Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562371
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DOF 
DOM. 
1280 
1284. 
Hälfte des 16. Jahrhunderts, mehr als fünfzig Jahre später, als Cam- 
pagnola der Kupferstecher. Näher steht ihm der Tizianist dieses 
Namens, über welchen wir unter D. C. gehandelt haben. Die Com- 
position des erwähnten Holzschnittfrieses verräith ebenfalls den Einüuss 
des Tizian. 
128i). Franz Francken derAlte, gewöhnl. F r ank genannt, wurde um 
  1544 zu Antwerpen geboren, und von 
D' 0   Franz Floris unterrichtet. Im Jahre 
1567 trat er als freier Meister der Confraternität des heil. Lukas in 
Antwerpen bei, und von 1588-1589 bekleidete er die Stelle eines 
Dekan derselben, wie die Archivalien dieser Corporation nachweisen. 
Den 6. Oktober 1616 starb der Künstler. "Diese Data ergeben sich aus 
den neuesten Forschungen über die Malerzunft in Antwerpen als sicher, 
und somit sind die abweichenden Angaben in den früheren Werken 
zu berichtigen. Der alte Francken gehört zu den tüchtigsten Meistern 
seiner Zeit. Im Museum zu Antwerpen sind mehrere historische 
Bilder von ihm. Man findet aber auch im Auslande Werke seiner 
Hand. Auf mehreren Gemälden steht der Name des Meisters. Obige 
Inschrift ist zu lesen: Den ouden Francken Invenit. Dagegen schreibt 
der junge Franz Francken: Den Jon. FF. F.. oder F. Frauchen. 
 is steht auf einem gros- 
12a1. DOMENEGO DI FRACP gen Hohschmtte in 
vier Blättern, welcher ein christliches und ein türkisches Heerlager 
vorstellt. Wir haben ihn unter C. V. F. N0. 783 beschrieben, und ver- 
weisen daher auf jenen Artikel. Der Meister Domenico di Franceschi 
ist ganz unbekannt, oder man sucht wenigstens in den bisherigen 
Künstlerverzeichnissen vergebens darnach. 
nennt sich der Verferti er eines Ge- 
1282"  mäldes im Museo Gioviogzu Como. Es 
ist diese das Bildniss des Herz0gs.Ferrante Gonzaga von Modena, 
welches einen sehr tüchtigen Meister verräth. Unter diesem vermuthen 
wir den Maler und Architekten Domenico Giunti, welcher von 
1546-1560 in Diensten des genannten Herzogs stand. Vasari spricht 
im Leben des Nicole Soggi von ihm. 
1283. Domenieo di Paris Alfani, der Freund und Mitschüler 
  RafaePs bei Pietro Perugino, 
- - zeichnete auf solche Weise ein 
Gemälde in der Kirche der Sa.- 
 pienza Vecchia zu Perngia. Es 
stellt die Madonna mit dem Kinde vor, und wurde nach Brnlliot III. 
N0. 292 von Marc Anton unter RafaePs Namen gestochen, Obgleich 
am Sanme des Gewandes der Maria der gegebene Name steht. Bmllioq; 
beschreibt den Kupferstich nicht näher, und daher können wir nicht 
herausfinden, welches Blatt bei Bartsch gemeint sei. 
1234. Domenico del Barbiere. genannt D_0menico Fiorentin o, 
DOMENICO FIORENTINO. 53 upggggggefiggtjjgjlßggqxfg- 
 u 
  und dort ist allesggesagt: 
was zu unserm Zwecke nothwendig ist. Wir_ bemerken daher nur, 
dass der gegebene Name auf einigen KupferShChen des Meisters vor- 
komme. Seine Blätter beschreibt Bartsch XV_I._ p. 356 ff.  
Man darf diesen Künstler nicht mit Domimque Barriere von Mar- 
seille verwechseln.
        

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