Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1561383
1006 
1011. 
399 
1006. David Oolyns, Maler von Amsterdam, wurde um 1650 ge- 
D C  boren, und machte sich durch biblische und mythologische 
' Bilder bekannt. Er liebte reiche Compositioxien, und voll- 
endete Figuren und Beiwerke mit grossem Fleisse. Im k. Museum zu 
Madrid ist ein Göttermahl unter einer Grotte mit dienenden Nymphen 
und Genien, welche die Produkte der vier Element-e darbringen. Dieses 
Bild ist mit D C. bezeichnet. 
1007. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg thätig 
"K CT '63 3321111111151?"iiiiliällelofoiiälnii' 311 (iiibläliltieiäll 
7b?) b  viren geliefert wurde. Herr J.  Börner fand das 
Zeichen auf einem gestochenen Blättchen, welches 
einen auf der mit Früchten gefüllten Schale sitzenden Papagey zeigt. 
Mittelmässige Copie eines anderen älteren Blattes. Höhe 1 Z. 9 L. 
Br. l Z. 10 L. 
1008. Dominicus Gustos, Kupfer-Stecher und Kunsthändler, wel- 
 C eher 1612 in Augsburg sein thätiges Leben beschloss, fand 
' oben unter seinem VerlagszeichenNo. 1003 eine ausführ- 
D-G- 00. liche Stelle. Man findet auch mehrere Kupferstiche, welche 
mit D. C. bezeichnet sind. Darunter sind einige Bildnisse in den oben 
erwähnten Werken. Sehr schön ist jenes des Dichters Helius Eobauus 
Hess, 4. Auch vier Blätter nach Theodor Barentsen, die vier Welt- 
theile vorstellend, sind D. C. sc. bezeichnet, qu. fol. Die an einander 
gefügten Initialen stehen auf Blättern einer Folge, welche das Leben 
des verlernen Sohnes zum Gegenstandes hat, kl. fol. Das Titelblatt zu 
VirgiPs Georgica. Augsburg 1599, ist auf gleiche Weise bezeichnet. 
Die zweiten Initialen stehen auf einer gegenseitigen Copie nach Jakob 
Saenredam, B. N0. 103. Dieses Blatt stellt einen Narren in halber 
Figur vor, welcher lachend die Kappe hinhält. Im Rande: Die Nach- 
volghen thuen mich lachen.   H. 5 Z. 7 L. Br. 4 Z. 10 L. 
IÜÜQ. David Goster, Zeichner und Kupferstecher, arbeitete um 
D C 1700- 1725 in Holland. Er stach kleine Bildnisse, Vignetten 
  und Titelblätter, welche zum Mittelgute gehören. Auf Blättern 
dieser Art stehen die Initialen D. C. 
lÜlÜ- Donato Greti, Historienmaler, äeb. zu Crem0nanl67ll, gest. 
zu B010 na 1749. Sc üler von Pasine i, iinter- 
D' 0' deL et 36' liess ergeine grosse Anzahl von Gemälden, welche 
einen manierirten Bravourmaler kundgeben. Auch seine Zeichnungen 
sind nur hingeworfen, so wie überhaupt in allen seinen Werken eine 
gewisse geistreiche Nachlässigkeit den Mangel an gründlichen Studien 
verdecken soll.  
Die Initialen D. C. findet man auf einem radirten Blatte des 
Künstlers, Es ist diese das Bildniss des Arztes Sbaraglio, Büste in 
ovalem Medaillen mit reicher Umgebung und der Schrift: Utile quid 
  Vigil , kl. fol. Zu unterscheiden ist ein zweites Bildniss des- 
selben Arztes mit der Schrift: Haec est   crit. D. Creti Bononiensis 
del. et so. 1716, kl. fol.  
lÜll. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügte Jahr- 
1537, zahl bestimmt. Wir fanden die InitialenUC auf einer schönen 
DCj Zeichnung in Rothstein, Welche nackte Amoretten vorstellt. 
Der Meister gehört der holländischen Schule an. Auf Gaspar de Crayer 
beziehen sich die Initialen aber nicht.
        

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