Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561524
DE 
DEC. 
1054 
1057. 
413 
Christus am Oelberge. Gestochen von H. Nüsser für denselben 
Verein, gr. 8.  
Die Grablegung Christi. Nach dem Gemälde beim Buchhändler 
Dumont-Schaubert in Oölu lithogr. von Sonderland für das Düssel- 
dorfer Kunstvereinsheft, qu. fol. 
Das segnende Jesuskind. Unten: Date, etdabitur cobis. Luc. VI. 38. 
Gest. von X. Steifensand, fol. X 
Der Sieg im Kreuze. Unten: Mit diesem Zeichen tuirst du siegen. 
Lithogr. von E. Meyer, fol. 
1054. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1665 in Wien 
gelebt zu haben scheint. Man findet Bildnisse von seiner 
iD-ßhj Hand, meistens solche von Militärs in Einfassungen. Die 
gegebenen Initialen stehen auf einem Blatte mit dem Portraite des 
Cav. Alessandro de Puy, Marchese di Sam Andrea, Generale deIFArmi 
Venete in Candia ossediata dalPArmi Turche 1669. Der Zeichner nennt 
sich A. Bloem. Dieses Bildniss findet man in folgendem Werke des 
Gualdo Priorato: Historia di Leopoldo Cesare.  In Vierma 1674, fol. 
Brulliot App. II. N0. 74 nennt das Portrait des Emesto Contc di Mansfelt, 
Generale deLFArmi del R0 della Gran Brettagna in Allemayna. Anno 1625, 
kl. fol. Dieses Blatt ist ebenfalls mit D. E. f. bezeichnet, Brulliot gibt 
aber die Buchstaben etwas abweichend. Die Bildnisse in Gualdo's 
Werk sind nur Copien nach besseren Kupferstichen. Jenes des Grafen 
von Mansfelt gehört wahrscheinlich in dasselbe. 
1055- Edouard de Biefve behauptet oben unter dem Monogramin 
D B N0. 961 eine Stelle, und es ist auch bereits auf 
Q das gegebene Zeichen hingewiesen, so dass wir nur 
auf den früheren Artikel verweisen. Das Zeichen 
 ist jenem bei Immerzeel, De Levens en Werken der 
Hall. en Vlaam. Kunstschilders III. p. 267,- nachge- 
bildet. Dieser Schriftsteller gibt aber im Texte nie an, 0b Gemälde 
oder Zeichnungen mit irgend einem Monogranime versehen seien. 
1056. Philipp Louis Debuoourt behauptet unter den Cursiven 1) B 
De], Sa N0. 983 eine Stelle, und daher bemerken wir hier nur, 
' E dass man die Abbreviatur des Namens auf mehreren Ktipfer- 
Debt- fß- Stichen iiiiae. Sie bestehen in Bildnissen, ländlichen Gegen- 
ständen, Carrikaturen u. s. w. 
O 
1057. Unbekannter Kupferstecher der neueren Zeit. Man findet 
u eine Radirung von seiner Hand, welche eine Holz- 
7436: 091g  sculpttlr in Holzschnittmauier in Abbildung gibt. Sie 
stellt einen gekrönten Fürsten mit Sceptei- und Reichsapfel vor, wie 
er im Sessel sitzend gegen die von links herkommenden Männer und 
Frauen sich wendet. Rechts nähert sich ihm ein von drei nackten 
Kindern begleiteter Mann, welcher einen Schlegel und einen Spitz- 
hammer in der linken Hand trägt. Diese Figuren befinden sich auf 
einem von Mauern umfangenen Rasenplatzc , zu welchem vier Thore 
führen. In der oberen Abtheilung sieht man ausserhalb der Mauer 
zwei theils mit Wald besetzte Anhöhen. Auf jener rechts kmeen 
Figuren vor Christus am Kreuze. Unten steht: Ad Archetypurn Bamo 
incisum fec. de C. H. 5 Z. 3 L. Br. 3 Z. Diese Radirung gibt eine 
ziemlich rohe Sculpttlr des 15. Jahrhunderts. Wo sie sich befinde, 
und wann der Copist gelebt habe, finden wir nicht angegeben. Das 
Blatt ist indessen nicht ohne Interesse.
        

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