Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561548
1062 
1065. 
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der Brust unter einem Baume ruhend vorstellt, und links im Grunde 
eine Ruine zeigt. Unten auf einem Steine steht: D Lo-ns fe., gr. 8. 
Nach Heinecke hat dieses seltene Blatt den Beisatz e: ewe; und dieses 
muss nur im ersten Drucke von der geätzten Platte der Fall seyn. 
Die mit dem Stichel vollendeten Exemplare haben die Schrift: l) Lom 
fe. Gottfried Müller ewcud. Die gegebenen Zeichen findet man auf ra- 
dirteu Landschaften mit grossen Windmühlen, welche in der Weise 
des J. van de Velde radirt, und mit der Jahrzahl 1631 (iatirt sind, 4. 
Im RigaPschen Catalog sind vier nummerirte Blätter mit Mühlen er- 
wähnt, Füssly spricht aber von acht geatzten Landschaften. Eine 
Folge von acht Blättern mit holländischen Costümen ist mit dem 
Namen und der Adresse des Künstlers bezeichnet, qn. 8. Als Curi- 
osum ist seine Ansicht von Nürnberg in vier Blättern zu betrachten, 
indem sie der Künstler aus der Phantasie schuf, da die wenigsten 
Gebäude nur halbe Aehnlichkeit haben. Er brachte auch das Bildniss 
des Albrecht Dürer an. Dieser Prospekt hat den Namen des Künstlers 
und die Jahrzahl 1666. H. 15 Z. Br. 58 Z] Alle Blätter dieses 
Meisters gehören zu den Seltenheiten. 
1052- dßlßwi Weit T3313;taufviiiliirlärläiiiÄfeiSÄifhSuLTii-tlllagil 
3  U 
dem Kinde in einer Einfassung von Eichenlaub vorstellt, gr. fol: Der 
Maler heisst Charles Dauphin, welcher um 1664 in Turin ar- 
beitete, und gewöhnlich Delfine genannt wurde. Ans diesem Namen 
ist Delfrini entstanden. Dauphin malte Bildnisse und historische Yor- 
stellungen. Der Prinz von Carignan besass mehrere Bilder von seiner 
Hand.  
1063. Unbekannter Kupferstecher, welcher im 17. Jahrhundert 
DEX thätig war. Man findet ein Blatt in kl. fol, welches die 
k hl. Cäcilia mit der Orgel, und die hl. Magdalena mit der 
Vase vorstellt, ähnlich, jenen Figuren im Gemiilde RafaePs lll der 
Gallerie zu Bolognamläie BvlbCllStätbeä 13? gLüIlg i] äiläifllqlinlli; Vigsäöänil 
an sie schliessen sic ie Worte:   l  
Man wollte die Buchstaben DEWIPF auf Agostino de Musi, d. i. 
Agostino Veneziano deuten, von diesem Meister" kann aber keine Rede 
seyn? Es lilst sägar hmöglich, dass sich diese Buchstaben nicht auf den 
Kup erstec er ezie en. 
1064. Dominique Vivant Denen, welcher im ersten Bande lflorßßö 
{ÖW eine Stelle fand, und unten unter dein hionegramnie D N 
h". wieder erscheint, bezeichnete auf solche "Weise einige ra- 
33a. n, (In dirte Blätter nach A. van Qstade und anderen Meistern. 
Sie gehören zu den geistreichsten Arbeiten, welche Je_ ein Dilettant 
geliefert hat. Eine gresse Anzahl von Blattern ist von ihm selbst be-, 
schrieben: Catalogue des estampes graväes pur le critoyen D Vwmit Denen- 
Pan": 1803, 4. Denon starb zu Paris 1825 als Direktor der k. Museen. 
Schon unter Napoleon I. war er General-Direktor der k. Kunstsamm- 
lungen, und keiner verstand es besser, in den unterdrückten Landern 
auf Kunstschätze zu fahnden, und es war ihm kein Vergnugen, 1815 
dieselben wieder aus dem Pariser Central-Mxiseum weichen zu sehen. 
1065. Franz Francken der Junge, war der vierte Sohxreines 
  gleichnamigen Künstlers, welcher die_Grund- 
BENZ] ÜN" 5' F ' sätze des Franz de Vriendt (h. Floris) anf- 
nahm, und sie auch auf seinen Sohn vererbte. Die beiden _Francken, 
img Franck genannt, malten meistens kleine_Bi_lder mit theils lebens- 
voller Staifage. Diese Gemälde sind sehr fleissig ausgeführt, und 111
        

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