Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561637
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DF  DFF. 
10974- H00. 
Dannenberg, Stempelschneider in Clausthal von 1789- 1805. 
Drantwett, Stempelschneider in Augsburg bis 1845. 
Einen Theil dieser Nachrichten haben wir dem Werke von Schlick- 
eysen eütnommen. 
m97- D. le Febure, Zeichner und Maler von Paris, war Schüler 
DFPz-nx von J. M. Vien, und machte sich durch verschiedene 
  Werke bekannt. Sie bestehen in Bildnissen, historischen 
und allegorischen Vorstellungen 8m. Hier handelt es sich zunächst 
um das Bildniss des George de Villiers, Duc de Buckingham, welches 
in L'Europe illustre. Paris 1755, gr. 4., vorkommt. Dieselbe Platte 
wurde auch für die französische Uebersetzung der Geschichte von Eng- 
land von Hume, Paris 1783, benutzt. Le Febure hatte aber das Bild- 
iiiss des Duc de Buckingham nicht nach dem Leben gemalt, sondern 
nur für den Stich copirt. Der Herzog starb 1628. Der Kupferstecher 
zeichnete A. P. 
D. le Febure starb um 1769. 
1098. Defensores Fidei Anglicanae bedeuten diese Buchstaben 
D_ R A. äüf einer Denkmünze mit denßildnissen des Königs Wil- 
elm III. von England und seiner Gemahlin von 1689. 
1099- Unbekannter Kupferstecher, welcher vermuthlich in der 
F519 französischen Schweiz lebte. Man findet schöne Titelblätter 
D"  "u von ihm. Ein solches mit dem Bildnisse Voltaire's in Me- 
daillon ist in dem Buche: Monsieur de Voltaire peint par lui-meme, ou 
lettres de cet ecrivain. A Lausanne 1769, 8. 
11.00. Domenico Falcini, Kupferstecher und Formschneider von 
Siena, wurde um 1570 geboren. Er hinterliess mehrere schön 
ET radirte und gestochene Blätter, doch kennen wir nur ein einziges 
Blatt mit dem gegebenen Zeichen. Es ist diess das Titelblatt zu dem 
Werke von Imperiale Cinuzzi; La vom mililar disciplina amica e mo- 
derna. In Siena MDCI V, und in zweiter Ausgabe: Della Disciplina Mi- 
limre Antica e Moderne. In Siena 1620. In einem ovalen Cartouche, 
der auf einem in_einen Pferdekopf sich endenden Postamente ruht, 
befindet sich die Titelschrift. Oben in Wolken halten zwei allegorische 
Figuren einen Anker mit der Königskrone, und zu beiden Seiten von 
ihnen strahlt Sonne und Mond aus den Wolken. Im Mittelfelde des 
genannten Sockels ist die Ansicht von Siena, und auf den vorspringen- 
den Pfeilerpostamenten sind Waffentrophäen, 4. Dass das obige Mono- 
gramm auf D. Falcini sich beziehe, beweist das dem genannten Werke 
beigefügte Bildniss des Imperiale Cinuzzi mit der Schrift: Domenico 
Faleini Fecit. Es ist in der Weise des Titelblattes behandelt. 
Falcini stach auch die 23 Blätter in F. Moronfs Beschreibung 
des Thales La Vernia, Florenz 1612, dann mit L. Ciamberlano und 
Cesare Bassano die 16 Blätter des Saero sarzto {M010 di Giesu Christa, 
fol. Unter deiueinzelnen Stichen nennen wir_ die Kreuzabnahme nach 
F. Baroccio's Bild in der Cathedrale zu Perugla, gr- fol., den hLFran- 
ciscus nach Tintoretto in gegenseitiger Copie des Blattes von F. Villa- 
mena, gr. fol., Adam und Eva unter dem Baume der Erkenntniss, nach 
J. B. Reggi 1606, fol., Gott Vater in-Wolken mit Christus am Kreuze, 
fol., und die Weinlese "nach Jacobo Bassano, gr. qu. fol.  
Ob eines der erwähnten Blätter mit_dem Monogramme bezeichnet 
sei, wissen wir nicht. Unter der Abbreviatur Dom. Falc. kommen wir 
auf D. Falcini zurück.
        

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