Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562913
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1460 
1464. 
1460. Unbekannter Formsclmeider oder Zeichner, welcher in 
DW der frühen Zeit des 17. Jahrhunderts thittig war. Blätter von 
seiner Hand, oder nach seinen Zeichnungen, findet man in Löhn- 
eisen's Werk: Della Cuualleria, das ist: Gründllirher  Bericht von 
allen, was zu der Iöbliwlzen Roulervy gehörig.  Rvmlirlgen 1624, fol. 
Dieses Werk ist mit KUPfPYStlChOII und Holzschnitten geziert. Die 
anscheinlichen Initialen I) W stehen auf einem aus zwei Folioseiten 
bestehenden Holzschnitte, welcher ein Turnier vorstellt. Es geht im 
Freien ausserhalb der Stadt vor, und daher wohl der Titel: Freylumier. 
Rechts unten in der Ecke bemerkt man die Initialen, doch ist im 
Originale der erste Buchstabe nicht so deutlich D, sondern so gebildet, 
dass man bei der leichten oberen Verbindung U lesen könnte. Die 
meisten der in Holz geschnittenen und radirten Blätter sind nämlich 
von dem unbekannten Meister VW bei Bartsch IX. p. 564. Auf zwei 
Blättern kommt indessen ein aus WD bestehendes Monogrammvor, 
und somit könnte auch D W gelesen werden. Unter VW. kommen 
wir darauf zurück. 
1461. A. de Winter ist uns durch eine Folge von 6 Blättern mit 
D W Figuren und Thieren in Laubwerken nach Art der Goldschmieds- 
' mustefbekannt. Auf dem ersten Blatt steht der Name: A. de 
Winter fec. , qu. 8. 
Diese schönen und seltenen Blätter sind Copien nach Wolfgang 
Kyron, welcher seinen Stichen ein Titelblatt beifügte: Neu ersonncne 
Goldschmieds Brillen. Durch Wolf: Kyron: V. Bömmel. Nürnberg In verlag 
Leonhurd Loschge. Die Originalblätter sind sehr selten. und erschienen 
um 1700. Auch A. de Winter lebte im 18. Jzihrhundert, wir wissen 
aber nicht wo. Er soll Blätter mit D W. bezeichnet haben, es kam 
uns aber kein einziges zu Gesicht.    
1462. D. Wuchters gehört zu denjenigen niederländischen Malern, 
D W deren Andenken im Vaterlande nicht erhalten wurde. Wir 
' ' finden ihn nur in Dr. Waageifs Catalog des k. Museums in 
Berlin S. 235 erwähnt, wo ein grau in Grau behandeltes Gemälde mit 
D. W. ihm zugeschrieben wird. Dieses Bild stellt den König David 
auf dem Throne vor, wie er die Königin von Saba empfängt. Es ist 
auf Holz gemalt, und beurkundet die Richtung der Gebrüder Franck 
(Francken) , welche zu den namhaften Schülern des Franz Floris ge- 
hören. Von einem zweiten Gemälde dieses Meisters haben wir keine 
Kunde. 
1463- _Daniel Wussin oder Wusim, Kupferstecher in Prag, hinter- 
D W hess eine ziemliche Anzahl von Blättern, deren Dlabacz in 
 ' seinem Künstler-Lexicon für Böhmen beschreibt. Auf den 
meisten steht der Name, nur auf kleineren Blättern für den Buch- 
handel zeichnete der Künstler D. W Man ündet sie auf dem Titel- 
blatte des Discorso alla S. C. e R. Majesta Leopoldo l , von Giuseppe 
Priami Baron de Rovorat 1667, 4. Dieses Blatt stellt das kaiserliche 
Wappen vor. 
1454. Deuis Waterloo soll Seebilder in der Weise des Simon 
D Vv de Vlieger mit den Initialen D W. bezeichnet haben. Ueber 
 diesen unbekannten Meister haben wir oben unter dem Mono- 
gramm D W. N0. 1454 gehandelt.
        

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