Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561875
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DIANA. 
1161. 
Manluana civis Volaterana Incidebat 157.9. Im Rande: S. S. IOANNES 
ET PAULUS. H. 11 Z. und 2 L. Rand. Br. 8 Z.  
 Dieses Blatt fanden wir nur im Cabinet Cicognara N0. 1299 be- 
schrieben. Es scheint daher sehr selten zu seyn.   
15) Der hl. Hieronymus im -Gebete vor dem Oruciiixe, "welches 
rechts angebrachtist. Halbe Figur. Rechts unten: Dvrante DalBorgo 
Irwenl. Diana F. H. 7 Z. 5 L. B1'. 5 Z. 7 L.  
Dieses Blatt" ist sehr selten."   
16) [B. No. 36] Regulus in der Gewalt der Carthager, welche ihn 
in Gegenwart des Senates in das Fass nageln. Unten im Rande gegen 
links: Julias Romanus Inventar. Ohne Dianals Namen. H. 11 Z. 4 L. 
Br. 13 Z. 4 L.   
  Dieses Blatt schreibt Bartsch entschieden der Diana Ghisi zu, wir 
zweifeln aber an der Richtigkeit. Der Stich muss einige Zeit vor 1570 
vollendet worden seyn, da in diesem Jahre eine verkleinerte Gopie 
davon erschien, mit der Adresse: Venetiis apud Joannem Camoccium 
MDLXX. H. 9 Z. 6 L. Br. lt Z. 1 L. Die grosse Platte, welche 
um fünf Figuren mehr enthält, und der Diana zugeschrieben wird, 
erschien in Rom, "da die alten Abdrücke die Adresse des Kunsthändlers 
Anton Lafreri tragen. Letzterer erwarb gewöhnlich bereits gebrauchte 
Platten. Wenn daher jene mit Regulus wirklich von Diana Ghisi her- 
rührt, so muss der Stich zwischen 1560 und 1570 fallen, für diese 
Zeit haben wir aber keinen Anhaltspunkt für Diana Ghisi. Im späte- 
ren Drucke steht unter dem Namen des Malers die Adresse des Kunst- 
händlers Johannes Orlandi. 
17) [B. N0. 32] Aspasia mit Sokrates und einem anderen Philo- 
sophen an der Tafel. Links unten in der Ecke DIANA. H. 5 Z. 
Br. 6 Z..6 L.  
"Die genannten Personen bestimmt Bartsch, wir glauben aber nicht, 
dass der unbekannte Zeichner je daran gedacht habe. Die Frau ent- 
spricht der Aspasia nicht im" geringsten. Sie sitzt sehr einfach ge-' 
kleidet, und stützt die Ellenbogen auf den Tisch. In der Mitte be- 
merkt man einenalten Mann mit nach orientalischer Weise bedecktem 
Haupte, wie er mit höhnischer Miene nach dem rechts beündlichen 
kahlköpfigen Alten deutet, welcher in Unruhe die Hande an dem auf 
einer Art von Altar lodernden Feuer zu wärmen scheint. Ein solches 
Bild_ spricht nicht für die "geistreiche und reizendeBuhlerin Aspasia, 
bei welcher Staatsmänner und Gelehrte, und alle Notabilitäten Athen's 
sich einfanden. Andere Schriftsteller sprechen sich für Esther bei 
Assuerus und Amman nach Michel Angele odeiuGiulio Romano aus. 
Eine solche Esther, wie sie auf diesem Blatte vorgestellt ist, und 
bauernmässig sich auiiehnt, fand aber an der Tafel des Assuerus 
keine Stelle, und Ainman ist vor dem Galgen sicher. Goethe kommt 
im dritten "Hefte seiner Zeitschrift über Kunst und Alterthum S. 165 
der Sache sicher näher auf den Grund, wenn er unter dem die Hände 
wärmenden Kehlkopf-den Apostel Petrus erkennt, wie ihn idie Magd 
des Oberpriesters als Anhänger des Jesus von Nazareth dennncirt. 
18) Der Mann, welcher sich den Dorn aus dem Fusse zieht. Er 
sitzt auf dem Steine neben der Säule. Links unten: Diana incidebat. 
Copie nach Cornel Cort, welcher ein antikes Bilderwerk der Capitoli- 
nischen Sammlung zum Vorbilde genomme-llrllßli, wenn ilim nicht das 
Blatt von Marco di Ravenna, Bartseh N0. 480, vorlag. Höhe 11 Z. 
Br." 7 Z. 6 L.  
I. Mit der Adresse im unteren Rande: Romae Claudii Ducheii 
Formis 1581. ' 
        

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