Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1562126
DLB  
1210 
1214. 
473 
12m- Gomte. J. de lahßgrthe, Kiinsltlilebhaber ein äaris, radirte 
 Laiidsc aten, gewö n ic in run er orm nach Art 
 7775) Perelle's. Sie sind mit Figuren staffirt, 8. u. 4. 
Auf einigen Blättern stehen die Initialen des Namens. Andas S 
schliesst sich auch et p., so dass der Graf auch Landschaften gemalt hat. 
1'211. Dirk Langendyck, Zeichner und Maler, geb. zu Botterdam 
ßoc o; 1748, gest. daselbst 1805. Anfangs Schüler eines Deco- 
 rationsmalers D. A. Bisschop, verdankt-er die weitere Aus- 
bildung seinem eigenen Talente, und er brachte es als Zeichner zur 
grossen Vollkommenheit. Seine meisterhaften Compositionen sind mei- 
stens getuscht, und stellen verschiedene Kriegsscenen vor. Es herrscht 
darin ungemeines Leben, selbst in kleinen Figuren. Zwei grosse Zeich- 
nungen hat M. de Sallieth vortrefflich gestochen. Im Künstler-Lexicon 
sind diese beiden Blätter beschrieben. Das eine stellt dieSchlacht 
der holländischen und englischen Flotte bei Rochester 1667, das andere 
eine solche bei Chattam 1782 vor, gr. qu. fol. LangendycHs Gemälde 
sind von geringerer Bedeutung. EinigeCabinetsstücke stellen Land- 
schaften mit Pferden vor.  
Dieser Künstler hat auch einige Blätter radirt, wobei ihm Hendrick 
Kobell jun. behüliiich war. Ob auf einem derselben die Initialen des 
Namens vorkommen, wissen wir nicht. ÄNach Brulliot II. N0. 612 
findet man die gegebenen Buchstaben mit dem Beisatze J B fecit auf 
radirten Landschaften mit Pferden und Kühen, welche zwei Folgen 
bilden, unter welchen nach der Angabe des erwähnten Schriftstellers 
Blätter nach Zeichnungen des Jan Antonie Langendyck seyn sollen. 
Die fraglichen Blätter sind von Johannes Bemme Az. radirt, über 
welchen wir unter den Initialen J B handeln werden. Die Stiche nach 
J. A. Langeiidyck erwähnen wir unter JA L. Darunter sind 6 Blätter 
mit Soldaten und Vieh von 1804, und dann 5 Blätter mit Pferdeköpfen. 
D. Langendyck hat unsers Wissens keine Zeichnung dazu geliefert. 
Nach diesem Meister stach Bemme eine Landschaft mit brennender 
Mühle, gr. fol., die Flucht des Generals Dumourier, qu. fol., etliche 
Genrebilder, 8. u. 4., und das Bildniss des D. Langendyck, Büste mit 
der Mütze 1804 in 8.  
lzlzsdle 1a llaye, Stempelschneider, war um 1680 an der Münze 
D L H_ in Paris thatig. Man findet Geprage mit den Initialen sei- 
nes Namens. 
1213. Jean de Loisy, Knpferstecher, geb. zu Besaneon 1603, ist 
ü durch mehrere kleine Andachtsbilder, Titelkupfer, Wappen-uiid 
Ornamente bekannt. Sein Hauptwerk erschien unter dem Titel: 
Portraits des S. S. Vertus de la Vierge contempläes pur feue S. A. S. Isa- 
belle Claire Eugenie, Infante d'Espagne. Dressäes par feu noble Jean 
Terrier de Vesoul etc. 1635. 4. In neuer Ausgabe von J. Couche 
unter dem Titel: Les atlributs de la Saime- Vierge 1668. Dieses Be- 
trachtungsbuch enthält 34 Blätter, welche theils mit dem Namen, theils 
mit dem Monogramme bezeichnet sind. 
 12-14. Daniel Lindmeier, auch Lindemeier und Lintmeyer genannt, 
 Zeichner und Maler von Schaffhausen, war um 
1 1 1560-1600 thätig. Bartsch IX. p. 420 führt ihn 
 als unbekannten Meister unterdem ersten Zeichen 
l ein, und kennt auch nur einen einzigen Holz- 
schnitt. ChristfMonogix-Erkl. S: 167, legt ein 
  "ähnliches Mönogi-amm dem Daniel Linden- 
   macher bei, unter welchem aber sicher unser
        

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