Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562746
DTP- 
1402 
1405. 
535 
4) Halbe Figur eines lachenden Bauers Eli? aufgelggtem Arme, 
gegen rechts. Oben links D T. F. H. 3 Z. 6  Br. 2  
5) Ein sitzender Bauer in Profil "nach rechts, wie er'mit der 
linken Hand unter Schmerzäusserung das Pfiaster von der rechten 
Hand nimmt. Oben im Grunde links ist das Zeichen verkehrt, so dass 
es haut hdemB im Museum zu Amäteiidzäni lbtälndgßheäl geigitilllde in ge- 
wö n ic er "orm s e en muss.    r.   
Dieses seltene Blättchen wird dem D. Teniers jun. entschieden 
zugeschrieben. 
6) Die Pilger. Folge von vier Blättern, beschrieben im Catalog 
Rigal No. 6-9. Auf zwei derselben ist das Zeichen links unten, auf 
zwei anderen rechts. H. 3 Z. 5-6 L. Br. 1 Z. 11 L. bis 2 Z. 3 L. 
 älifeigleä, Kunstkatalog No. 12,998, nennt noch ein fünftes Blatt 
mit ein onogramme. 
7) Eine Landschaft mit Felsen rechts des Blattes. Vor dem Felsen 
äiemgrkä man (eine Gruippel von drei Baulernywovon gar eine sitztilund 
ie ei en an eren au i re Stöcke sie stützen. abei ist auc ein 
Hund, und im Grunde zeigt sich das Dorf. Links unten gegen die 
Mitte das Monogramm, gr. 4. 
1402. David Teniers soll nach Christ, Monogiu-Erklärung S. 169, 
auf solche Weise Gemälde bezeichnet haben , da der Buch- 
E P stabe P Pinxit bedeutet. Der genannte Schriftsteller spricht 
nur von dem einen Künstler dieses Namens, es gibt aber 
zwei, über welche wir oben unter dem Monogramm DT N0. 1392 
Nachricht gegeben haben. Im Falle nun ein Gemälde mit dem ge- 
gebenen Zeichän volrkommt, so mäiss man iäntersugen, ob es das Werk 
des älteren, o er es jüngeren ünst ers ieses L amens ist. 
1403. Unbekannter Kupfer-stechen Brulliot II. No. 650 kennt 
D T S Saul ein in der Weise des Johann Sadeler gestochenes 
P' Blatt, welches die Anbetung der Könige nach Rubens 
vorstellt. Rechts unten stehen die Buchstaben D TS, fol. Basan er- 
wähnt in seinem Verzeichnisse der Stiche nach Rubens kein Blatt 
dieser Art. Es handelt sich wohl um eine Copie. Vielleicht ist diese 
von Tobias Sadeler, dem Sohne des Egidius, welcher um 1670 in 
Wien thätig war. Im Künstler-Lexicon XIV. S. 165 haben wir etliche 
Blätter seiner Hand verzeichnet. 
1404. Pierre Dllpin und Charles Dnpnls, Kupferstecher in Paris, 
DU f fanden unter dem Buchstaben U. No. 897 bereits eine 
' af Stelle, und es ist auch gesagt, dass diese Abbreviatur auf 
D w]? Blättern im Werke des A. Wattean vorkomme. Dupuis 
äeheint nnlgeil; der lgeäebeiien Abbreviatur seinen Namen öfter ange- 
eutet zu a en, a-S üPln- 
1405. Peter Simon Benjamin Duvier oder Du Vivier, Medailleur, 
DUV der Sohn des Jean Duvivier von Lüttich, wurde nach 
 Hennin (Hist. nu-mismatique de la revoluzion francaise par 
DÜVIV. M, H. etc.) den 5. November 1730 zu Paris geboren. 
Ein Künstler von grossem_Talente, und bereits 1774 Mitglied der 
alten französischen Akademie, erhielt er 1791 die_Stelle eines Qber- 
Graveur der Münze in Paris , und als solcher fertigte er die meisten 
Stempel zu den Münzen. Doch iindet man auch mehrere_Medaillen 
von seiner Hand. Auf den verschiedenen Geprägen von seinen Stem- 
peln steht theils der abgekürzte Name, auch mit vorgesetztem Buch- 
Sieben B. Auf anderen Münzen und Medaillen zeichnete er D V.
        

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