Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562264
DMF. 
1248. 
487 
et graues sous sa direction par las meilleurs artistes. Paris 1844-1847, 
gr. fol. Es erschienen 37 Lieferungen mit Copien, und darunter sind 
auch solche nach D. Mignot. Wir geben hier die "verschiedenen Folgen- 
durch römische Zahlen an. 
 I. Folge von 10 Blättern mit Schmuckgehängen. Sie sind mit 
Perlen oder Steinen in Fassung von Laubwerk geziert. Die Form ist 
originell, und Erfindung dieses Künstlers. Er wurde daher von seinen 
Nachfolgern oft-nachgeahmt. Die Hauptstücke nehmen die Mitte ein, 
den übrigen Raum des Blattes füllt aber eine Menge von kleineren 
Motiven zu solchen Schmucksachen, theils weiss auf schwarzem Grunde 
umrissen, theils ausschattirt. Auf dem ersten Blatte ist eine Tafel 
mit der Schrift in Majuskeln: Tovt Bien Vient De Diev. et In Timore 
Dei Daniel Mignot Fecit Hoc Augustae Vindelicorum 1593. H. 6 Z. 
Br. 4 Z. i L.  
Im ersten Drucke fehlen die Nummern, die späteren Abdrücke 
sind nummerirt, und mit der Jahrzahl 1616 versehen. In beiden Zu- 
Ständen sind die Blätter sehr selten , besonders _in_ der ganzen Folge. 
II. Folge von wenigstens 20 Blättern mit Mustern für Schmuck- 
sachen, welche in Laubwerk gefasste Steine, phantastische Thiere und 
Teufelchen enthalten, Alles en Silhouette gestochen. Jedes Blatt ist 
mit dem Zeichen versehen, nur auf No. i, dem Titel, steht: In timora 
Dei Daniel Mignot invent. sculp. et excu. hoc Augustae oinrlelicorum 
anno 1596. Die Nummern sind die römischen. Höhe 5 Z. 3 L. 
Br. 3 Z. 10 L. 
Die ersten Abdrücke ohne Jahrzahl sind sehr selten. 
III. Folge von mehr als 22 Blättern mit Ohrgehängen, welche 
mit Figuren und phantastischen Thiergestalten geziert und nach Art 
der Silhouette in Runden, Ovalen, Dreieck 8m. gestochen sind. Auf 
dem "ersten Blatte steht: In timore Dei Daniel Mignot invent. swlp. et 
excudit. hoc Augusto vindelicorum anno 1596. Alle anderen Blätter 
sind mit dem Zeichen, und mit römischen Zahlen versehen. Höhe 
5Z.2L. Br.3Z.10L. 
IV. Folge von wenigstens 8 Blättern mit grossen Hängstücken, 
welche in Nischen die einzelnen allegorischen Figuren der Tugenden, 
und Adam und Eva in Umgebung von Ornamenten auf weissem Grunde 
vorstellen. Umher sind kleinere Zierwerke auf schwarzem Grunde. 
Auf dem. ersten Blatte steht in Majuskeln: In Timore ac Charitate 
Dei l Daniel Mignot Fecit I Hoc Avgvstae Vindalicomm l Anno l 1593. 
Diese Adresse ist in einem Hängwerke mit verschiedenen grotesken 
Thieren. Ueber der Schrifttafel ist ein Globus. Höhe des Titelblattes 
5 Z. 11 L. Breite 4 Z. 1 L. Höhe der anderen Blätter 5 Z. 7 L. 
Br. 3 Z. 10 L. 
Theodor de Bry hat diese Blätter von der Gegenseite copirt. 
Mignot fügte sein Monogramm bei, der_ Copist liess es weg. 
V. Folge von 24 Blättern mit Hängstücken aus Laubwerk, theils 
mit Steinen besetzt. Rechts und links ist immer ein kleines Ohr- 
gehäng an einem Faden befestigt. Diese Stiche sind mit dem Mono- 
gramme versehen, und mit römischen Zahlen nummerirt. Der Titel 
ästzim Gatalog Reynard nicht angegeben. Höhe 5 Z. 6 L. Breite 
 10 L.  
VI. Folge von Blättern mit Gehängen , theils nach Art der Sil- 
houetten, theils mit gewöhnlichen Linien gestochen. Die Zahl dieser 
Blätter ist im Catalog Reynard nicht angegeben, indem nur vier Stiche 
ohne Titel vorhanden waren. JH. 5 Z. 7 L. Br. 4 Z. 1 L. 
Im ersten Drucke mit römischen Ziffern, im zweiten. mit arabi- 
schen, und im dritten ohne Nummern. Letztere wurden ausgeklopft.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.