Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562283
DMF- 
1251 
1255. 
489 
kunst bekannten Prinzen Rupert von der Pfalz in Lebensgrösse , und 
des Zwergen Jeffrey Hudson, welcher auch auf einem grossen Gemälde 
mit den Bildiiissen des Königs Carl I. und seiner Gemahlin vorkommt. 
Das Bildniss dieses Königs ist aber in Hampton Court nicht vorhanden. 
W. J. Delphius hat ein solches in Kupfer gestochen, Brustbild in 
reichem Costüm, fol. Das Bildniss der Königin Henriette von Eng- 
land bildet das Gegenstück.  
D. Mytens starb im Haag gegen 1660. Sein gleichnamiger Sohn 
malte ebenfalls Bildnisse, ist aber noch mehr als Historienmaler be- 
kannt. Immerzeel kennt nur diesen. 
1251. Daniel Manasser, der Kupferstecher von Augsburg, über 
D. M F welchen wir oben unter DM. No. 1232 gehandelt haben, 
B1 tt   bezeichnete nach Brulliot II. N0. 621 architektonische 
ä. er mit D. M. F. 
l252.EcieurgetteS d? Monteäiay kam durch Christ (Monogrammen- 
r ärun  63 au die Liste der Künstler und daher 
m 4: wurde siä auch vbn Brulliot, Heller u. A. in das Verzeich- 
niss aufgenommen. Sie war Hofdame der Königin Johanna von Navarra, 
als solche auch Dichterin, und Verfasserin folgenden Werkes: Emblemes 
ou Devisges chrestiennes, composees par Damoisellc Georgelte de Montenay. 
Lyon, J. Marcorelle M. D. LXXI, 4., und in späteren Ausgaben. Dieses 
Werk beschreibt Robert- Dumesnil im Peintre  graveur irancais VII. 
p. 43 ff. N0. 21.- 120. Die Kupferstiche sind von Pierre Woeiriot, 
und zu dem Buche gehört auch das Bildniss der Georgette, auf wel- 
chem das obige Monogramm vorkommt, zugleich mit dem Kreuze von 
Lothringen, welches als Zeichen des Woeiriot zu betrachten ist. Die 
Hofdame ist in halber Figur mit der Feder in der Hand am Tische 
sitzend vorgestellt. Auf dem Tische liegt die Laute, und die Jahr- 
zahl 1567 deutet die Zeit des Stiches an. Unten auf der Tafel steht: 
Dkiffection Zele et Intelligence etc. Rechts vor den Versen ist das Mono- 
gramm und das Kreuz. H. 5 Z. 8 L. Br. 3 Z. 9 L. Dieses seltene 
Blatt kommt auch einzeln vor, und wurde dann zum Buche benutzt. 
Christ will den Stich der Georgette selbst zuschreiben, er ist aber von 
Woeiriot, auf welchen die neueren Schriftsteller nicht verfielen. 
 Unbekannter Kupferstecher, welcher von Brulliot I. No. 1586 
nach dem Cataloge des Assessors Hartlaub in Regensburg ein- 
BG-l geführt wurde. In diesem Cataloge werden nur summarisch 
Blätter mit diesem Zeichen genannt, ohne weitere Detailangaben. Es 
dürfte sich um den Goldschmied No. 1246 handeln, so dass dieser in 
der Form des Zeichens gewechselt hätte. Es ist immer DM H zu lesen. 
1254- Daniel Lindmeier, Zeichner und Maler von Schaffhausen, 
behauptet oben unter dem Monogramm D L M N0. 1214 
 eine ausführliche Stelle, und daher verweisen wir 
auf dieselbe. Die gegebenen Monogramme, das zweite 
M mit der Jahrzahl 1593 und 1595, findet man auf 
 historischen und allegorischen Zeichnungen in Tusch, 
deren noch eine bedeutende Anzahl vorhanden ist. Die Thätigkeit 
dieses Künstlers war sehr gross. Er hielt nicht immer dieselbe Form 
des Zeichens fest, und daher kommt er hier zum fünften Male vor. 
1255- D. M. Lärßourt, Landlscliaftsnälalerf, gehörtil nailitseinem 
amen zu urt ei en, "er ranzösisc en la ion an 
DL rcöblllw scheint aber längere Zeit in Italien gelebt zu haben: 
169 An Mit dem gegebenen Monogramnie, und dem weiteren 
Beisatze bezeichnet, keimen wir eine schöne Land-
        

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