Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561880
DIB 
DIG. 
1162 
H65. 
449 
II. Statt dieser mit jener des Heinrich van Scheel. Die Platte war 
bereits abgenutzt, aber noch nicht restaurirt. Nur die beiden 
Seitenpfeiler liess von Schoel ausklopfen. Sollten sich erste 
 Abdrücke vor der Adresse finden, so müssen diese Pfeiler vor- 
handen seyn. 
19) Ein Wandkalender mit figürlichen Darstellungen. Unten: Di- 
ana incidebat Roma. Oben steht: Lvnario Per Lanno MDLXXXI. AI 
Meridiavzo Di Roma Congli Carathiri Del Figuri Et La Mutdlißne U9 
Tempi. H. 16 Z. 9 L. Br. 11 Z. 7 L. 
Ein Produkt grosser Eile, aber sehr selten. 
1152- Unbekannter Zeichner oder Maler, welcher in der zweiten 
Hälfte des 16. Jahrhunderts in Deutschland thätig war. Das 
l gegebene Zeichen fand Herr J. A. Börner auf einer Feder- 
B Zeichnung, welche von einem Meister herrührt, dem die Kunst- 
weise des Jobst Amman nicht unbekannt war. Dieses Blatt 
stellt eine Marketenderiu mit dem Spiesse, und einer an dem Kettchen 
hängenden Feldiiasche vor, 8. 
1153. Unbekannter Kupferstecher oder Maler, welcher um 1643 
m in Italien thätig war. Er ist durch ein geistreich und zart 
- radirtes Blatt bekannt, welches die Charitas mit drei Kindern 
sitzend vorstellt, nach einer Arabeske Rafaells im Vatikan. Unten 
steht: RAF. VR. IN. und das Monogramm mit 1643, oben rechts 
ein aus VC P bestehendes Zeichen, welches nicht mit jenem des 
Crispin de Pass verwechselt werden darf. Dieses Blatt ist sehr selten, 
fol. Man findet auch zuweilen einen Abdruck mit dem aus C oder 
DIB bestehenden Monogramme N0. 244. Es ist als Verlagszeichen 
zu betrachten. 
1154. Abraham van Diepenbeck ist schon im ersten Bande 
Diep. im," N0. 433 und 1440 eingeführt, und daher machen wir 
D. b  k hier nur auf die Blätter des J. Barbe aufmerksam, 
lepe"  mm welche mit der Abbreviatur des Namens versehen 
sind. Man findet sie in folgendem Werke: Theatrum vitae, virtutis et 
miracula R.'mi P. Gabrielis Marine Ordin. Minorum etc. Es enthält 
26 Blätter, deren aber auch mit dem Namen bezeichnet sind. H. 4 Z. 
1 L. Br. 3 Z. 
1165. Don Jose Garcia Hidalgo, genannt el Castellano, gehört 
x"  zu den achtbarsten Malern seiner Zeit. In 
5 475- Murcia zum Künstler herangebildet, begab 
er sich zur weiteren Ausbildung nach Rom, 
 wo er mit Carlo Maratti, Salvator Rosa, Pietro 
f], a da Cortona u. A. in Berührung kam. Garcia 
  kehrte aber bald wieder in's Vaterland zurück, 
- und gelangte daselbst zu grossem Ansehen. 
In den Kirchen und Sammlungen zu Valencia 
und Madrid sind viele Werke von ihm, das Real Museo daselbst räumte 
ihm aber keine Stelle ein. Philipp V. ernannte den Künstler zum 
Ritter des hl. Michael, und wohl nur desswegen führte er das Adels- 
prädikat Hidalgo. Er starb um 1712, ungefähr 60 Jahre alt. 
Jose Garcia gab ein schätzbares Unterrichtswerk heraus, unter 
dem Titel: Principios para estudiar el nobilissima arte de la pintura, 
pur Don Jure Gamy; Hidalgo. En Madrid 1691, fol. In diesem Werke 
Sind radirte Blätter von J. Garcia, wenigstens im späteren Drucke, da. 
das Blatt mit dem gekrönten Heiland in solchem rechts oben die 
Monogrammisten Bd. II. 29
        

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