Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562833
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D VVC. 
1428 
1431. 
in hohem Alter. Er arbeitete schon für HappePs Relationes curiosae. 
Hamburgi 1648. Auf Blättern dieses Werkes findet man das eine 
oder das andere der gegebenen Zeichen. Der Künst er bediente sich 
derselben aber auch auf späteren Blättern. 
Das ausführlichste Verzeichniss der Kupferstiche dieses Meisters 
gibt Ch. le Blanc, Manuel de 1' Amateur I. p. 277ff. Wir machen nur 
auf ein Hauptwerk näher aufmerksam, auf dasin Amsterdam erschienene 
Thealrum Hispaniae mit Ansichten von Städten, Palästen 8m, fol. Das 
berühmte dramatische Werk von Hendrik van Halmael: Purgat et ornnt, 
ist ebenfalls mit Blättern dieses Meisters illustrirt. Es erschien zu 
Amsterdam in vier Theilen, 4.   
1428. Dirk Volkertsz Goornhaert, auch Cnerenhart und 
aß M; Cuerenhert genannt,_ geb. zu Amsterdam 1522, gest. 
 zu Gouda 1590. Als Dichter, Sprachforscher, Politiker, 
1 katholischer Theolog und Beamter, hinterliess er auch eine 
ziemliche Anzahl von Kupferstichen, welche meistens Federzeichnnngen 
gleichen. Coornhaert entwickelte darin grosse Fertigkeit, was man von 
diesem Manne um so weniger erwarten sollte, da'er in beständiger 
Polemik lag, und höchst schreibselig war. Seine literarischen Werke 
erschienen aber erst lange nach seinem Tode in drei Foliobänden. 
Mehrere seiner Blätter sind nach Zeichnungen von Martin van Heems- 
kerk gestochen, tlieils in grosseni Formate. Sie erschienen im Verlage 
von H. Cock und Philipp Galle. Auf einigen kommt das Monogramm 
des Meisters vor. Dann stach er auch nach Lombard Lombardns, 
A. de Weerdt u. A. Wenig bekannt, und nach Heemskerk's Zeichnung 
gestochen, sind die 12 Blätter folgenden Werkes: Uivi Caroli V. 
Imp. Opt. Max. Victoriae ea: multis praecipuae. Anwerpiae, H. Cock 
4560, und) in noch fäüäereiig Adusgabei, qäi fol. H. Goltzins war sein 
Schüler. ieser stac as i niss es eisters in rossem Formate. 
Auch Jan Mulller, Jakob Matham und Franz van Sgteen haben sein 
Bildniss gestoc en. 
1429. Dirk Volkertsz Goornhaert oder Guerenhert, der vorher- 
D V C gehende Meister, hinterliess auch etliche Blätter mit den 
' '  Initialen des Namens, was hier nachträglich zu bemerken ist. 
143i). Dirk Volkertsz Ooornhaert ist oben unter dem Monogramme 
M171 D VC. N0. 1428 eingeführt. Das gegebene Zeichen kommt 
  nur auf wenigen Blättern vor, da er das F gewöhnlich weg- 
liess. Auf einem Kupferstiche nach Martin Heemskerk erscheint es 
verkehrt, so dass wir unter FCVD. darauf zurückkommen. 
1431. David van der Kellen, einer der berühmtesten holländischen 
D V D K F Stempelschneider, ist durch zahlreiche Gepräge bekannt, 
  '   welche sich im Allgemeinen den treffhchsten Erzeug- 
nissen der modernen Miniaturplastik anreihen. Er fertigte Medaillen 
auf berühmte Männer und wichtige Ereignisse, deren Immerzeel (De 
levens en werken der holt. an vlaam. Kunstsrhilders etc. II. p. 99) aufzählt. 
Auf einigen Münzen und Medaillen stehen die Initialen seines Namens, 
wie auf jener mit dem Bildnisse des Generals David Heinrich Chassee 
zum Gedächtnisse der heldenmüthigen Vertheidigung der Citadelle von 
Antwerpen 1832 dzc.  
D. van der Kellen wurde den 23. September 1804 zu Amsterdam 
geboren, und widmete sich anfangs unter Leitung von H. van Oort und 
B. van Straten der Landschaftsmalerei. Doch auch im Zeichnen nach 
dem Modelle geübt, bildete ihn sein gleichnamiger Vater, welcher 1825
        

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