Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562333
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DNC- 
1266 
1271. 
des Ohurfürsten ohne Jahrzahl. Im Revers ist Pegasus vorgestellt, wie 
er sich über einen Berg emporschwingt, um dem Bellen der Hunde, 
dem Quäcken der Frösche, und dem Zischen der Schlange zu entgehen. 
Exter gibt diese Medaille I; S. 132 in Abbildung. Eine silberne Me- 
dnille mit demselben Revers ist von 1665, und wurde bei Gelegenheit 
Eher Wildfangsstreitigkeiten des Churfürsten geprägt." Exter II. p. 391 
o. 122. 
1255- Domenico Gampagnola ist oben unter den Initialen D C. 
 N0. 1004 eingeführt, und wir haben bemerkt, 
dass der um 1517 lebende Kupferstecher 
  l von einem gleichnamigen Maler unterschieden 
werden müsse. Letzteren- vermuthen wir unter der gegebenen Abbre- 
viatur, welche nur auf ein paar Holzschnitten vorkommt, und. zwar 
auf Landschaften im Style Tizian's. Eines dieser Blätter stellt ein 
Weib mit Früchten vor, qu. fol. Näheres über Domenico Campagnola 
siehe unter den Initialen D C. Dass die obige 'Abbreviatur Dominicus 
und Dominicus Patavus zu lesen sei, unterliegt keinem Zweifel. 
1267. Baron Dominique Vivant Denon, der berühmte General- 
DN DIR IE F Direktor der französischen Museen unter Napoleon I., 
    welcher oben unter den Initialen D N. N0. 1263 und 
1264 bereits eingeführt ist, übte auch Einfluss auf die k. Präganstalten, 
besonders, wenn es galt, eine Medaille zum Ruhme seines Kaisers in 
die Welt ausgehen zu lassen. Die gegebene Schrift auf Denkmünzen 
bedeutet Denen Direazii Jeußroy Fecit. Roman Vincent Jeuffroy hatte 
als Miuiaturplastiker Ruf, und starb 1826. 
 1263. Unbekannter Formsehneider, welcher gegen Ende des 
ET 16. Jahrhunderts in Danzig thiitig war. Er kam mit dem-Maler 
QGA Ahton Müller in Berührung, dessen Zeichen wir im ersten Bande 
N0. 911 gegeben haben. Nach diesem Meister schnitt er eine Folge 
von Costümiiguren unter dem Titel: Omnium statuum-omatus et mi- 
zati habitus Gedanenses  1601. Die nähere Angabe siehe an der be- 
zeichneten Stelle. 
1269. Domenico Oampagnola erscheint hier zum vierten Male, 
XIV und wir können uns daher kurz fassen, da unter 
D M I fV D. N0. 877 und D C. N0. 1004 ausführlich über ihn 
gehandelt ist. Die Abbreviatur des Namens (Dominicus) findet man 
auf einer Gebirgslandschaft mit Gebäuden. In der Mitte vorn sind 
zwei Männer mit Lanzen. Der eine trägt ein Kind in der Wiege auf 
dem Rücken, der andere ein solches auf der Schulter, während ihm 
an Knabe folgt, qu. fol. Dieses Blatt beschreibt Bartsch XIII. P- 335 
o. 4. 
1270- Jobst de Negker oder Dienecker, Formschneider, fand 
oben unter U "n N0. 1172 eine ausführlicheStelle, und 
hake daher sei hier nur der Rückweis gegeben, im Falle die 
11  Nachforschung unter t n begonnen werden sollte." Wir 
Öyf n haben nichts weiter nachzutragen, dä- bereltS zur Genüge 
 über diesen Meister gehandelt ist. 
1271. Nioaise de Keyser, einer der berühmtesten belgischen 
Meister unserer Zeit, wurde den 26. August 1813 auf dem 
BK Dorfe Santvliet, einige Stunden von Antwerpen, geboren. Als 
Bauernknabe zur Direktion des Pfluges bestimmt, zeichnete er Ohne 
Anleitung lieber alles nach, was ihm vorkam, und als er endlich durch 
freundschaftliche Beihülfe des Malers Joseph" Jacobs die Akademie in
        

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