Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562537
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1332 
1337. 
genannt. Ein Künstler dieses Namens ist überhaupt unbekannt. Auch 
das erwähnte Bild mit dem Alten" ist nicht mehr vorhanden. Uebrigens 
glauben wir nicht, dass der Rath Kretz das Monogrmm mit dem Maler 
Rauer erfunden hat.  
1332, Unbekannter Zeichner, welcher um 1630 in Holland gelebt 
E haben dürfte. Das Monogramm gibt Brnlliot I. N0. 1683 nach 
einem Cataloge derFranenholischen Kunsthandlung in Nürnberg 
von 1792. Da werden 13 Blätter mit Mustern zu Messerheften er- 
wähnt, welche Michel le Blon gestochen hat. Dieser Meister stach 
mehrere Folgen dieser Art, welche bei Wilhelm Janssonius in Amster- 
dam erschienen, wie wir unter dem Monograinme MB. ersehen werden. 
Das obige Zeichen ist uns aber nie vorgekommen. 
1333. David Roelands oder Boelant, Schreibmeister von Antwerpen, 
war um 1616 in Vliessingen thätig. Er 
gab Vorschriften zum Schönsehreiben 
f heraus, unter dem Titel: T' MAGAZIN 
oft Pac-huys der Lolfelycker Penn  const; 
vel Suptyler ende lustighe Teecken Percken, 
Beelder ende Figuren etc. Ghepractizeert door David Roelands etc. 1617, 
qu. fol. Auf Blättern dieses seltenen Werkes kommen die gegebenen 
Zeichen vor. 
1334. Unbekannter Zeichner oder Radirer, welcher um 1650 in 
mzjißr Ravensburg gelebt haben könnte. Herr J. A. Börner 
fand das gegebene Zeichen auf einem radirten Prospekte 
der genannten Stadt in Vogelansicht mit einem Theil des Bodensees. 
Auf einem grossen, vom Winde aufgeblasenen Tuche steht: Consignalio 
Templorum. Monasteriorum-praecipuorum. Oben gegen rechts liest 
man: Ravenspurgum S. Rom. Imperii Civitas arte optica eaxacte delineata, 
und im Rande ist die Jahrzahl 1650. Dieses Blatt ist im italienischen 
Geschmacks radirt. H. 14 Z. 9 L. Br. 23 Z. 3 L. 
1335. Stempel eines Kunstsammlers, welcher im vorigen Jahr- 
hunderte lebte. Das gegebene Zeichen ist auf Kupferstichen 
und Handzeichnungen aufgedruckt, man wird aber darunter 
 nicht leicht den betredenden Künstler vermuthen, da die 
Eindrücke des Stempels sichtbar sind.  
1335. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte 
DR des 16. Jahrhunderts in Basel arbeitete. Er gehört wahr- 
 sclieinlich der Familie des Laux Rudi an, eines Glasmalers, 
welcher um 1580-1590 blüthe. Der Meister DR. copirte Blätter des 
Todtentanzes von Hans Holbein für die Ausgabe des Hnldrich Frölich: 
Zwen Todlentäntz Deren der eine zu [ Bern dem Anderen l Ort Hoch- 
lobticher Eydtgno- schafft zu Sunt Barfüssern: l Der Ander aber zu] 
Basel   Durch Huldericltum Frölich Plve-nsein , jetzt Burger zu Basel. 
Gedruckt zu Basel 1588. Mit 44 Holzschnitten von dem Meister G S, 
dann- von den unbekannten Meistern CR. H W. HI W. und R. In 
weiterer Benützung der Platten: der Hoehlöblichen Und weüberümpten 
Stadt Basel kurze , aber nützliche Beschreibung, 1600. Die Buchstaben 
D R. stehen auf dem Blatte mit der Aebtissin, es rührt aber der 
grösste Theil der Platten von diesem Meister nicht her, sondern von 
G. S., über welchen wir ausführlich handeln werden. 
1337. Marco Dente di Ravenna bediente sich zur Bezeichnung 
A A ) A seiner Blätter des Buchstabens R , _und noch öfters 
  eines Monogramms, in welchem die Initialen S R.
        

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