Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561647
DFF 
DFR. 
1101-1106. 
425 
Man zählt diesen Künstler auch zu den Formschneidern, und 
nennt ein Blatt in Helldunkel von drei Platten, welches das Leben 
des Täufers Johannes nach Andrea del Sarto vorstellt. Wir haben 
diesen Formschnitt nicht gesehen. Mit Unrecht wird ihm ein aus LH L 
bestehendes Monogramm auf Holzschnitten zugeschrieben. 
llÜl- Domenico Falcini, der vorhergehende Meister, scheint der 
D F F Stecher oder Verleger eines mit ILF. F. bezeichneten Blattes 
 '  zu seyn. Es stellt den an einen Baum gebundenen hl. Se- 
bastian mit zwei Schützen vor. Letztere versehen sich mit Pfeilen 
und Bogen, und von oben herab schwebt ein Engel mit der Krone. 
Auf dem Köcher im Vorgrunde nach rechts steht: Jacobus Palma inve. 
  D. F. F., und unten im Rande sind sechs Verse: Cum fera 
tela etc. etc. .H. 15 Z. 8 L. Br. H Z. 3 L. Die Initialen -D. F. F. 
sind wahrscheinlich Dom. Falcini Fccit oder Formis zu lesen. Der 
Künstler hatte auch ein Verlagsgeschäft. Auf einem Blatte mit Gott 
Vater in Wolken, welcher den göttlichen Sohn am Kreuze hält, steht 
nämlich rechts unten: Dom. Falcini Formis. 
H02- Daniel Friedrich Heigölin, Wardein in Stuttgart von 1760 
F H bis 1794, zeichnete Münzgepräge mit den Initialen des 
'  Namens. 
1103. Gornelius Dusart ist unter den Initialen C. D. I. No. 2437 
bereits eingeführt, wir müssen aber hier auf ihn zurück- 
D kommen, da. ihm Zeichnungen zugeschrieben werden, 
auf welchen die gegebenen Buchstaben in rege1mässigei' 
_Stellung vorkommen. In verkehrter Richtung stehen 
sie auf Zeichnungs-Imitationen von Joh. Theophilus Prestel, und man 
müsste daher lnvenit fecit Dusart lesen. Diese Signatur ist für Dusart 
ungewöhnlich, und die Zeichnungen, welche Bettler vorstellen, könnten 
daher von einem Nachahmer dieses Meisters herrühren. Sie sind 
wenigstens in der Weise des G. Dusnrt behandelt. 
 1104. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des 
Z 3.15 18. Jahrhunderts in Nürnberg gelebt zu beben scheint. Er 
  ' malte Stillleben und s. g. "Küchenstücke m Goueche 111 der 
Weise der Dietzschwchen Familie. Einige (heser, gewöhnhch auf Per- 
gament gemalten Bilder sind mit den gegebenen Initialen bezeichnet, 
welche sich nicht auf einen der Dietzsch beziehen dürften. 
HÜÜ. Domenico Maria Fontana, Maler und Kupferstecher, war 
  um 1644 in Parma. thäti". Er ist nur durch 
D' F' Pm mmszs Fea wenige Blätter bekannt, ävird aber öfters mit 
dem viel älteren Architekten Domenico Fontana, und mit Gio. Battista 
Fontana verwechselt. Ein Blatt mit D. F. Parmensis Fec. stellt den 
Moses mit den Gesetztafeln vor nach dem Bilde des Parmigiano in 
der Steccata zu Parma. Rechtshmten im Raude steht der Name des 
Malers: Frances._ Parmensis jnvenit  fol. Ein anderes Blatt 516898 
Meisters stellt die; hl. Famlhe auf der Flucht lll einer felsigen Land- 
schaft vor, qu. o. 
1106. Antonio Pereda von Valladolid fand_oben unter DER 
No. 1070 eine Stelle, und da ist auch bereits gesagt,_ auf wel- 
E chem Gemälde dieses von Hrn. Direktor Passavant mitgetheilte 
Zeichen vorkommt.
        

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