Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561535
414 
1058 
1061. 
1053. Unbekannter Kupferstecher, Welcher nach Christ, ItIonogix- 
 Erkl. S. 164, in der Weise des van Vliet gearbeitet hat. Der 
EF genannte Schriftsteller sagt, dass er geätzte Blätter mit diesem, 
von ihm vergrösserten Zeichen gesehen habe. Wir haben von keinem 
derselben Kunde , und auch Brnlliot gesteht, dass ihm nie eines vor- 
gekommen sei. Wir möchten fast glauben, dass Christ ein in D. steh- 
endes T für E genommen habe, und in diesem Falle würde es sich 
um ein Blatt des David Teniers jun. handeln. Christ mag aber auch 
recht gesehen haben, und dann gehört das Zeichen dem Dirk E vers e n 
Lons an, welcher Landschaften mit Windmühlen in J. van de Velde's 
Manier radirt hat.  
 1059. Jacques; oder Jean Henry de Favannes? _Brulliot II. N0. 584 
F x sie erkennt als Träger dieser Initialen einen Kupfer- 
De"  stecher de Fehi-t, anscheinlich den Bertrand de 
'DÖ F, x x iß_ Fehrt, welcher für Odieuvre's Portraitsammlnng 
gestochen hat. Er nennt Frauenbildnisse nach Rosalha Carriera.  
Der Meister De F. arbeitete aber auch für den Verlag des N. Lar- 
messin. Mit. dem zweiten Zeichen versehen ist ein grosses Blatt nach 
Lancret: La belle eomplaisantc, gr. qn. fol., niid Gllbklqllltl-IYGSI. Dama- 
sement des petit mattre. Zwei Blätter nach Du Mesnil sind betitelt: La 
poupee et le volant, und Le cerf volam, kl. fol. Die beiden zuerst ge- 
nannten Blätter werden im Catalog Paignon Dijoiival einem Kupfer- 
stecher de Favannes zugeschrieben, und diese Angabe (lürfte die 
richtigere seyn. Basan kennt einen Jeanlllllenry äe Bravanläi äs, 
d S h  Ml  Bavannes, nach wee cm er en riump er 
Rzlligidnngilsqdfzheiä hätte. MitKdiesäm J.L H, de äavanäess ist gcällill 
J k b d t aine im üns er  exicon iiie er on. 
ggligb d? lgavanene litdlbdn wir die erwähnten zwei Blätter nach Nicolaus 
Lancret zugeschrieben.  
1050. Antonio de Gennaro, oder A. de Januario, gehört zu den 
De G bessten Stempelschiieidern seiner Ztin7isi4 Eri tgatHnm 
  1702 in Neapel auf und war von  7 5 _0  
DE- GEN- i medailleur in Wien. Im Jahre 1730 übte er seine 
Kunst wieder in Neapel, scheint aber wenige Jahre darnacli gestorben zu 
seyn. Eine schöne Medaille von 1702 enthält das Bildniss des Königs 
Philipp V. von Spanien. Sehr selten ist der grosse Medaillen in 
Bronze mit dem Bi'iistbilde der Amalia Wilhelinina, Gemahlin des 
Kaisers Joseph I. im Wittwenschleier. Ein anderer Medailloii stellt 
das Bildniss der Elisabeth Christine, der Gemahlin des lgalilserslggäl YL, 
und im Revers ein springendes Bferd vor, 1723. ni a r_e er- 
tigte Gennaro den grossen Bildniss-llledailloir mit der Schrift; Carolus 
Divi Leopoldi F. Auf dem Rewjers sind_ zwei _Figuren mit Beule und 
Spiess. Eben so schön sind die Po_rt_raitniedaillen_ auf Raiiiboltlo Colt 
lalti (1723), Antonio Magliabechi, Livio Odescalchi, Antonio Pignatelli 
u. A. Auf den meisten Geprägen dieses Kunstlers steht der Name, 
nur auf wenigen die Abbreviatur desselben, oder D- G3 Mit DE- GEN-a 
bezeichnet ist der erwähnte Medaillen mit dem Bildnisse des Prinzen 
Joseph, des Sohnes des Kaisers Leopold I.  
 1061- Dirk Eversen Lons gehört zu denjenigeir holländischen 
E   Malern und Radirern, deren Lebensverhältnisseunbekannt 
 sind, E1- lebteyin der ersten Halfte des 17.. Jahrhunderts, 
und scheint nicht der einzige Künstler dieses Namens gewesen zu 
seyn. Man findet nämlich ein geistreich rifdlftßs Pfld geswßhßnes Blatt 
nach Abraham Bloemaert, welches die heil. Maria. mit dem Kinde an
        

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