniae Tabella. Unter der Karte steht im Cartouche: Albis et 
Sala  . und zu den Seiten sind die Flussgötter der Elbe und Sale. 
Auf der Schaufel des einen sind die Buchstaben EA. L, welche sich 
ebenfalls auf unsern Künstler beziehen. 
Wenn dieser Meister EA schon für Dom. Oustos Zeichnungen 
zum Stiche der Bildnisse geliefert hat, so könnten wir an Elias Alt 
denken, welcher als Zeichner und Bildnissmaler Ruf hatte. Er zeich- 
nete die Portraite der Tübinger Professoren zum Holzschnitte für 
Erh. Cellii lmayines Professorum Tubingemium.  Tubingae 1596. 4. 
Es wäre wohl möglich, dass Dom. Custos Zeichnungen zu den Bild- 
nissen sächsischer Fürsten von ihm erhalten habe. Der Künstler 
müsste aber noch 1621 gelebt haben , da in der älteren Ausgabe das 
sächsische Wappen und die Karte nicht vorkommen. 
l5Ü2. Adolph Erhardt, Historienmaler und PrüfeSSßr an der 
k. Akademie in Dresden, ist schon unter dem Mono- 
-l8 Räß- gramm A E Bd. I. N0. 465 und N0. 2548 eingeführt, und 
48313;. daher bemerken wir mit Bezugnahme auf jene Artikel 
nur noch, dass die gegebenen Zeichen auf Radirungen in folgendem 
Werke vorkommen: Lieder eines Malers (Robert Reinick) mit Handzeich- 
nungen seiner Freunde. Düsseldorf 1838. Das grössere Bionogramm, 
welches wie das andere aus den Buchstaben EA D zusammengesetzt ist, 
steht auf der Randverzierung zum Gedichte: Die Wassemixe. Die 
Radiruxig ist von Eduard Steinbrück, dessen Zeichen ebenfalls vor-
        

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