Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561471
408 
DD 
DDB. 
1034 
1040. 
hunderts in Italien bekannt, und in diese Zeit fällt auch die Copie 
mit dem gegebenen Zeichen. Sie ist italienischen Ursprungs, wer aber 
an D. cle' Diacetti positiv zweifeln will, dem können wir keinen schla- 
genden Beweis entgegenstellen. Vasarii rühmt diesen Meister als 
Zeichner und Goldschmied. Um 1525 gab er dem Francesco Salviati 
den ersten Unterricht.  
1034- Deldnc, Zeichner und Formschneiclcr, gehört zu den vielen 
französischen Meistern, welche ihre Kräfte zur Illustration von 
D D belletristischen und wissenschaftlichen Werken verwenden. Auf 
mehreren Holzschnittcn iixidct man die Initialen seines Namens. Sie 
datirenvon 1846 an. 
 Johann Daniel DOIIIIhäIISBY, Fornischneider, starb zu Frank- 
furt am Main 1789 im 37. Jahre. Er arbeitete gewöhnlich 
DWD  für Buchhändler, und daher bestehen seine meisten Blätter 
in Vignetten, worunter einige malerisch behandelt sind. 
1036. Dirick Diricksen, oder ein unbekannter Kupferstecher, 
welcherznAxiiang des 17. Jahrhunderts in Hamburg thatig war. 
211,2? Von ihm ist das Titelblatt zu Schultzergs new augirte Chronica. 
Lübeck, s. a. Unten in einem Cztrtonche, dessen Einfassung'ztvei Paare 
sich nmarmender Engel bilden. ist Schultzens Portrait mit der Ueber- 
Schrift: Cum Deo omnia. Zu den Seiten des quadratischen Titelschildes 
stehen die allegorischen Figuren des Friedens und Krieges, und darüber 
der römische Kaiser im Ornat zwischen einem jungen König und einer 
Königin. _Das Künstlerzeichen ist unten in der Einfassung des Portraits, 
und gegenüber, an dem gleichen Schnörkel, steht Hamb. Vgl. N0. 1030. 
1937. Unbekannter Formschneider, welcher um 1612 in Dillingen 
oder in Augsburg lebte. Die Initialen seines Namens findet 
DJJPC" man auf einem schönen Blatte, welches das Wappen des 
Bisthums Augsburg mit jenem des Bischofs Heinrich von Knöringen 
vorstellt. Das Schild wird von zwei Engeln gehalten, und darunter 
steht: Henricus D. G. Episcopus Augustanus. Dieses Wappen ist auf 
der Rückseite des Liber Ritualis Episcopatus Augustensis -.1)ilingae 
1612, 4.  
1033. Garl Anton Baron von Dalberg, Kunstliebhaher, radirte 
mehrere Blätter, welche mit einem aus D D. bestehenden 
 Monogramme versehen sind. Die gegebenen Buchstaben 
schrieb er auf Blättern seiner Sammlung ein. Vgl. No.1025. 
1039. Denker Dankerts, welcher oben unter D. D. N0. 1031 ein- 
D D k geführt ist, bezeichnete auf solche Weise  einige 
' anc '  Blätter nach N. Berchem, Landschaften mit Idiguren 
und Thieren, qu. fol. 
1040. Daniel de Bliek, Architekturmaler, war um 1650-1660 in 
D D B Holland thätigx Er malte in Delft, Rotterdam u. s. w. 
' - ' das Innere von Kirchen in der Weise des Hendrik de 
Vliet, welchem er aber nicht gleichkommt. Die Figuren in seinen Ge- 
mälden scheint manchmal Lingelbach gemalt zu haben. In den Gal- 
lerien zu Gotha, Schwerin 8m. Endet man Werke von ihm. Immerzeel- 
berichtet nach einer handschriftlichen Aufzeichnung, dass D. de Bliek 
Aufseher der Münze in Middelburg war. Auf einigen Bildern des- 
selben kommen die Initialen D. D. B. vor.
        

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