Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562871
548 
DVL 
DVP. 
1441 
1445. 
Hirten vor, welcher drei nackte schlafende Nymphen überrascht. Louis 
David wurde 1648 geboren, also fast 130 Jahre nach dem Tode des 
L; da Vinci. 
1441. Jan van der Lys {oder Lijs, Historien- und Landschafts- 
maler, geb. zu Breda 1600, kommt seinem Meister Cornel 
ß E! Poelenxburg sehr nahe, so dass die unbezeichneten Bilder 
, öfter demselben zugeschrieben werden. Auf einigen Ge- 
mälden des J. van der Lys findet man das erste der gege- 
UL benen Zeichen, auf anderen Bildern steht das L getrennt 
nach, so dass wir D VL lesen müssen. Auch das zweite 
Monogramm findet man auf Gemälden des Meisters, welche aber mehr 
als Skizzen gelten können. Es ist dem auf Zeichnungen vorkommenden 
ßüchtigeren Handzeichen des Künstlers nachgebildet. J. van der Lys 
starb zu Rotterdam 1657. 
1442. Dionys van Nijmegen, Zeichner und Maler, geb. zu Retter- 
 dam 1705, gest. 1798. Schüler seines Vaters Elias, 
 hinterliess er eine grosse Anzahl von Werken, welche 
in Bildnissen, arkadischen Landschaften, in Bildern 
nach Art der Basreliefs n. s. w. bestehen. Er decorirte auch Säle, 
und malte selbst Tapeten. Auf Zeichnungen in Crayon und Pastell- 
stiften findet man das gegebene Zeichen. 
1443. Daniel van Osterhoudt, Landschafts- und Thiermaler, geb. 
zu Thiel in Holland 1786, hinterliess eine bedeutende 
 Anzahl schöner Gemälde, meistens Landschaften mit 
3' Vieh. Er arbeitete in verschiedenen Städten, im Haag, 
 fY. Ö. in Amsterdam, Düsseldorf, Dresden, und starb zu Cassel 
1850. Die Initialen des Namens findet man auf Bildern in Oel und 
Aquarell; Auch ein radirtes Blatt hinterliess er. Es stellt einen Kuh- 
kopf vor, und ist mit den zweiten Initialen bezeichnet, wie wir durch 
gefällige Mittheilung deslHerrnl Apell in Dresden wissen. Osterhoudt 
hat nur dieses einzige B att ra irt. 
1444. DV  0B oder Dvob nennt sich ein Künstler, welcher im 
DV, OB 16. äätthrhuäxderäeldinhNiiiänberä ltebte N1 unäl dwahrsltlzheinlicfx 
 zur asse er 0 sc mie ege ör e. an n et se rmitte  
jzcyt mässig gezeichnete und gestocheue acht Blättchen, welche_ 
unter folgendem Titel  l BERG l EXCV 1 SIT l 
DV" OB l fecit. Diese Schrift 1st in einem ovalen Schnörkelrahmen. 
Auf jedem der acht Blätter sind drei Köpfe vorgestellt, theils mit 
phantastischem Kopfputze, theils mit antikem. Auf einem Blatte sind 
drei Cherubimköpfe. Die Erfindung scheint diesem Dvob nicht anzu- 
gehören, da der Kopf eines jungen Mannes mit rundem Hute in Mitte 
eines der Blätter nach H. Goltzius copirt ist. Höhe des Titels l Z. 
4L. Br.3Z.6L. 
In der Weise des Virgil Solis radirt und gestochen ist eine Folge 
von kleinen Friesen, welche Jagden vorstellen. Auf dem Blatte, welches 
einen Reiter mit Hunden , und verschiedenen Jagdbaren Thieren vor- 
stellt, steht oben: NVRNBERG DVOB I. H. 1 Z. 6 L. Br. 6Z. 6L. 
1445. Peter van der Berge, Maler und Kupferstecher, ist oben 
ß unter DVBP. No. 1427 eingeführt, und W1l' haben bereits alles 
 _F_ "angegeben, was sich über diesen Melster sagen lässt.
        

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