Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562188
1223 
1225. 
479 
7) Die 12 Monate, 12ELandschaften mit Figuren und Architektur, 
in der Manier des Th. de Bry 1599. In Friesform, theils mit dem 
Monogramme, schmal gr. qu. 8.  
8) Folge von sechs Blättern mit Jagden in Blätterwerk, je zwei 
auf einem Blatte. In der Mitte unten: Dietrich Meyer fecit. qu. 12. 
Die anonymen Copien sind etwas höher. . 
9) Folge von 12 Blättern mit Gehängen und anderen Schmuck- 
sachen, geziert mit Figuren und Grotesken. Auf dem ersten Blatte 
steht: Theodoricus Meyer Tiguri F. et Eaccudit, 12. 
10) Das Züricher Wappenbuch. Mit den Portraiten der Künstler, 
und mit Text, grossentheils in Reimen, 1605, fol.  
1223. Daniel Meyer, Maler und Radirer, war in den ersten De- 
cennien des 17. Jahrhunderts zu Frankfurt am 
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mqebßlvi [K69 übte er die Bautenmalerei, allenfalls an den 
Fagaden der Hänger. Meyer nennt sich selbst Maler, Niemand aber 
kennt ein Gemälde von ihm. H. S. Hüsgen hatte nur durch Christ 
Kunde von ihm, welcher in seinem Monogrammenbuche S. 167 sagt, 
dass das Zeichen mit der Jahrzahl 1609 dem Maler Daniel Meyer 
von Frankfurt angehöre. Christ bringt aber auch den Dietrich Meyer 
von Zürich damit in Verbindung, und da dieser Schriftsteller kurz 
vorher von Daniel Mignot gehandelt hat, so wurden aus Missverständ- 
niss obige Monogrammc auch dem Dietrich Meyer und dem Daniel 
Mignot zugeschrieben. Die gegebenen Monogramme kommen auf Blättern 
folgenden seltenen Werkes vor: Architeclara oder Verzeichnuss allerhand 
Einfassungen an Thüren, Fenstern und Becken etc. Sehr nützlich vnnd 
dienlich allen Maklern, Bildthawern , StcinmetzE, Schreinern vnnd andern 
Liebhabern dieser Kunst: Alles ersllichen new erfunden und gcelzt durch 
Daniel Meyern, Mahlern vii Bürgern zu Frankfurt am Main. Auch daselbst 
gedruckt in Verlegung Johannis Theodori und Joh. Israel de Bry. Gebrüder. 
MDCIX., fol. Dieses Buch enthält 50 breit und geistreich radirte 
Blätter, es scheint aber eine Fortsetzung vorhanden zu seyn, da Frenzel 
im Catalog Sternberg I. No. 1099 von zehn ähnlichen Blättern spricht, 
wovon N0. 78 mit dem Monogramme und der Jahrzahl 1612 bezeichnet 
ist. R. Weigel gibt im Kunstkatalog N0. 15,543 eine zweite Auflage 
an: Frankfurt in Verlegung J. Ammonii Buchh. 165.9. Die Zahl der 
Blätter kennen wir nicht, es wäre aber möglich , dass diese Ausgabe 
vermehrt sei. Ein gewöhnlicher Decorationsmaler war D. Meyer sicher 
nicht; denn mehrere der von ihm radirten Blätter sind mit vielen 
Figuren geziert, welche ebenfalls gut gezeichnet sind. 
1224. Daniel Mignot, Goldschmied und Kupferstecher, soll nach 
Bxl Brulliot I. N0. 1646 Blätter mit Mustern für Goldarbeiter 
M, auf solche Weise bezeichnet haben. Das erste Monogramm 
kommt auf solchen allerdings vor, aber mit beigefügtem Buchstaben F, 
welcher von den Unkundigen nicht für Fecit genommen wird, so dass 
wir unter dem Monogramme DMF. auf D. Mignot zurückkommen. 
Das zweite Zeichen legt Bryan ebenfalls dem D. Mignot bei, wir kennen 
aber kein Blatt mit demselben.   
1225. Dirk Maas, Landschafts- und Schlachtenmaler, soll der 
m Träger dieses Zeichens seyn. Der Gewährsmann dieser Angabe 
ist Christ, welcher in seinem Monogrammenbuche S. 167 ver- 
muthen lässt, dass ein solches Zeichen, welches er aber grösser gibt,
        

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